Urlaub in Corona-Zeiten

[Werbung] Meine Island Reise ist ja leider ins Wasser gefallen. Da ich aber Urlaube sehr ungern zu Hause verbringe musste ein Plan B her. Wir haben uns dann für einen Kurz-Trip in den Norden Deutschlands entschieden.

Bereits früh morgens ging es los und wir hatten wirklich Glück. An diesem Sonntag waren die Straßen sehr leer und trotz einigen Autobahnsperrungen, die umfahren werden mussten, sind wir richtig gut durchgekommen. Während ich gefahren bin haben wir den Podcast Verbrechen von Nebenan gehört. Bei Pausen auf Rasthöfen haben wir noch zwei Geocaches mitgenommen.

Zur Mittagszeit hatten wir unser Ziel erreicht. Wir hatten großen Hunger und haben uns eine Pizza bei Mamma Mia in Tornesch genehmigt. Ohne Reservierung haben wir noch ein schönes Plätzchen gefunden. Eine große Verdauungspause blieb aus und wir sind gleich wieder Geocachen gegangen. Da wir am den Vormittag ja viel gesessen haben war das eine willkommene Bewegung. Zu dritt hatten wir richtig Spaß und haben fast alles gefunden. Als Abschluss des Tages gab es noch ein Spaghetti Eis in der Eisdiele Venezia in Wedel. Hier gibt es normalerweise sogar eine ganze Spaghetti Eis-Karte!

Abend haben wir in unserem gebuchten Hotel Rosarium in Uetersen eingecheckt. Das Hotel ist klein und gemütlich und der anliegende Park wunderschön. Nach dem Frühstück ging es direkt in den Wildpark Schwarze Berge. Auch wenn mein Lieblingshaus -das Feldermaushaus- geschlossen hatte, hatten wir eine tolle Zeit. Frische Luft, Bewegung, viele tolle Tiere und sogar füttern der Rehe war möglich. In Engstellen wurde man angehalten Masken zu tragen. Daran haben sich alle Parkbesucher gehalten. Generell war durch die breite Fläche Abstand halten gut möglich. Ich musste lediglich eine Mutter mit Kind zurechtweisen.



Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück wieder Geocaching auf dem Weg. Eigentlich wollten wir etwas ausschlafen, dies war aber durch einen Termin in der Werkstatt nicht möglich und so haben wir die Zeit nochmal dafür genutzt. Mit der S-Bahn ging es direkt nach Hamburg und wir haben den Escape-Room Hidden Escape auf einem Boot besucht. Das Boot ist super gestaltet und im Warteraum gibt es tolle Rätsel um freie Zeit zu überbrücken. Wir haben den Raum „Das verbotene Spiel“ gespielt. Ziel ist es hier nicht aus dem Raum zu entkommen, sondern die Geschichten durchzuspielen und zu Ende zu bringen. Die Mitarbeiterin war nicht nur zum Überwachen zuständig, sondern hat sich auch vorher verkleidet um die Geschichte maximal authentisch rüber zu bringen. Der Raum war wirklich toll gestaltet und die Rätsel auf jeden Fall lösbar. Ab und zu haben wir kleine Hilfen durch Lichtsignale bekommen. So mancher Schreckfaktor ist in dem Spiel inklusive! Weil uns das so gut gefallen hat, haben wir direkt noch einen Raum gespielt. „Der goldene Schädel“ war ebenfalls toll gestaltet, kommt aber an den ersten Raum nicht heran. Wir haben einige Rätsel übersprungen, auch wenn die Mitarbeiterin dies nicht bestätigt hat. In jeden Fall ist Hidden Games darauf aus, dass die Spieler das Boot mit einem guten Gefühl verlassen.


Danach haben wir noch bei Gilde Bowling noch drei Bowlingsspiele gespielt und sind dann wieder bei Mamma Mia essen gegangen. Diesmal waren wir aber leider nicht zufrieden, denn die Bedienung war sehr unfreundlich, die falsche Pizza wurde gebracht, Zutaten wurden vergessen und zum Schluss wurde uns sogar eine falsche Rechnung überreicht. Das negative Bild wurde abgerundet, weil alle Kellner ihre Maske nicht getragen haben.

