Escape Room Anbieter Frankfurt

[Werbung] Escape Rooms sind einer meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen. In Frankfurt habe ich bereits einige getestet und kann euch so einen Überblick geben.

Darum geht es: Ihr werdet in einem Raum eingesperrt und habt 60 Minuten lang Zeit Rätsel zu lösen, Schlössen zu knacken und Hinweise zu finden um wieder aus dem Raum heraus zu kommen. Bei Bedarf gibt das Team auch kleine Hinweise.

Natürlich seid ihr nicht wirklich eingesperrt, sodass ihr bei Panik oder Toilettengang trotzdem nach draußen könnt.


Bei manchen Spielen kann man auch ein Versus-Game machen. 2 Teams treten in 2 identischen Räumen gegeneinander an.

Preis: Der Preis staffelt sich je nach Personenanzahl. In der Regel bezahlt man für 2 Personen ca. 35,00 €. Mit dem Schlemmerblock kann man bei einigen Anbietern 50% sparen!


LiveEscape Frankfurt: Mein erstes Escape damals und wir haben alle Räume durchgespielt. Die Räume übersichtlich gestaltet und die Rätsel weder zu einfach noch zu schwierig. Gerade für Beginner ist dieser Anbieter geeignet. Die fehlende Technik bzw. fehlende Modernisierung macht sich im Vergleich zu anderen Anbietern leider stark bemerkbar. Die Räume stecken hier noch in den Escape-Room-Kinderschuhen.


Escape-Events: Ebenso wie Live-Escape habe ich schon alle Räume durchgespielt. Auch hier sind die Räume übersichtlich und die Rätsel haben den optimalen Schwierigkeitsgrad. Bisher war „the Bomb“ mein Favorit.

Nach dem Umzug des Anbieters waren wir im Raum "Catan" und wurden erstmals stark enttäuscht.


Escape Adventures: Hier haben wir den Raum „Alien“ gespielt und können ihn absolut nicht empfehlen. Der Raum ist zwar professionell, aber die Rätsel einfach zu schwer. Trotz Escape-Erfahrung haben wir extrem viel Hilfe benötigt und konnten am Ende trotzdem nicht entkommen. Die Lösungen waren teilweise nicht plausibel. Am Ende erhält man eine schöne Erinnerungsbox, das machte das Erlebnis für uns aber nicht besser. Ebenso waren wir vom Omni-VR enttäuscht. Die Steuerung ist schwierig, wir konnten uns die Spiele nicht aussuchen und wurden mitten im Spiel auch noch alleine gelassen.



RoomEscape Frankfurt: Telefonisch haben wir den Raum „Das Hostel“ reserviert. Vor Ort war die Reservierung nicht vorhanden. Zum Glück war der Raum trotzdem noch frei. Optisch hat uns der Raum gut gefallen und die Rätsel hatten den richtigen Schwierigkeitsgrad. Leider war ein Schloss bereits offen und wir wussten nicht, dass das nicht so sein sollte (beim Escape ist nämlich alles möglich!). Der Mitarbeiter hinter dem Bildschirm verfolgte uns offenbar nur sporadisch, sodass ihm der Fehler auch nicht aufgefallen ist. Das Resultat waren 3 übersprungene Rätsel und nur der halbe Spaßfaktor.




Breakout: Begonnen haben wir mit "Trapped in Time", haben aber mittlerweile alle Räume durchgespielt und warten auf die Neueröffnung von "Game V".
Breakout-Games hat viel Technik verbaut und das hat doppelt Spaß gemacht! Für Hilfe muss man nicht in den Raum fragen, sondern kann bequem den Hilfe-Knopf drücken. "Nightmare Circus" war unser Favorit.



