Life Update: Aktuelle Beschäftigung, Urlaub,...

[Werbung] Aktuell ist wieder viel los bei mir, daher erscheinen Blogpost etwas unregelmäßiger als sonst. Gerne lasse ich euch aber daran teilhaben und inspiriere den Ein oder Anderen.

In der Wohnung haben wir uns einige kleinere Projekte vorgenommen bzw. diese umgesetzt. Türklinken und Henkel an den Küchenschränken sind ausgetauscht, ebenso wie das Küchenzubehör. Alle Fenster in der Wohnung wurden durch 3-Fach-Verglasung getauscht. Als Letztes haben wir neue Jalousien angebracht. In nächster Zeit wollen wir noch die Lichtschalter austauschen und dann haben wir bis zu einer großen Renovierung erst einmal Ruhe. Da ich ein Fan von Minimalismus bin habe ich mich mal wieder intensiver dem Thema Aufbrauchen gewidmet und war auch richtig erfolgreich. Mein Vorrat ist sehr geschrumpft und selbst Langzeit-Produkte wie Haaröl wurden bis auf den letzten Tropfen verbraucht.

In weniger als 30 Tagen geht es endlich -und zum dritten Mal- auf die Malediven. Für die Einreise ist es zwar nicht wichtig, aber dennoch haben wir uns die Booster-Impfung abgeholt. Die Einstichstelle tat direkt danach schon weh und ca. 4 Stunden später bin ich sehr müde geworden. Ansonsten wurden wir von Nebenwirkungen aber verschont und am nächsten Tag konnte ich den Arm schon wieder normal heben und wir sind sogar Essen gegangen.

Im Moment explodieren die Corona-Zahlen förmlich und so schwingt natürlich auch die Angst vor einer Ansteckung und in Folge dessen Stornierung des Urlaubes mit. In diesem Fall müssten wir 20% Stornierungskosten tragen und das ist bei der Summe eine ganze Menge. Die Vorfreude ist daher eher gedämmt. Wir schränken unsere Kontakte noch mehr ein als sonst und achten auf die AHA-Regeln. Dennoch kam auch ich die letzte Zeit nicht herum, dass meine Warn-App gleich zwei Mal auf Rot gewechselt ist. Das eine Mal war ich tatsächlich nur auf der Arbeit (ohne öffentliche Verkehrsmittel). Auch meine beste Freundin hatte Kontakt zu einer -im Nachhinein- positiv Getesteten. Ihr habe ich dann noch einige Selbsttests vor die Tür gelegt.

Auf unserer Insel Filitheyo gibt es erst gegen 19:30 Uhr Abendessen. Daher habe ich mich vorab den die Rezeption gewendet und nach einer Wasservilla auf der Sonnenuntergangsseite gefragt. Mir wurde der Eingang der E-Mail bestätigt und dass das Beste getan wird um meinem Wunsch nachzukommen.



Apropos Urlaub! Auch unsere nächster Ägypten-Urlaub im Juni ist bereits gebucht und wie angekündigt geht es diesmal ins Gorgonia Beach Resort!

Dazwischen soll aber noch ein Urlaub nach Tallinn und mindestens ein Kurz-Trip zum Reiten stattfinden, wenn meine Nasen-OP Ende März wie geplant stattfinden kann und es keine Komplikationen gibt. Ich bekomme seit ungefähr 1,5 Jahren nämlich sehr schlecht Luft durch die Nase und das beeinträchtigt das Leben doch schon arg. Ein kosmetischer Eingriff wird nicht gemacht.

 


Aktuell vertreibe ich mir die meiste Zeit mit Fotos und Notizen für den Blog machen, Geocaching / Spazieren / Gassi gehen, Nintendo Switch, Fitness, Podcasts und ich habe ein neues Diamond Painting angefangen. Neben den Detektiv-Spielen teste ich gerade EXIT als Buch. Im Februar soll bei The Great Escape ein neuer Raum eröffnen und diesen wollen wir auch so schnell wie möglich spielen. Wie man sieht: Die Aktivitäten sind alle mit minimalen Infektionsrisiko.