Am vorletzten Tag ging es nach dem Frühstück und Auschecken zum Serengeti-Park in Hodenhagen. Da wir Übernachtungen gebucht haben, konnten wir die Autoschlange umfahren. Der Check-In war sehr freundlich und hilfsbereit. Vorab ist einiges mit der Reservierung und den Tickets schiefgelaufen. Vor Ort konnte direkt alles geklärt werden. Kurze Zeit später ging es schon in den Park. Angefangen mit der Safari-Tour und einem motivierten Busfahrer. Die vielen Informationen hat er mit Humor gut verpackt und war auch sichtlich erfreut, dass ich mich sogar umgesetzt habe um noch mehr davon mitzubekommen.  In der Dschungel-Safari gibt zwar keine Informationen, dafür aber jede Menge Spaß und Action. Der Fahrer war noch mehr in seiner Rolle als bei der Safari-Tour und hat diese kleine Fahrt zu einem echten Erlebnis gemacht. Der Park hat noch viele weitere Attraktionen wie Wasser-Safari, Achterbahn oder Wasserbahn zu bieten. In der Corona-Zeit sind leider die Durchlaufgehege der Affen und die Elefantenwelt gesperrt. Mundschutz muss beim Anstehen und im Restaurant bis zum Tisch getragen werden. Die Mitarbeiter setzen das -notfalls auch lautstark- durch.

Der Tag neigte sich dem Ende zu, doch das Abenteuer war noch nicht zu Ende. Eine Nacht in der Ranger-Lodge stand und noch bevor. Um Punkt 20:00 Uhr wurden wir bei den Wohnmobilen von unserem Ranger abgeholt und wir haben das Wohnmobil selbst gefahren. Wir durften nochmal -ganz alleine- durch die Safari-Welt fahren und haben einen Stop bei den Elefanten eingelegt, die für „normalen“ Tagestouristen ja gesperrt sind. Hier haben wir die Einweisung erhalten und uns danach auf den Weg zu unserem finalen Schlafplatz gemacht: Zwischen Strauß, Böcken und Zebras. Die Fenster lassen sich ausklappen und so kann man bequem von der Bank aus die Tiere beobachten. Der Ranger hat Futter direkt vor das Wohnmobil gestreut und so wurden die Tiere angelockt. Nach dem Beobachten haben wir uns noch eine Weile mit dem Ranger unterhalten, weil er so freundlich ist und einen interessanten Lebenslauf hat. Tatsächlich waren wir seine ersten Übernachtungsgäste! Langsam ging die Sonne und wir verabschiedeten uns. Ein Funkgerät steht zur Verfügung um jederzeit Kontakt mit dem Ranger aufzunehmen. Er befindet sich in der Nähe und kann im Notfall schnell eingreifen. Das Wohnmobil ist sehr klein. Für zwei Personen war es noch ausreichend für eine Nacht. Die Ranger-Lodge ist mit bis zu 4 Personen belegbar, aber das halte ich für zu stressig. Der Nassraum ist ebenfalls sehr klein. Dusche, Waschbecken und Toilette im Einem. Bedeutet auch: Wenn man duschen möchte, dann ist alles nass. Klorollen vorher in Sicherheit bringen!

Leider hatten wir ein Bett, welches sehr gequitscht hat. Meine Nacht war deswegen nicht sehr erholsam. Natürlich hat auch die Aufregung ihren Teil dazu beigetragen. Nachts habe ich Hufgetrappel gehört und morgens klopfte der Strauß ans Fenster. Um 07:00 Uhr kam der Ranger wieder vorbei und fütterte die Tiere erneut direkt vor unserer Nase. Danach ging es wieder zurück zum Parkplatz. Ich bin sehr froh, dass wir erst den Parkeintritt und dann die Übernachtung gewählt hatten. Den ganzen restlichen Tag war ich hundemüde und sehr unmotiviert. Auf der Rückfahrt nach Hause war das natürlich irrelevant.





So ging ein Kurz-Trip zu Ende. Wir haben viel erlebt und die restlichen Tage in der Heimat haben wir für einen neuen Hamster, ein Fotoshooting, eine Wanderung und einen Familientag genutzt. So schnell waren dann auch schon 9 Tage (inkl. Wochenende) voller Programm vorbei. Eigentlich bräuchte ich jetzt doch Urlaub von Urlaub.