Secret Escape: Mit einer größeren Gruppe waren wir bei Secret Escape und haben das Battle-Game bzw. Versus-Game gespielt. Noch vor dem eigentlichen Spielbeginn gab es die ersten böse Überraschung: Handschuh-Pflicht während Conrona. Das ist nicht nur unbequem, sondern auch fatal, wenn man dagegen allergisch ist. Weder auf der Website, noch telefonisch wurden wir darauf hingewiesen.
Die Euphorie nach dem ersten gelösten Rätsel war groß. Es schien wie am Schnür'chen zu laufen bis wir ins Stocken geraten sind. Mit dem schlecht funktionierenden Walki-Talki haben wir um Hilfe gefragt und haben nur Tipps zu bereits gelösten Rätsel erhalten. Unsere Fortschritte wurden offensichtlich nicht verfolgt und dann stellte sich heraus, dass die Technik nicht funktioniert hatte. Mehr als 5 Minuten haben wir hier verloren. Kenntnisse über die Farbenlehre und Morsen wird in dem Raum vorausgesetzt. Zum Ende hin kippte die Stimmung nochmal mächtig. Das "Verlierer-Team" durfte nicht zu Ende spielen, obwohl für die vollen 60 Minuten bezahlt wurde. Vor der Tür stellte sich dann heraus, dass die Räume gar nicht identisch sind. Das Thema des Battle-Games war also verfehlt und der gesamte Eindruck von Secret Escapes mehr als negativ.



Great Escape: Zusammen mit Break-Out wahrscheinlich die bisher schönsten Räumen.  Auch hier wurde viel Technik verbaut und heißt Aufpassen: Nicht immer ist es ersichtlich, was nach einem erfolgreich gelösten Rätsel passiert ist. Ebenso sollte alles ausprobiert werden, auch wenn es noch so absurd erscheint. Angefangen haben wir mit der "Geistervilla" und da gibt es zu den Rätseln den Gruselfaktor gratis dazu! "Hotel Noir" ist genauso schön gestaltet und besser geeignet für Zartbesaitete. Einzig die Preise fallen hier negativ auf. Zwei Spieler kosten am Wochenende 112,00 €.


*Werbung
***Keine Kooperation

Escape The Room Brettspiel

[Werbung] Escape the Room Spiele habe ich schon einige gelöst und daher habe ich nun das Brettspiel dazu ausprobiert.

Das Spiel:
Noris – Escape the Room Brettspiel

Preis: 49,99 €

Beschreibung: Die Uhr tickt. Adrenalin pumpt durch Ihre Adern. In nur einer Stunde müssen Sie gemeinsam verschiedene Rätsel lösen und die richtigen Antworten in den Chrono Decoder eingeben. Nur durch gutes Teamwork haben Sie eine Chance zu gewinnen.

„Escape Room – Das Spiel“ greift den weltweiten Trend der Live-Spiele auf und bringt das Erfolgskonzept ins Wohnzimmer. Gemeinsam versuchen die Spieler, das Abenteuer zu meistern und die ihnen in den Weg gestellten Probleme zu lösen.

Enthaltene Spiele: Prison Break, Der Virus, Nuclear Countdown und Der Tempel der Azteken



Meine Meinung: In diesem Set sind 4 Spiele enthalten die jeweils in Teile untergliedert sind. Danach hat man die Möglichkeit Erweiterungspacks zu kaufen. Das Spiel kann auch an andere weiter gegeben werden, dann muss man die Dokumente aber online nochmals ausdrucken.

Der Aufbau des Spiels ist sehr einfach. Die Batterien für den Chrono Decoder muss man separat kaufen und man benötigt zum Einsetzen einen Schraubenzieher.

Danach kann man den Chrono Decoder anschalten, die Schlüssel auf dem Tisch verteilen und sich einen Teil des Spiels aussuchen. Die Schlüssel sind mit verschiedenen Symbolen und Nummern versehen. Ziel ist es die richtige Kombination der Schlüssel in den Decoder zu stecken. Diese Kombination erhält man, wenn man die Rätsel gelöst hat.

Am Anfang des Spiels liest man die Geschichte auf dem Umschlag vor und startet dann den Countdown. Ab nun zählen 60 Minuten herunter. Nach gewissen Abständen ertönt ein Signal und man darf die Hilfe Karte lesen.