Die Hamstis bekommen derzeit auch eine extra Portion Aufmerksamkeit und Leckerlies. Allen Drei geht es gut, auch wenn man Mr. Bumblebear mittlerweile ansieht, dass er nicht mehr der Jüngste ist.

 

Futter ausbacken + Gemüse trocknen


Gestern kam dann noch die schlechte Nachricht, dass meine Schwägerin ein neues Auto braucht. Von heute auf Morgen ist das natürlich sehr hart und viel Arbeit auf einmal.


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Tschernobyl: Q&A

[Werbung] Mein Ruf eilt mir voraus: Bei Urlaubsfragen bin im Familien-, Freunde- und Bekanntenkreis Ansprechpartnerin Nummer Eins. Auch Arbeitskollegen habe ich schon beraten und durch meine Urlaubsberichte hier auf meinem Blog und den Bildern auf Instagram bekomme ich häufig Nachrichten dazu. Ich wurde nun gefragt, ob ich ein paar Fragen zu meinem Tschernobyl-Besuch beantworten kann und da habe ich mir gedacht, dass ich die Antworten ja auch öffentlich teilen kann.


Wie bist du zu deiner Reisewahl gekommen? Stecken persönliche Motive dahinter?

Angefangen hat es eigentlich damit, dass wir sehr oft Geocachen gehen und mittlerweile eine große Anzahl an Caches in der näheren Umgebung abgegrast haben. Und natürlich wollen wir auch einige Spektakuläre Geocaches sehen. Dafür sind wir im Juli schon in die Umgebung von Würzburg gefahren. Bei einer weiteren Suche sind wir auf Cacher-Reisen gekommen und diese bieten eben die Tschernobyl-Tour an. Bis dahin war uns der Tourismus in Tschernobyl gar nicht so bewusst gewesen. Leider hat Cacher-Reisen auf keine unserer Anfragen mehr reagiert. Eigentlich aus Langeweile habe ich bei Getyourguide geschaut, was man in Kiew sonst noch so erleben kann und dann wollte ich von dem Plan nicht mehr loslassen. Was Urlaube betrifft haben wir die Einstellung „Egal, wir machen das jetzt einfach“ und ehe wir uns versehen konnten, hatte ich meinem Urlaub eingereicht und die Buchungen waren getätigt. Man könnte also sagen, dass wir über Umwege auf das Reiseziel gekommen sind.



Hattest du Vorkenntnisse über die Region?

In der Schule hatten wir das Thema sicherlich mal angesprochen, wenn auch nicht lange und die ein oder andere Dokumentation habe ich ebenfalls gesehen. Nachdem wir über die Reiseplanung nachgedacht haben ist uns aufgefallen, dass wir im zwar sehr Interessiert an dem Thema, aber im Großen und Ganzen unwissend sind, gerade wenn es ins Detail geht. Das hat uns noch mehr bestärkt uns vor Ort weiterzubilden.


 
Welche Risiken oder Chancen erkennst du konkret durch die Reise?

Ein Risiko war bzw. ist aktuell natürlich Corona. Ebenso ist die Strahlung zwar sehr abgeschwächt, aber dennoch vorhanden und an gewissen Punkten gebündelt. Da wir uns aber gegen eine Übernachtung vor Ort entschieden haben und nur ca. 6 Stunden vor Ort waren, haben wir das Risiko als minimal eingeschätzt. Natürlich haben wir uns auch an alle Regeln gehalten, damit das vorhandene Rest-Risiko weiter gemindert wurde.

Wir haben die Reise so eigentlich ausschließlich als Chance gesehen und uns deswegen ja auch für eine Privat-Tour entschieden, damit wir das Maximum an Wissen mit nach Hause nehmen können. Bei persönlichen Eindrücken bleibt mehr im Gedächtnis zurück als bei einer Reportage im Fernsehen.


 
Warum steigt deiner Meinung nach die Nachfrage an Katastrophentourismus?

In der Frage schwingt für mich ein Vorurteil mit. Ich würde behaupten, dass es den meisten Menschen nicht darum geht sich an dem Leid anderer zu ergötzen, sondern den Wissenstand zu erweitern, die Atmosphäre vor Ort zu spüren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Beim Tourismus in Konzentrationslagern geht man auch nicht davon aus, dass die Touristen den Ort besuchen um „Spaß“ zu haben und um sich über das Geschehene zu stellen.