 



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A.L. Lang - Die ultimative Fuck-It-Liste

[Werbung] A.L. Lang - Die ultimative Fuck-It-Liste

Preis: 9,99 €

Seiten: 224 Seiten


Verlag: Heyne Verlag

ISBN: 978-3453604223

Klapptext: Tun Sie’s nicht!
Sie wollen die Welt bereisen?
Sie mögen glauben, es koste rein gar nichts, das Nordlicht zu sehen, aber trotzdem müssen Sie eine Hypothek auf Ihr Haus aufnehmen, um eine Runde Drinks in Island bezahlen zu können. In Norwegen treibt Sie die Betrachtung dieses Freiluft-Äquivalents zur Lavalampe noch tiefer in den Ruin – zumal wenn Sie auch etwas essen wollen. Unverblümt ausgedrückt: Lassen Sie es. Lassen Sie es einfach sein. Die Welt zu bereisen ist teuer, gefährlich, unbequem, verwirrend und letztendlich eine riesige Enttäuschung. Im Grunde wie die Ehe, aber ohne den unbedenklichen Sex.
Alles Nähere zu diesem und 221 weiteren Punkten für die ultimative Not-to-do-Liste in diesem Buch.
 

Meine Meinung: Das Cover erzeugt Aufmerksamkeit. Auf dem zweiten Blick erkennt man aber die willkürlichen Wörter.

Die Ultimative-Fuck-It Liste. Von dem Buch habe ich mir Humor erwartet. Eine Liste, mit Dingen die man nicht machen sollte, könnte ich sonst auch selbst schreiben. Doch ich wurde enttäuscht. Es sind wahllose Stichpunkte, die oftmals keinen Sinn ergeben. Humor sucht man vergebens. Die Selbsttests sind ebenso sinnbefreit wie das restliche Buch. Ich habe das Buch bereits vor der Hälfte abgebrochen.


Fazit: Der erzwungene Schreibstil führt nur dazu, dass man sich eben zum Lesen zwingen muss. Absolut keine Empfehlung!

Vielen Dank für die Bereitstellung!

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Pandemie: Fitness, Freizeit, Urlaube und Impfung

[Werbung] Das Jahr 2020 war für uns alle schwer. Heute soll es um meine persönliche Wahrnehmung und Erfahrungen gehen: Fitness, Freizeit, Urlaube und die Impfung.

Noch bevor uns die Corona-Pandemie wirklich erreicht hat, waren wir im Urlaub. Im Januar 2020 waren wir in Mexiko und Corona war noch überhaupt nicht präsent. Anfang März konnten wir tatsächlich unseren Urlaub in Norwegen noch wahrnehmen. Corona war damals schon präsent, einige Menschen haben schon Maske getragen und in den Nachrichten war gefühlt kein anderes Thema mehr wichtig. Kurz darauf gab es den ersten Lockdown. Alles außer Arbeiten gehen war quasi verboten. Während andere angefangen haben (dauerhaft) im Homeoffice zu arbeiten waren wir auf der Arbeit und hatten mehr zu tun als vorher. Mein Bewegungsradius bewegte sich also hauptsächlich zwischen Arbeit und Zuhause. Das Schlimmste für mich war jedoch die Schließung der Fitnessstudios. Ich bin ein absolutes Gewohnheitstier und das Training ist mein Ausgleich, mein Ruhepol, meine Flucht. Im Keller haben wir zwar einiges an Ausrüstung zum Trainieren, aber ich benötige den örtlichen Abstand zu Zuhause, das Motivieren auf der Fahrt und die anderen Menschen, die dasselbe Ziel haben wie ich. Die Trainings im Keller waren also nicht das Gelbe von Ei. Für ein gutes Beintraining fehlte auch das Equipment. Eine Langhantel ist zwar vorhanden, jedoch kein Rach zur Absicherung. Das haben wir aber kurze Zeit später gekauft, weil ich extremen Haarausfall bekommen habe. Von den Blutwerten war alles in Ordnung und daher war das auf den Stress zurück zu führen. Hauptauslöser war wohl das geschlossene Fitnessstudio und somit das fehlende Auspowern. Daher haben wir uns entschieden ein kleines Rack zu bestellen, damit ich nun auch die Beintrainings besser von Zuhause aus machen kann.