Wie bereits oben erwähnt habe ich schon viele Erfahrungen mit dem „echten“ Escape Spiel gemacht. Dementsprechend war ich enttäuscht von dem Brettspiel. Die Rätsel waren für mich oft nicht plausibel. Die Hilfekarten waren nicht hilfreich, da wir an einem anderen Rätsel waren oder uns die Lösung einfach präsentiert wurde. Den „Lösungsweg“ mussten wir online nachlesen. Im echten Escape findet man auch mal nur einen Schlüssel und kann damit ein Schloss öffnen. Dies ist im Brettspiel natürlich nicht möglich und so bleiben kleinere Erfolgserlebnisse aus. Beim 2. Spiel waren nur noch wenige Minuten verbleibend und wir haben immer noch am zweiten Teil gerätselt. Den Code konnten wir nicht herausfinden und die Hilfekarten waren für den dritten Teil und somit nicht brauchbar. Es war echt frustrierend und so habe ich aufgegeben.

Wir haben zu zweit gespielt und hatten bereits Schwierigkeiten die kleinen Rätsel oder Hinweise für beide sichtbar zu platzieren. Bei vier Personen wäre das absolute Chaos ausgebrochen. Hinweise sind manchmal nur 2cm groß aufgedruckt. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie das jeder erkennen soll.


Fazit: Nette Idee, aber für mich absolut keine Alternative zum Erlebnis in den Räumen. Kleine Erfolgserlebnisse und zeitnahe Hilfestellungen fehlen einfach.
*Werbung
***Keine Kooperation

Clue Masters - Escape Box zum Mieten

[Werbung] Aktuell haben alle Freizeitaktivitäten geschlossen. Da sucht man natürlich nach Alternativen. Mein Geburtstag, mitten im harten Lockdown, sollte dennoch etwas Besonderes sein. Mit Clue Masters bekommt man das besondere Escape Erlebnis direkt nach Hause.

Mein Produkt:
Episode 1 - Das Labor

Preis: 29,99 € zzgl. Versandkosten

Beschreibung: Ein Virus, ein Impfstoff und viele Schlösser. Der Professor hinterlässt Euch eine mysteriöse Nachricht und nun seid Ihr an der Reihe. Könnt Ihr die Codes knacken und den Impfstoff verteilen?

Empfehlung: 2-6 Spieler pro Box



Meine Meinung: Escape Spiele für Zuhause gibt es viele. Meist bestehen diese nur aus Papier mit minimalen Gadgets. Diese Box von Clue Masters hingegen bringt das echte Escape-Room-Feeling nach Hause. Mit Rätselboxen und echten Schlössern!

Auf der Website wählt man die passende Box. Es gibt 3 Teile und dementsprechend 3 Boxen zum Mieten. Bei der Bestellung gibt man das gewünschte Datum an. Danach wird die Box zu einem nach Hause gesendet und man hat nach dem Spieldatum 3 Tage Zeit die Box wieder zurück zu senden. Im Paket liegen Rücksendeetikett und sogar Kabelbinder dafür bei.

Wie bei allen Escape-Rooms hat man nur 60 Minuten Zeit. Das schöne hierbei ist, dass man natürlich auch nach dem 60 Minuten weiterrätseln kann, im Gegensatz zu den echten Räumen.

Wir haben zuerst alle Rätsel aus der Box geholt und auf dem Tisch verteilt. Auf dem Deckel wird die Geschichte dieses Escapes erzählt und die Anleitung erklärt die Regeln. Mit jedem gelösten Rätsel erhält man ein weiteres Rätsel und ein weiteres Stück der Geschichte.

Das erste Rätsel war schnell gelöst und dann folgte das Zweite. Hier verloren wir 40 Minuten und konnten so die Zeit von 60 Minuten nicht einhalten. War das Rätsel zu schwer? Nein. In der Anleitung stand, dass wir nichts weiter außer einem Zettel und einem Stift benötigen würden. Für dieses Rätsel wurde aber ein Periodensystem gebraucht. Da wir richtige Rätselfans sind, haben wir es also extrem lange versucht ohne weitere Hilfsmittel und ohne Hilfestellung auf die Lösung zu kommen. Das hat nicht funktioniert und wir mussten die Hilfestellung in Anspruch nehmen. Hier war zwar der Lösungsweg erklärt, aber immer noch nicht, dass wir ein Periodensystem brauchen. Nach der Zuhilfenahme des Internets hatten wir dann endlich die Lösung herausgefunden und konnten das neue Schloss öffnen. Die ungenaue Anleitung und umständlich erklärte Lösungsweg war für uns sehr frustrierend. Neben dem Lösungsweg gibt es auch einen Zettel mit den richtigen Schlosskombinationen.