 
Wie hast du die Reise empfunden? Deckt es deine Erwartungen?

Sowohl der Tag in Tschernobyl, als auch der restliche Kurz-Urlaub haben viele Eindrücke hinterlassen, die mich noch Wochen danach beschäftigen. Richtige Erwartungen hatten wir keine, da für uns die Ukraine totales Neuland war. Wenn überhaupt hat es „Erwartungen“ übertroffen, da wir nicht davon ausgegangen sind den Reaktor so nah zu sehen.


 
Was soll sich deiner Meinung nach ändern oder verbessern um den Tourismus noch besser zu gestalten?

Die Prüfstelle vor Ort benötigt schnelleres Internet, damit der Einlass beschleunigt wird und in der Sperrzone sollte es mehr „richtige“ Toiletten geben. Ich hätte es auch toll gefunden, wenn man im Nachgang noch einmal das wichtigste in Schriftlicher Form erhalten hätte.



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Kiew: Escape Room, Tschernobyl, Schießen und Urbex Tour

[Werbung] Wie bereits in meiner Urlaubsplanung erwähnt sollte es für mich nach Kiew gehen. Wir haben einen Direktflug mit der Lufthansa gewählt. Die Reisezeit beträgt ca. zweieinhalb Stunden. Am Flughafen Kiew Boryspil kann man direkt eine Sim-Karte kaufen.

Vorab haben wir einen Transfer über GetyourGuide gebucht, wie alle unsere Ausflüge.

Als Hotel haben wir das Hotel Faraon gewählt. Ein kleines Hotel, welches im Ägyptischen Stil gehalten ist. Also genau mein Geschmack!

 

 

Als Fortbewegungsmittel eignet sich in Kiew Uber hervorragend. Leider war am ersten Tag kein Uber zu unserer Wunschzeit verfügbar, daher haben wir ein Taxi über die Rezeption bestellt. Es kam auch ein Auto, allerdings ohne „Taxi“ Schild oder Taxameter. Natürlich fragt man vor der Fahrt wie viel es kosten wird. Da stellte sich leider heraus, dass der Herr kein englisch spricht. Wir haben uns mit Händen und Füßen versucht zu verständigen. Das hat eher nicht so gut geklappt, da winkte er ab und fuhr los - mit uns auf der Rückbank und mit einer erhöhten Geschwindigkeit. Glücklicherweise hatte die Rezeptionistin ihm gesagt an welche Adresse wir wollen und dank Internet und Google Maps haben wir den Weg verfolgt. Tatsächlich hielt er dann an der richtigen Adresse. Die Fahrt kostete 100 Hrywnja (ca. 3,30€). Wir haben ihm also einen 500 Hrywnja-Schein gegeben, doch da gab es die nächste Überraschung: Er hat kein Wechselgeld. Zwischenzeitlich wollte er uns schon ohne Bezahlen aus dem Taxi schmeißen. Nach einigem Hin und Her stellte sich heraus, dass er russisch spricht und so haben wir eine Freundin angerufen, die dolmetschen sollte. Sie ging auch glücklicherweise direkt ran und so konnten wir vereinbaren, dass wir Handynummern austauschen und er uns später am Abend zurück ins Hotel fährt und dann für beide Fahrten passend bezahlt wird.

Nach der ganzen Aufregung haben wir unser erstes Ziel erreicht: Kadroom Escape Room. Hier ist sehr viel Technik verbaut und die Räume sind anders gestaltet als die in unseren Erfahrungen. Wir haben uns daher etwas dämlich angestellt. Der Raum „Now you see me“ ist absolut toll eingerichtet, von der Schwierigkeit aber auch etwas höher. Tipps bekommt man über das Walkie-Talkie. Das machte die Kommunikation auf Englisch aber nicht besser. Nachdem die Zeit abgelaufen war durften wir aber noch zu Ende spielen. Wir waren so begeistert, dass wir gleich noch einen zweiten Raum gebucht haben: „Star Wars“. Auch hier ist wieder so viel Liebe zum Detail und Technik verarbeitet. Der kleine R2D2 hat es uns besonders angetan. Die Rätsel in diesem Raum waren einfacher und sind für Anfänger besser geeignet. Der Preis ist - im Gegensatz zu Deutschland- natürlich auch überzeigend. Der erste Raum kostete 42,69 € und für den zweiten Raum haben wir einen Rabatt bekommen und 36,12€ gezahlt. Wohl gemerkt nicht pro Person, sondern gemeinsam!