Nach einiger Zeit hatten wir die üblichen Beschäftigungen mehr als einmal durch: Mandala malen, Spazieren gehen, Keller und Wohnung ausmisten, …

Kurze Zeit darauf haben wir mit Geocaching angefangen und das war unsere Rettung! Wir haben ganze Tages-Touren (7 Stunden / 15.000 Schritte) gemacht. Das war auch die Zeit in der wir alle Kosmos - Exix Spiele durchgespielt haben. Diese zwei Aktivitäten waren unsere Highlights (und sind es tatsächlich heute noch).



Dann wurde alles wieder etwas gelockert. Im Juni 2020 konnten wir dennoch unsere Island-Reise nicht antreten und sind stattdessen nach Hamburg gefahren. Einschränkungen gab es immer noch, aber das Wegfahren war trotzdem ein Gefühl der Freiheit.

Im Juli konnten wir sogar noch den Geburtstag einer Freundin feiern: Escape und Essen gehen, bevor die weiteren Einschränkungen nahten.

Im Oktober 2020 war das Glück erneut auf unserer Seite. Unsere Reise nach Ägypten wurde storniert und daher haben wir uns für Zypern entschieden. Auch hier ganz es einige Einschränkungen: Testpflicht, mehrere Formulare ausfüllen, Maskenpflicht ,… Wir haben die Zeit sehr genossen und uns sogar sicherer als in Deutschland gefühlt, weil wir weniger Kontakt mit Menschen hatten als auf der Arbeit. 4 Tage nach unserer Rückkehr wurde Zypern zum Risikogebiet erklärt. Uns hat das aber nicht betroffen und daher mussten wir nicht in Quarantäne.

Weitere Zeit der Ungewissheit, weitere Einschränkungen. Die Planung für Weihnachten wurde immer weiter nach Hinten verschoben. Jedes Bundesland hat seinen eigenen Brei gemacht. Dann endlich wurden die Ausnahmeregelungen veröffentlich. Familiärer Besuch / Hotelübernachtung waren möglich und so kam mein Papa zu Besuch. Außer Geocaching konnten wir jedoch nicht viel unternehmen.

Für die Unterhalten zwischendurch durfte die Nintendo Switch einziehen.

Im Januar 2021 wären wir nach Finnland geflogen. Auch das ist natürlich ins Wasser gefallen. Alles wurde rechtzeitig storniert und durch Flugzeitenänderungen haben wir keinen finanziellen Schaden erlitten. Das war nun auch der erste Urlaub seit Jahren, den wir Zuhause verbracht haben. (und hoffentlich auch der Letzte!).

Lange im Voraus gebucht stand im März 2021 der Urlaub auf die Malediven an. „Damals“ hatte man tatsächlich gedacht, dass sich die Pandemie nicht so lange zieht. Damals, als wir noch von lediglich 4 Wochen Lockdown ausgegangen sind. Wir wollten fliegen und wir sind geflogen. Auch hier mussten wir einige Einschränkungen in Kauf nehmen: Testpflicht, Maskenpflicht, tägliche Temperaturmessungen, Handschuhe am Buffet und anschließende Quarantäne und weitere Testungen nach dem Urlaub. Auch das Gefühl „Ob wir wirklich fliegen?“ hat die Vorfreude kaputt gemacht. Dennoch haben sich diese Strapazen für uns gelohnt. Wir hatten einen traumhaften Urlaub, konnten endlich mal wieder etwas unternehmen, was Anderes sehen und sich einfach in ein Restaurant setzen.


Das Thema Impfen rückte immer mehr in den Vordergrund und für mich stellte sich gar nicht die Frage „ob?“, sondern nur „wann endlich?“. Mein Arbeitgeber gab Termine für seine Angestellten frei und ich war wahrscheinlich einer der Ersten, die sich angemeldet hatten. Da war er. Der Termin, auf den ich so lange gewartet habe. Der Termin, der das Versprechen auf Normalität gibt. Das Impfzentrum Frankfurt Messe ist absolut gut durchorganisiert. Sehr flott habe ich alle Stationen abgearbeitet und wartete vor der Impfkabine. Routiniert, schnell, aber nicht grob wurde mir die Impfdosis BionTech verabreicht. Die Einstichstelle hat mir bereits beim Einstechen weggetan. Danach soll man noch 15 Minuten ruhen. Irrsinniger weise habe ich gewartet, dass ich etwas merke. Natürlich ist nichts passiert und nach 15 Minuten war ich auf den Weg nach draußen. Die einzige Nebenwirkung war Müdigkeit. Damit kann man doch gut leben. Sportpause war natürlich trotzdem angesagt.