Die restlichen Rätsel waren für uns sehr einfach und wir empfanden die Rätsel und den Spielverlauf als logisch. Für Einsteiger und Kinder ist die Box auf jeden Fall zu empfehlen. Profis werden sich sicherlich etwas unterfordert fühlen.

Besonders angenehm fanden wir es, dass die Rätsel auf Papier in doppelter Ausführung mitgesendet wurden. So konnte jeder für sich Rätseln und Notizen machen. Gerade in Corona-Zeiten kann so auch der Abstand eingehalten werden.

Clue Masters ist eine Marke von B-Ceed. Diese Agentur ist der perfekte Ansprechpartner für außergewöhnliche Events. Egal ob Betriebsausflug, Sommerfeste oder Reisen. Das ist aufgrund der aktuellen Lage nicht möglich. Hierfür bietet die Agentur aber virtuelle Events an! Online-Escapes, Home Workout, Graffiti, Puzzle, Cocktail, Filmdreh oder Improvisationstheater. Spaß, Abwechslung zum Home-Office und Teamstärkung stehen hier an oberster Stelle.


Fazit: Die Box empfehlen wir für Einsteiger oder Kinder. Das echte Escape-Room-Feeling hat Spaß gemacht und uns ein Stück an Normalität zurück gegeben.

Vielen Dank für die Bereitstellung und den netten Kontakt!

Online-Shop

*Werbung
**Kooperation / PR-Sample

Urlaub in Corona-Zeiten

[Werbung] Meine Island Reise ist ja leider ins Wasser gefallen. Da ich aber Urlaube sehr ungern zu Hause verbringe musste ein Plan B her. Wir haben uns dann für einen Kurz-Trip in den Norden Deutschlands entschieden.

Bereits früh morgens ging es los und wir hatten wirklich Glück. An diesem Sonntag waren die Straßen sehr leer und trotz einigen Autobahnsperrungen, die umfahren werden mussten, sind wir richtig gut durchgekommen. Während ich gefahren bin haben wir den Podcast Verbrechen von Nebenan gehört. Bei Pausen auf Rasthöfen haben wir noch zwei Geocaches mitgenommen.

Zur Mittagszeit hatten wir unser Ziel erreicht. Wir hatten großen Hunger und haben uns eine Pizza bei Mamma Mia in Tornesch genehmigt. Ohne Reservierung haben wir noch ein schönes Plätzchen gefunden. Eine große Verdauungspause blieb aus und wir sind gleich wieder Geocachen gegangen. Da wir am den Vormittag ja viel gesessen haben war das eine willkommene Bewegung. Zu dritt hatten wir richtig Spaß und haben fast alles gefunden. Als Abschluss des Tages gab es noch ein Spaghetti Eis in der Eisdiele Venezia in Wedel. Hier gibt es normalerweise sogar eine ganze Spaghetti Eis-Karte!

Abend haben wir in unserem gebuchten Hotel Rosarium in Uetersen eingecheckt. Das Hotel ist klein und gemütlich und der anliegende Park wunderschön. Nach dem Frühstück ging es direkt in den Wildpark Schwarze Berge. Auch wenn mein Lieblingshaus -das Feldermaushaus- geschlossen hatte, hatten wir eine tolle Zeit. Frische Luft, Bewegung, viele tolle Tiere und sogar füttern der Rehe war möglich. In Engstellen wurde man angehalten Masken zu tragen. Daran haben sich alle Parkbesucher gehalten. Generell war durch die breite Fläche Abstand halten gut möglich. Ich musste lediglich eine Mutter mit Kind zurechtweisen.



Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück wieder Geocaching auf dem Weg. Eigentlich wollten wir etwas ausschlafen, dies war aber durch einen Termin in der Werkstatt nicht möglich und so haben wir die Zeit nochmal dafür genutzt. Mit der S-Bahn ging es direkt nach Hamburg und wir haben den Escape-Room Hidden Escape auf einem Boot besucht. Das Boot ist super gestaltet und im Warteraum gibt es tolle Rätsel um freie Zeit zu überbrücken. Wir haben den Raum „Das verbotene Spiel“ gespielt. Ziel ist es hier nicht aus dem Raum zu entkommen, sondern die Geschichten durchzuspielen und zu Ende zu bringen. Die Mitarbeiterin war nicht nur zum Überwachen zuständig, sondern hat sich auch vorher verkleidet um die Geschichte maximal authentisch rüber zu bringen. Der Raum war wirklich toll gestaltet und die Rätsel auf jeden Fall lösbar. Ab und zu haben wir kleine Hilfen durch Lichtsignale bekommen. So mancher Schreckfaktor ist in dem Spiel inklusive! Weil uns das so gut gefallen hat, haben wir direkt noch einen Raum gespielt. „Der goldene Schädel“ war ebenfalls toll gestaltet, kommt aber an den ersten Raum nicht heran. Wir haben einige Rätsel übersprungen, auch wenn die Mitarbeiterin dies nicht bestätigt hat. In jeden Fall ist Hidden Games darauf aus, dass die Spieler das Boot mit einem guten Gefühl verlassen.


Danach haben wir noch bei Gilde Bowling noch drei Bowlingsspiele gespielt und sind dann wieder bei Mamma Mia essen gegangen. Diesmal waren wir aber leider nicht zufrieden, denn die Bedienung war sehr unfreundlich, die falsche Pizza wurde gebracht, Zutaten wurden vergessen und zum Schluss wurde uns sogar eine falsche Rechnung überreicht. Das negative Bild wurde abgerundet, weil alle Kellner ihre Maske nicht getragen haben.

Am vorletzten Tag ging es nach dem Frühstück und Auschecken zum Serengeti-Park in Hodenhagen. Da wir Übernachtungen gebucht haben, konnten wir die Autoschlange umfahren. Der Check-In war sehr freundlich und hilfsbereit. Vorab ist einiges mit der Reservierung und den Tickets schiefgelaufen. Vor Ort konnte direkt alles geklärt werden. Kurze Zeit später ging es schon in den Park. Angefangen mit der Safari-Tour und einem motivierten Busfahrer. Die vielen Informationen hat er mit Humor gut verpackt und war auch sichtlich erfreut, dass ich mich sogar umgesetzt habe um noch mehr davon mitzubekommen.  In der Dschungel-Safari gibt zwar keine Informationen, dafür aber jede Menge Spaß und Action. Der Fahrer war noch mehr in seiner Rolle als bei der Safari-Tour und hat diese kleine Fahrt zu einem echten Erlebnis gemacht. Der Park hat noch viele weitere Attraktionen wie Wasser-Safari, Achterbahn oder Wasserbahn zu bieten. In der Corona-Zeit sind leider die Durchlaufgehege der Affen und die Elefantenwelt gesperrt. Mundschutz muss beim Anstehen und im Restaurant bis zum Tisch getragen werden. Die Mitarbeiter setzen das -notfalls auch lautstark- durch.

Der Tag neigte sich dem Ende zu, doch das Abenteuer war noch nicht zu Ende. Eine Nacht in der Ranger-Lodge stand und noch bevor. Um Punkt 20:00 Uhr wurden wir bei den Wohnmobilen von unserem Ranger abgeholt und wir haben das Wohnmobil selbst gefahren. Wir durften nochmal -ganz alleine- durch die Safari-Welt fahren und haben einen Stop bei den Elefanten eingelegt, die für „normalen“ Tagestouristen ja gesperrt sind. Hier haben wir die Einweisung erhalten und uns danach auf den Weg zu unserem finalen Schlafplatz gemacht: Zwischen Strauß, Böcken und Zebras. Die Fenster lassen sich ausklappen und so kann man bequem von der Bank aus die Tiere beobachten. Der Ranger hat Futter direkt vor das Wohnmobil gestreut und so wurden die Tiere angelockt. Nach dem Beobachten haben wir uns noch eine Weile mit dem Ranger unterhalten, weil er so freundlich ist und einen interessanten Lebenslauf hat. Tatsächlich waren wir seine ersten Übernachtungsgäste! Langsam ging die Sonne und wir verabschiedeten uns. Ein Funkgerät steht zur Verfügung um jederzeit Kontakt mit dem Ranger aufzunehmen. Er befindet sich in der Nähe und kann im Notfall schnell eingreifen. Das Wohnmobil ist sehr klein. Für zwei Personen war es noch ausreichend für eine Nacht. Die Ranger-Lodge ist mit bis zu 4 Personen belegbar, aber das halte ich für zu stressig. Der Nassraum ist ebenfalls sehr klein. Dusche, Waschbecken und Toilette im Einem. Bedeutet auch: Wenn man duschen möchte, dann ist alles nass. Klorollen vorher in Sicherheit bringen!