 

 

Nach ein bisschen in der Kälte stehen wurden wir dann auch von dem Taxifahrer abgeholt und so nahm die Geschichte doch noch ein Happy End für beide Seiten.

Am nächsten Tag wurden wir mit einem PKW von unserem Guide abgeholt. Für Tschernobyl haben wir nämlich eine Privat-Tour gebucht. Mit einem kurzen Zwischenstopp an der Tankstelle ging es ohne Umwege zur Sperrzone. Wobei das nicht ganz richtig ist, denn natürlich mussten noch Formulare ausgefüllt, Pässe gecheckt werden und die Regeln vor Ort erklärt werden. Das Ganze dauerte über eine Stunde, aber dann waren wir endlich dort. Durch die private Führung konnten wir unsere Tour etwas anpassen, da wir uns natürlich die Geocaches vor Ort nicht entgehen lassen wollten! Wir haben so viele unfassbare Informationen bekommen, uns wurden Vorher- Nachherbilder gezeigt und in einige Gebäude konnten wir durchs Fenster schauen. Als Vorzeigestadt war hier alles vorhanden: Stadium, Schwimmbad, Schule, Kindergarten, Kino,…

Bevor ich die Bilder sprechen lasse hier noch die Aussagen, die mir am Meisten im Gedächtnis geblieben sind:

  • Den Bewohnern war nicht klar, dass die sie Stadt für mehr als 3 Tage verlassen sollen. Viele ältere Menschen wurden von ihren Angehörigen Zuhause versteckt und eingeschlossen. Da die Stadt aber längere Zeit nicht betreten werden durfte und zwischenzeitlich Strom und Wasser abgestellt wurden sind die Menschen in ihren eigenen 4 Wänden gestorben.
  • Eine Frau wollte ihren ganzen Schmuck tragen als sie evakuiert wurde. Bevor sie in den Bus steigen konnte, wurde sie von ihrem Mann abgefangen, der sagte „Wir gehen nur drei Tage weg. Die Wohnung ist verschlossen. Gib mir deinen Schmuck, ich tue ihn zurück ins Schmuckkästchen“. Die Frau händigte dem Mann ihren Schmuck aus und dieser verstaute ihn ins einer Jackentasche der Arbeitsuniform. Während der Evakuierung sind jedoch Plünderer über die Stadt hergezogen und haben die Wohnungen aufgebrauchen und ausgeräumt. Doch da der Mann den Schmuck in seiner Jackentasche vergessen hatte, war er auch nach der (kurzen) Rückkehr immer noch da, denn niemand sucht nach Wertgegenstände in einer Uniform.
  • Die Plünderer haben ihre gestohlene Ware auf dem Flohmarkt verkauft. Da die Gegenstände kontaminiert waren, hat sich das in Kiew munter verteilt.
  • Der Arbeitstag der Arbeiter, die für das Aufräumen auf den Dächern zuständig waren, war gerade einmal 45 Sekunden. Durch die Strahlung war ein längeres Arbeiten nicht möglich.
  • Man hat um den Reaktor 4 ein Metallgestell gebaut. Der Bau dauerte 19 Jahre, jedoch hält nur 100 Jahre.
  • Es wurden ca. 200 Städte evakuiert. Es gibt eine lange Reihe an ortschildern, die einem die Größe nochmal verdeutlichen.

 

 


 

Nachdem wir alles besichtigt haben war in unserem Paket noch ein Abendessen enthalten. Es gibt eine vegetarische Alternative. Wir haben Suppe, Reis mit Gemüse und einen Muffin erhalten. Danach haben wir uns auf den Rückweg ins Hotel gemacht. Der Ausflug dauerte ca. 11 Stunden und hat ca. 177,00€ pro Person gekostet. Es ist aber jeden Cent wert! Wir konnten alle unsere Fragen stellen und mussten uns nicht mit 40 anderen Gästen um den Guide drängen. Jederzeit würden wir uns wieder hierfür entscheiden.