Im Juni 2021 ist die Island-Reise erneut ins Wasser gefallen und erneut sind wir nach Hamburg gefahren.

Im Juli 2021 habe ich nun meine zweite Impfung bekommen und da hat es mich in der Nacht umgehauen. Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Nach dem Aufstehen war ich ca. 2 Stunden wach und habe danach 6 weitere Nickerchen gemacht. Ich bin nur aufgestanden um auf Toilette zu gehen, etwas zu trinken und ein paar Salzstangen zu snacken. Nach diesen 6 Stunden ging es mir deutlich besser und am nächsten Tag war fast gar nichts mehr zu spüren.

Im September steht der nächste Urlaub an. Gebucht ist bisher nichts. Wir hoffen, dass es nach Ägypten geht, jedoch gibt es hier (abseits von Corona) einige Schwierigkeiten.

Mir ist bewusst, dass das in den Urlaub fahren einigen sauer aufstößt. Für uns war es jedoch die richtigen Entscheidungen mit allen Auflagen und Risiken von Geldverlust. Wir haben uns jeden Tag die Gefahr der Ansteckung auf der Arbeit ausgesetzt und haben uns daher entschieden, dass wir dann auch in den Urlaub fliegen können. Reisen war zu jederzeit erlaubt, man musste sich nur an gewisse Regeln halten.

Wir waren in der Corona-Pandemie sehr privilegiert, auch das ist uns bewusst. Wir haben unsere Arbeit nicht verloren, keine / kaum Kurzarbeit gehabt, sind gereist und keiner unserer Verwandten ist erkrankt. Auch mit den Aktivitäten haben wir das Beste aus dieser schwierigen Zeit gemacht.

So doof es klingt, diese Zeit hat uns auch ins positive verändert: Wir sind einige Baustellen in der Wohnung angegangen und ich habe die Zügel beim Thema Fitness etwas lockerer gelassen. Meine Trainingszeit hat sich minimiert und immer öfter verlege ich das Training nun in den Keller. Generell habens ich meine Ansichten zu vielen Themen geändert. 

Diese fast eineinhalb Jahren haben sich extrem gezogen, sind aber auch schnell vorbeigegangen. Ein komisches Gefühl.


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Personalnovel

[Werbung] In der letzten Zeit habe ich viel gelesen. Nicht jeder kann sich sofort für Bücher begeistern. Ich stelle euch heute Personalnovel vor, die auch Lesemuffel zum Bücherwurm machen!
Das personalisierbare Buch eignet sich auch wunderbar als Weihnachtsgeschenk!

Auswahl: Kriminal Romane, Liebesromane, Kinder Bücher, Jugend Romane, Klassiker der Literatur, englische Bücher und Geschenkbücher

Das Produkt:
Das Island-Virus

Klapptext: Als ihr Doktorvater sie nach Barcelona ruft, überschlagen sich für die junge Ärztin plötzlich die Ereignisse: Der Professor erkrankt schwer, auf einen ehemaligen Studienkollegen wird ein Attentat verübt und ein mysteriöses Virus, dass ganz Europa in Atem hält, breitet sich aus. Immer wieder taucht der Name der Arzneimittelfirma LionSciences auf und der Heldin wird bald bewusst, dass hier jemand ein ganz böses Spiel treibt. Unterstützt von einem deutschen Arzt reist sie nach Reykjavik, um der Sache auf den Grund zu gehen und gerät dabei in eine tödliche Falle.

Seiten: 212 Seiten

Personalisierbar: 9 männliche und 5 weibliche Rollen

 




Meine Meinung: Bei Personalnovel kann man Bücher personalisieren. Davon gibt es über 200 Varianten.

Der Titel und den Klapptext finde ich super interessant und passt auch noch persönlich. (Darüber erzähle ich euch bald mehr!).

Das Konfigurieren geht sehr simpel. Die Rollen sind nochmal genauer erklärt, sodass man nicht in ein Fettnäpfchen tritt. Entweder personalisiert man alle Charaktere oder auch nur einige. Sofort nach der Eingabe werden in der Vorschau der neue Text angezeigt. Ich habe tatsächlich alle 14 Rollen verteilt!