Leider hatten wir ein Bett, welches sehr gequitscht hat. Meine Nacht war deswegen nicht sehr erholsam. Natürlich hat auch die Aufregung ihren Teil dazu beigetragen. Nachts habe ich Hufgetrappel gehört und morgens klopfte der Strauß ans Fenster. Um 07:00 Uhr kam der Ranger wieder vorbei und fütterte die Tiere erneut direkt vor unserer Nase. Danach ging es wieder zurück zum Parkplatz. Ich bin sehr froh, dass wir erst den Parkeintritt und dann die Übernachtung gewählt hatten. Den ganzen restlichen Tag war ich hundemüde und sehr unmotiviert. Auf der Rückfahrt nach Hause war das natürlich irrelevant.





So ging ein Kurz-Trip zu Ende. Wir haben viel erlebt und die restlichen Tage in der Heimat haben wir für einen neuen Hamster, ein Fotoshooting, eine Wanderung und einen Familientag genutzt. So schnell waren dann auch schon 9 Tage (inkl. Wochenende) voller Programm vorbei. Eigentlich bräuchte ich jetzt doch Urlaub von Urlaub.

 



*Werbung
*** Keine Kooperation

Norwegen - Tromso: Ausflüge

[Werbung] In meinem alten Bericht habe ich euch einen Überblick über Tromso gegeben. Heute stelle ich euch unsere erlebten Unternehmungen vor. Anders als bei den Ausflügen in Mexiko haben wir dieses Mal das meiste über Getyourguide gebucht.

Seilbahn Fjellheisen

Preis: 23,00 €


Dauer: Beliebig

Meine Meinung: Die Seilbahn ist von unserem Apartment gut zu Fuß zu erreichen. Jede 30 Minuten steht eine Gondel zum Einsteigen bereit. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten lang. Danach kann man die atemberaubende Aussicht genießen und sich anschließend im Cafe aufwärmen.







Artic Escape - John Winter’s Office

Preis: Ca. 43,00 €

Dauer: 1 Stunde

Meine Meinung: Ja, auch im Urlaub bin ich verrückt nach Room Escapes. Dieses war womöglich der beste Raum, den ich je gespielt habe. Als 3er-Team haben wir wunderbar funktioniert und alle Rätsel waren logisch. Wir haben es nach 45 Minuten herausgeschafft ohne einen einzigen Tipp. Das schaffen nur 5%!


Tromso Museum

Preis: 7,00 €

Dauer: Beliebig

Meine Meinung: Das Museum ist relativ klein und durch ein deutsches Handbuch kann man sich selbst durch die Räume führen. Der Spaßfaktor bleibt hier aber leider auf der Strecke ohne mitreißenden Guide. Das Museum ist also ein netter Zeitvertreib, mehr aber auch nicht.


Hundeschlittenfahrt

Preis: 184,65 €

Dauer: 4 Stunden

Meine Meinung: Treffpunk war am Radisson Blu Hotel. Mit einem Bus wurden wir abgeholt und zum Villmarkssenter gebracht. Nachdem wir einen Winteranzug und passende Schuhe erhalten haben sind wir auch direkt zu den Hundeschlitten gegangen. Nach einer kurzen Einweisung ging es auch schon los! 6 Huskys haben den Schlitten von selbst gezogen. Die Person vorne konnte sich entspannen, doch nicht hinten als Führungsposition. Je nach Gruppenstärke sind die Huskys sehr stark und man muss öfters bremsen. Aufmerksamkeit zu jeder Sekunde ist ein Muss! Bergauf hingegen soll man den Hunden gerne helfen und mit beiden Beinen den Schlitten zu schieben hat mich ganz schön außer Puste gebracht! Doch es war wunderschön.
Danach haben wir generelle Infos zum Camp und den Huskys bekommen. Gleichzeitig und kurze Zeit danach durften wir mit den Huskys, die gerade nicht am Schlitten sind, kuscheln. Auch die Junghunde wurden nicht ausgelassen.