Am nächsten Tag haben wir die Shooting Range gebucht. Nach dem Eintreffen wurden uns die Waffengezeigt und erklärt. Für jede Waffe hat man 10 Schuss und es wird der Reihe nach geschossen. Daher kommt es auch zu einer hohen Wartezeit. Der Guide bleibt die ganze Zeit neben einem Stehen, korrigiert die Körperhaltung oder nimmt die Waffe an sich, damit man seine Muskeln entspannen kann. Man darf nicht verkennen wie schwer so eine Waffe tatsächlich ist. Selbst mein Krafttraining hat mir hier nichtviel genützt. Am besten konnte ich mit der Glock 7 treffen und dies war daher auch mein Favorit. Vor Ort hat man die Möglichkeit mehr Munition zu kaufen oder eine weitere Waffe auszuprobieren, falls man vorab das falsche Paket gewählt hat. Man muss bei der Buchung nämlich direkt angeben welche Waffen man schießen möchte.

 


 


Wir wurden danach in der Stadt rausgelassen und sind in der Mall Essen gegangen. Da noch ein Ausflug anstand haben wir uns Gedanken über den Weg gemacht und sind auf die Idee gekommen die Metro zu nutzen, denn es waren nur zwei Stationen. Es war ein besonderes Erlebnis, weil wir weder die Sprache, noch die Schrift lesen können, aber wir haben es tatsächlich geschafft!

Die Urbex Underground-Tour war unsere letzte Aktivität in Kiew. Der Guide wartete schon auf uns und wir haben uns die Überzieh-Schuhe angezogen. Nach einer kurzen Einweisung wurde der Gulli-Deckel beiseitegeschoben und wir wurden hereingebeten. Unter „Gulli“ stellt man sich die Kanalisation vor, aber hier handelt es sich um ein Tunnelsystem. Dennoch war es für uns ein komisches Gefühl in einem engen Gang, mit gebückter Haltung vor einem fremden Mann zu laufen. Die Situation entspannte sich aber schnell und wir erkundete zusammen die vielen Gänge. Die Angst kam nur zurück, als uns vorgeschlagen wurde die Taschenlampen auszumachen und die Geräusche zu genießen. Durch den unterirdischen Wasserfall gibt es nämlich einiges an Geplätscher. Ich habe es tatsächlich nur ca. 30 Sekunden ausgehalten und danach mein Licht wieder eingeschaltet.  Wir machten uns auf den Rückweg, aber danach war die Tour noch nicht vorbei. Der Guide bestellte uns ein Uber und wir sind zusammen in die nächste dunkle Gasse gegangen. Hier gibt es nämlich einen Zugang zu einem noch besser ausgebauten Tunnelsystem als bei unserer ersten Location. Raum für Raum erkundeten wir die Überbleibsel aus vergangener Zeit: Neue Gasmasken, Nachbildungen von Körperteilen mit radioaktivem Brand, Nachbildungen von Giften, Medikamente,… Hier sollen sich die Bewohner in der Umgebung retten, wenn es zu einem Ernstfall kommen soll. Nur wissen die Menschen eben nicht, dass dieses Tunnelsystem existiert. Irgendwann wurden wir gefragt, ob wir nicht Lust hätten einen Knopf zu drücken. Ja natürlich. Und dann ging ein ohrenbetäubender Lärm los, denn die Lüftungsanlage ist noch in Betrieb und funktioniert einwandfrei.

Die Tour hat ca. 4 Stunden gedauert und 50,00 € pro Person gekostet. Dem Guide hat man aber angemerkt, dass er das nicht wegen des Geldes macht, sondern für das Hobby Urbex lebt und das Gefühl weitergeben will.

 

 
Eigentlich wollten wir mit Cacher-Reisen Kiew besuchen. Diese haben aber auch unsere E-Mails nicht geantwortet. Im Nachhinein sind wir froh alleine verreist zu sein, denn offenbar waren sie zu 50. unterwegs! 
 
 
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Stand: 11/2021
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