Nach der Eingabe der Namen kann man eine eigene Widmung setzen oder auf Vorlage zurückgreifen. Im nächsten Schritt kann man das Cover auswählen, einen Untertitel hinzufügen oder das ganze Buch mit einem eigenen Bild versehen.

Der Preis setzt sich aus den gewählten Optionen zusammen. Mein Taschenbuch mit Widmung Handschrift, Untertitel und Versand kostet 47,96 €. Bereits am selben Tag der Bestellung wurde das Buch produziert und am Tag darauf versendet. Das ging ziemlich schnell!

Geschichten mit bekannten Namen sind greifbarer und man kann sich die Story besser merken.

Leider hatte das Buch bereits bei der Lieferung zwei Mängel am Buchcover. Wäre die Bestellung keine Kooperation gewesen, hätte ich mich definitiv an den Kundenservice gewandt. Bei einem Preis von fast 50,00 € für ein Buch erwarte ich einfach Perfektion.


Fazit: Tolle Geschenkidee und einfache Konfiguration.

Vielen Dank für die Bereitstellung und den netten Kontakt!


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Urlaubspläne + Urlaubsbilder

[Werbung] Die Reisezeit ist für mich die schöne Zeit des Jahres. So gerne ich mein zu Hause habe, gegen das Meer kommt es nicht an. Daher plane ich schon den nächsten Urlaub, wenn ich noch nicht einmal aus dem aktuellen Urlaub zurückgekommen bin.
Mir hat es das Schnorcheln total angetan und nach genau diesem Kriterium suche ich meine Fernreisen nun aus.
Marsa Alam kann ich zum Schnorcheln oder Tauchen absolut empfehlen. Den Malediven eilt der Ruf voraus und genau deswegen werde ich auch dahin fliegen.
Dieses Jahr geht es noch in das Fantazia Resort in Marsa Alam. Dort werden ab und an auch Schwarspitzenriffhaie gesichtet.
Im nächsten Jahr fliegen wir in das Summer Island Malediven und haben dort sogar ein Wasserbungalow.

In nächster Zeit werde ich meine Schnorchel Ausrüstung komplett erneuern. Diese hat schon ca. 8 Jahre auf dem Buckel. Mit meiner Unterwasserkamera bin ich leider auch nicht zu hundert Prozent zufrieden. Sobald die Lichtverhältnisse nicht optimal sind oder man im tieferen Gewässer ist, werden die Bilder zu dunkel.

Hier ein paar Eindrücke auf dem Urlaub im September im Rohanou Beach Resort:




 



 
 
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Urlaub im Norden Deutschlands

[Werbung] Zum zweiten Mal konnten wir unsere geplante Reise nach Island nicht antreten. Für eine Woche hätte sich aber auch kein anderer Auslandsurlaub gelohnt. Daher haben wir -genau wie letztes Mal- Urlaub in Norden von Deutschland gemacht. So langsam geht alles wieder in Richtung Normalität und wir sind froh, dass wir einige Unternehmungen machen konnte.

Das häufige Testen, ständige Masken tragen und kaum Indoor-Aktivitäten tragen war jedoch ein treuer Begleiter.


Serengeti-Park: Was wäre ein Aufenthalt im Norden ohne den Serengeti-Park? Ich war sicherlich schon 10 Mal dort und es ist jedes Mal ein echtes Erlebnis. Letztes Jahr haben wir im Wohnmobil übernachtet, dieses Mal haben wir uns für eine Masai-Mara Lodge entschieden. Auch in diesem Park wurden weniger Besucher eingelassen. Fahrgeschäfte im hinteren Teil des Parks standen teilweise sogar still bis wir kamen. Zusätzlich zur regulären Bustour haben wir die Raubtier-Safari gebucht. Hier konnten wir ganz nah an die Löwen heranfahren und diese wurden durch Fleisch sogar noch angelockt.