Danach gab es Mittagessen. Rindersuppe und Couscous für die Vegetarierer. Ich habe die vegetarische Variante gewählt und sogar noch einen Nachschlag genommen. Zum Abschluss wurde noch Schokoladenkuchen gereicht.






Schneemobilfahrt und Ice Dome

Preis: 208,92 €

Dauer: 7 Stunden

Meine Meinung: Abholungsort war wieder das Radisson Blu Hotel.
Nach einer eineinhalb stündigen Fahrt sind wir vor Ort angekommen und haben uns direkt zum Schneemobilfahren angezogen. Schneeanzüge, Stiefel, Handschuhe und Helm wurden bereitgestellt. Nach einer kurzen Einweisung sind wir schon losgefahren durch die Wildnis. Zwischenzeitlich haben wir sogar Rentiere gesehen! Ob Fahrer und Beifahrer tauschen ist jedem Überlassen. In der Mitte der Tour konnten wir richtig Vollgas geben und unsere Runden drehen. Wir haben es auf knapp 54 km/h geschafft. Der Guide hat Fotos von uns gemacht und dann ging es zurück. Der Ice-Dome hat ja noch auf uns gewartet!

Ein Hotel ganz aus Schnee und Eis. Nach der Entstehungsgeschichte gab es einen Shot aus einem Eisglas und eine Führung durch die verschiedenen Räume. Hier kann man Aktivitäten machen und anschließend im Eisbett mit richtiger Matratze übernachten. Leider kostet dieses Paket 1200 €, ansonsten hätten wir das spontan gebucht.

Der Ice Dome wird jedes Jahr neu aufgebaut und daher ist kein Bereich abgesperrt und alles kann angefasst werden.

Ein Mittagessen war in diesem Paket auch inclusive. Es gab Fischsuppe und dazu (Käse-) Brot. Ich hätte mir hier eine warme fleischlose Alternative gewünscht.






Nordlichter-Tour mit dem Bus

Preis: 113,27 €

Dauer: 7 Stunden

Meine Meinung: Treffpunkt war das Radisson Blu Hotel. Zusammen mit einer Kleingruppe von ca. 10 Personen sind wir in den Kleinbus gestiegen und haben zusammen mit Thomas nach den Nordlichtern Ausschau gehalten. Natürlich haben wir auch eine Menge Hintergrundinfos und Geschichten zu hören bekommen. Auch bei der Kameraeinstellung wurde geholfen. Bei Bedarf lagen Winteranzüge bereit.

Mit Thomas und dem Fahrer sind wir also durch Tromso gefahren und haben ab und an Halt gemacht um etwas Warmes zu Trinken, kalte Gemüsesuppe zu essen, ein Lagerfeuer zu machen, Hotdogs über dem Lagerfeuer zu braten oder Marshmellows zu erwärmen.

Für das Wohl war also gesorgt! Aber Vorsicht: Eine Toilette gibt es im Bus nicht.

Thomas war wirklich sehr gemüht, hat immer wieder Fotos gemacht und sogar eine Sitzgelegenheit in den Schnee geschlagen. Doch das alles half nichts gegen die Frustration bei dem Satz „No Activity!“. Ja tatsächlich hatten wir kein Glück bei der Nordlichter-Jagd. Selbst auf dem Rückweg ist Thomas immer wieder ausgestiegen um uns vielleicht nicht doch noch was zeigen zu können.

Auf dem Rückweg wurden wir direkt am Apartment rausgelassen.