Heidepark: Direkt am ersten Tag sind wir in den Heidepark gefahren. Die Temperatur war leicht kühl und der Himmel dauerhaft trüb. Doch das ist genau das perfekte Wetter für einen solchen Ausflug! Die Einlassanzahl war begrenzt und das haben wir gemerkt. Die Wartezeit betrug maximal 20 Minuten. Häufig waren es sogar unter 5 Minuten! So konnten wir alle großen Attraktionen fahren und das meist sogar mehrmals. Die neue Achterbahn „Flug der Dämonen“ ist mein Favorit. Der Tag verging wie im Flug. Nicht nur den Gästen hat man die gute Laune der Wiedereröffnung angemerkt, sondern auch den Mitarbeitenden. Nach über 20.000 Schritten bin ich dann abends auch glücklich ins Bett gefallen.

 
 


Hidden Hamburg: Bereits zwei Escape-Räume haben wir auf dem Schiff gespielt und einer war noch übrig. Daher war die Freude der Öffnung groß und ich habe sofort gebucht. Nach der freundlichen Begrüßung ging es auch gleich Los in den Raum „Meister der Zeit“. Die Geschichte und die Räume sind -wie die anderen Räume auch- sehr liebevoll gestaltet. Mit gutem Teamgeist haben wir den Raum geschafft! Für mich ist das sogar der beste Raum von den Drei.

 

Museum für Illusionen: Das kleine, aber feine Museum beschäftigt sich mit den Sinnestäuschungen. Das ganze Museum ist quasi ein Experiment und man kann jedes Phänomen direkt ausprobieren. Die herzliche Mitarbeiterin hat Hilfestellungen geben und auch Fotos von uns gemacht. Aus dem Shop habe ich gleich noch ein Rätsel für Zuhause mitgenommen. 

 

 

 

Minigolf: Wie lange habe ich schon kein Minigolf mehr gespielt? Es hat richtig Spaß gemacht, auch wenn diese Aktivität eher ein Zufall war. Eigentlich wollten wir in das Hagenbeck Tropenaquarium. Da unser negativer Test jedoch mehr als 12 Stunden alt war, wurden wir nicht hereingelassen. Im Nachhinein in glücklicher Zufall. Drinnen sollten extreme Temperaturen herrschen und mit Maske soll das unerträglich sein. 



Zwischen den  Aktivitäten waren wir noch Geocachen. Wir haben auch zwei Tracklables eingesammelt und einen wieder abgelegt. Restaurant-Besuche durften natürlich auch nicht fehlen! Mein Favorit hierbei ist das „Block House“. In den Tagen haben wir durchschnittlich 16.867 Schritte gemeistert. 


 

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Stand: 06/2021 

Hochzeitsplanung Update #6

[Werbung] Wahnsinn! Wir sind mittlerweile bei Hochzeitsupdate Nummer 6! Seit der Verlobung sind schon über 5 Monate vergangen und in unter 300 Tagen ist es schon so weit!


Urlaubsplanung: Normalerweise fliegen wir immer im Juni in den Urlaub. Kurz vor der Hochzeit ist das natürlich nicht machbar. Daher habe ich nun leider eine etwas größere Zeit zum Überbrücken als sonst. Nämlich von Mitte Januar bis Mitte Juni. Zwischendrin werde ich natürlich noch einzelne Tage frei haben, aber aktuell ohne geplante Reise. Dafür geht es für mich nach der Hochzeit nach Island! Diese Reise hatte ich ja bereits zwei Mal geplant, musste aber aufgrund von Corona verschoben werden. Nun ist der optimale Zeitpunkt gekommen, denn im Juli ist es für mich zu heiß in Ägypten. Anders als viele nun annehmen würden handelt es sich hierbei nicht um die Flitterwochen!


Erneuter Besuch Location:
Als wir das erste Mal unsere Location besucht haben, war in der Eventscheune für eine hohe Gästeanzahl gedeckt. Wir waren uns daher unsicher, ob der Raum mit nur ca. 30 Gästen nicht zu groß wirkt. Als dort nun auch eine kleinere Feier geplant war, haben wir uns die neue Tischstellung erneut angeschaut und konnten unsere Bedenken ablegen. Da meine Trauzeugin ebenfalls dabei war, haben wir ihr die restliche Location gezeigt und uns schon etwas über Dekorationsideen ausgetauscht. Das wurde natürlich alles direkt notiert, damit wir das im Planungsgespräch ansprechen können. 
 



 
 
 
Sitzordnung: Da wir nun die endgültige Tischstellung wissen, haben wir nun auch die Sitzordnung fertig gestellt. Es wird einen länglichen Tisch geben an dem wir als Brautpaar und unsere Trauzeugen sitzen werden. Die Gäste werden an 4 rechteckigen Tischen sitzen, jeweils zwei Gäste an jeder Seite. Die Tische haben eine Maße von 1,80 x 1,80m.


Sternauge:
Zu einem Brautkleid gehört auch der passende Schmuck. Bei Sternenauge** bin ich hier fündig geworden! Das Set aus Kette und Ohrringen mit dem Namen Fiona ist im Vintage-Stil und passt daher perfekt zu einer Hochzeit in der Scheune. Die Kette ist in verschiedenen Längen erhältlich und kann daher wunderbar an die Tiefe des Ausschnitts angepasst werden. Im Alltag trage ich hauptsächlich Silber. Rosegold ist für mich daher etwas Besonderes -genau wie der Anlass- und wirkt dezenter als das helle Metall. Der Schmuck soll das Outfit abrunden und nicht dem Kleid die Show stehlen. Die Schmuckstücke erhält man in einer schönen Schatulle und die Qualität überzeugt sofort. Daher auch bestens als Geschenk für / von Trauzeuginnen geeignet. Bei Fragen / Unsicherheiten könnt ihr euch auch gerne bei Ela beraten lassen!

Im Shop kann man auch das passende Headpiece kaufen.



 


 

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Sebastian Fitzek - Der Insasse

[Werbung] Immer um diese Zeit des Jahres erscheint das neue Buch von Sebastian Fitzek. Dieses Jahr ist es das erste Mal das ich das Buch nicht vorbestellt habe. Gelesen habe ich es -ein paar Tage später- dennoch.

Das Buch:
Sebastian Fitzek - Der Insasse

Genre: Psychothriller

Preis: 22,90 €

Seiten: 384 Seiten

ISBN: 978-3426281536

Klapptext: Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Berkhoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: Er muss selbst zum Insassen werden.

Der Insasse.
Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren.




Meine Meinung: Das Buch hat einen dicken Einband, der leicht gefedert ist. Er erinnert so an eine Zelle der Psychiatrie und passt daher perfekt zum Thema.

Marketing wird sowieso großgeschrieben. In der Vergangenheit konnte man online ein Spiel -passend zum Thema des Buches- spielen. Diesmal durften mehrere Personen das Buch vorab lesen. Eingesperrt in einer Zelle. Nachts.

Die Seiten sind dick und machen das Lesen angenehm.

Fitzek ist seinem Schreibstil treu geblieben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Wie immer gibt es hier und da eine Wendung, die man vorher nicht vermutet hätte. Oftmals habe ich schon eine Vorahnung was in der Handlung passieren wird, hier nicht. An einigen Stellen ist Sebastian Fitzek sehr detailverliebt, an anderen Stellen nicht. Leider sind die nicht beachteten Stellen genau das, von dem ich gerne mehr gelesen hätte. Für mich sind die Kapitel sehr kurz gehalten. Die letzte Seite des Kapitels ist nicht einmal 1/3 beschrieben. Die Handlung wird zwar erzählt, aber oft hatte ich den Eindruck die Zeilen wären auf der Flucht. Die wirklichen „Grausamkeiten“ wurden nur schwach beschrieben. Die Spannung blieb für mich leider aus, weil alles so oberflächlich wirkt. Auch das Ende ist irgendwie unglaubwürdig und wirkt wie von einer 12-Jährigen geschrieben. Hier stellen sich auch noch Fragen zu Ungereimtheiten.

Ebenso habe ich den Eindruck, dass Herr Fitzek sich gerne Inspiration bei Filmen sucht. Das eine Buch ähnelt bereits „The Purge“ und auch dieses Buch hat viele Gemeinsamkeiten mit „Shutter Island“.

Wie auch in den Büchern zuvor behandelt Sebastian Fitzek ein Thema, welches in der realen Welt en Problem ist. Bei einem der vorherigen Büchern war es Beispielsweise die Überbevölkerung. Diesmal geht es um Medikamentenmissbrauch bzw. Manipulation der Pharmaindustrie. Ob Verschwörung oder nicht: Er macht Lust dem Thema -nach dem Buch- mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Fazit: Gutes Thema mit einer realen Problematik. Das „Es-ist-so-spannend-ich-kann-das-Buch-nicht-aus-der-Hand-legen“-Gefühl hat allerdings gefehlt.

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