Thomas und wir sind jetzt quasi Freunde, weil wir die selbe Tour tatsächlich nochmal gemacht haben. Wir wollten die Nordlichter einfach unbedingt sehen. Aber auch beim zweiten Versuch hatten wir Pech.



Nordlichter-Tour per Boot

Preis: 99,00 €

Dauer: 4 Stunden

Meine Meinung: Vieles kann man uns nachsagen, aber aufgeben tun wir nicht! Da es mit dem Bus nicht geklappt hat, haben wir es nochmal per Boot probiert. Leider auch hier kein Erfolg, obwohl März zu den Besten Zeiten zählt.

Die Bootsfahrt ist nicht spektakulär. Kaffee, Tee und Kekse werden bereitgestellt.



*Werbung
***Keine Kooperation

Rückblick

[Werbung] Die Zeit verfliegt aktuell für mich. Ich war viel unterwegs und sogar im Urlaub. Der Urlaub ist gefühlt schon wieder Ewigkeiten her.

Urlaub: Mallorca hat gerufen und dem Ruf bin ich hinterher geeilt. Da mein Flug schon sehr früh ging, habe ich die Nacht im Steigenberger Airport Hotel verbracht. Das Zimmer ist sehr klein, aber völlig ausreichend und schön! Mit einer Freundin war ich abends in der Bar noch etwas trinken. Die Preise dort sind aber deftig!



Nachts fuhr mich der Shuttle Bus dann zum Flughafen und meine Reise ging los. Mit meinem Papa habe ich mich erst vor Ort getroffen.

Das Hotel Sentido Tucan liegt 2 Minuten Laufweg vom Strand entfernt. Dort kann man zwischen Halbpension und All inclusive wählen. Das Zimmer ist mit einer tollen Regendusche ausgestattet. Einen kleinen Pool mit Liegen gibt es ebenfalls. Für den Anfang der Saison hat es gereicht, allerdings wird es zur Hauptreisezeit sicher sehr voll sein.

Kurz nach der Eröffnung war das Hotel noch schön leer und auch den Strand hatte ich an einem Morgen für mich alleine. Oft bin ich durch die Gegend spaziert und ich habe den Hafen bewundert.

Das Essen war wirklich fantastisch! Das Buffet bietet kalte und warme Speisen und Nachtisch! Oftmals bin ich mit dem Essen schwierig, aber hier habe ich ordentlich zugeschlagen. Alle Gerichte sind ausgeschildert und ebenfalls mit Hinweisen zu Fleisch / Fisch ausgestattet. Am Frühstücksbuffet gibt es sogar frisch gepressten Orangensaft! Kalorienzählen war hier absolut tabu.

Das Fitnessstudio verdient seinen Namen leider nicht. Lediglich ein Universalgerät, ein Laufband, ein Fahrrad und Hanteln sind vorhanden. Für Sportfreunde ist das definitiv nichts!






Sport und Ernährung: Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! Daher stand direkt am Anreisetag in Deutschland das Thema Bewegung und bewusste Ernährung wieder auf dem Tagesplan. Die Waage hat fast 2 Kilo mehr angezeigt.

Ich lebe weiterhin nach dem Motto IIFYM, aber mit Sicht auf genügend Proteine. Wie so viele Fitnessmenschen befinde ich mich nun in der Definitionsphase und zu meinem Ziel fehlen noch ca. 2,3 Kilogramm.






Sonstiges: Kurz vor dem Urlaub habe ich mir zwei neue Bücher gekauft und diese beiden auch gelesen. Beide fand ich super interessant und kann sie weiterempfehlen. Das Thema Dark Net / Dark Web ist momentan ja auch öfters in den Nachrichten.


Ich war auch mal wieder bei Escape the Room. Der Raum „Jail Break“ hat neu aufgemacht und auch diesen wollte ich unbedingt ausprobieren. Mit einer Freundin zusammen hatten wir viel Spaß und sind auch entkommen. Noch 3 Minuten Restzeit hätten wir gehabt. Der Raum ist minimalistisch ausgestattet und das finde ich gut! Bei einer Reizüberflutung an ‚möglichen Hinweisen‘ bin ich oft überfordert.

*Werbung
***Keine Kooperation
Content © Wonderful.Moments. All rights reserved.
Powered by Blogger.