Norwegen - Tromso

[Werbung] Das erste Mal habe ich meinen Reisekoffer gepackt und musste keine Sonnencreme einpacken. Es ging nach Norwegen, genauer gesagt nach Tromso.

Lage: Tromso liegt sehr nördlich von Norwegen und wird von Lufthansa direkt angeflogen. Eine Zeitverschiebung gibt es nicht.



Flug und Flughafen: Von Frankfurt aus dauert der Direktflug 3 Stunden und 20 Minuten. Bei Lufthansa bekommt man trotz der Kurzstrecke eine Mahlzeit serviert.

Angekommen in Tromso darf man an das einzige Gepäckband des Gebäudes. Ein Shop und Sanitäranlagen findet man dort noch, aber das war’s dann auch schon.

Nach der Gepäckausgabe hat man die Möglichkeit einen Mietwagen zu nehmen oder zwischen Bus und Taxi zu wählen. Die Busse fahren allerdings in den Stadtkern und so waren wir auf ein Taxi angewiesen. Die Schlange war relativ lang und daher hieß es erst einmal Geduld mitbringen.


Wetter: Anfang März lag in Tromso noch viel Schnee. Die Straßen sind vereist und nachts wurde es bis -5 Grad. Daher ist warme Kleidung (Thermounterwäsche, Skihose, Schal und Mütze) Pflicht, gerade wenn man den ganzen Tag unterwegs ist.


Apartment: Wir haben das BraMy Eiendom Apartment gewählt. Die Tür lässt sich mit einer Zahlenkombination öffnen. Nach dem Eintreten steht man im Flur. Hier befindet sich auch der Kleiderschrank für alle Reisenden. In den drei verfügbaren Schlafzimmern gibt es keine weiteren Möglichkeiten zum Verstauen der Kleidung.

Wohn- und Essbereich sind zusammengelegt. In der Küche findet sich alles Nötige um sich selbst zu versorgen: Kaffeemaschine, Wasserkocher, Kühlschrank, Mikrowelle, Gewürze, Teller und Besteck,...

Im Wohnzimmer dominiert der riesige TV auf dem man auch Netflix schauen kann. Auf der Couch haben 3-4 Personen Platz.

Wie bereits erwähnt sind die Schlafzimmer ohne Kleiderschrank eingerichtet und dienen tatsächlich nur zum Schlafen. Das Bett ist aber überdurchschnittlich bequem!

Das Bad ist mit zwei Waschbecken, Föhn, Glatteisen, Dusche mit Regendusche und Waschmaschine ausgestattet. Produkte zum Duschen stehen ebenso bereit.

In jedem Raum ist die Temperatur individuell regelbar und die Fußbodenheizung ist nach den kalten Tagen ein Segen. Ebenso sind die Lichter dimmbar.




Umgebung: In der direkten Umgebung gibt es an Sehenswürdigkeiten die Cathedrale und die Seilbahn. Beides ist zu Fuß zu erreichen. Der Einkaufsmarkt und die Pizzeria Allegro ist ebenfalls in der Nähe und gut zu Fuß zu besuchen. (Die Pizzeria hat allerdings auch einen Lieferservice!)


Fortbewegung: In unmittelbarer Nähe des BraMy Apartment gibt es eine Bushaltestelle von dort man in den Stadtkern gelangt. Für diese Busfahrt haben wir für drei Personen 16,00 € gezahlt. Das Taxi -natürlich zum genauen Zielort- hat uns 19,00 € gekostet.

Wir haben das Taxiunternehmen über diese Rufnummer erreicht: +47 77 60 30 00


Preise: In den skandinavischen Ländern rechnet man mit hohen Preisen und das auch der Fall. Abgesehen von den Touristenangeboten, die sowieso meist überteuert sind, mussten wir hier einige mal Schlucken. Die Familienpizza (für 3 Personen) kostet 45,00 €. In Restaurants haben wir auch Burger für 60,00 € ohne Beilagen und Getränke gesehen. Für ein Burger King Menü (ein Burger, Pommes klein und Getränk klein) muss man 12,00 € bezahlen. Ein Kuchen im Cafe der Seilbahn schlägt mit 12,00 € zu Buche.

Zahlbar ist übrigens alles mit Kreditkarte, auch Taxis! Wer dennoch Bargeld abheben möchte, der sollte immer denn Umrechnungskurs der eigenen Bank wählen.


Ausflüge / Unternehmungen: Hierüber werde ich einen extra Blogpost verfassen, da es einiges zu berichten gibt!


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Kurzgeschichte: TFTC

[Werbung] Deutsch war schon immer mein Lieblingsfach. Auch jetzt nach bin ich auf der Suche nach Online-Kursen für Interpretationen. Leider gibt es ein solches Angebot nicht. Als Alternative habe ich eine Kurzgeschichte geschrieben und diese beim Putlitzer Preis eingereicht. Gewonnen habe ich nicht, aber trotzdem möchte ich sie teilen.


TFTC


14:03 Uhr, Tromso, Norwegen

Es ist windig draußen. Ab und zu wird man von einem kurzen Regenschauer überrascht. Nicht der beste Tag für die Veröffentlichung. Es geht um die Veröffentlichung meines Geocaches. Gestern Abend habe ich mein Meisterwerk nach Wochen der Hingabe fertigstellen können und warte nun gespannt auf DIE E-Mail. Geocaching ist ein weltweites Spiel. Behälter werden versteckt und in der App eingepflegt, sodass andere Mitspieler diese finden können. Mit Hilfe von den Koordinaten gelangt man zum richtigen Ort. Danach muss man noch den Behälter suchen um sich ins Logbuch eintragen und auch online loggen zu dürfen. Eine Schatzsuche für Erwachsene quasi. Bei meinem Behälter geht es jedoch nicht einfach um eine simple Filmdose oder ein Vogelhaus. Nein, Nein. Ich hatte einen Plan und habe viel Zeit investiert. Stundenlang war ich täglich im Keller verschwunden und habe ein altes Plumpsklo nachgebaut. Dem stillen Örtchen habe ich optisch an einen Sarg angepasst und auch auf der Tür ist ein Totenkopf aufgemalt. Sobald man die knarzende Tür öffnet geht der Gruselspaß weiter. Künstliche Spinnen mit künstlichen Spinnweben und auf dem Klo sitzt ein Skelett. Im Laufe der Zeit werden es sich hier auch echte kleine Bewohner gemütlich machen und die Verwitterung wird ihr Übriges tun. Um an das heiß begehrte Logbuch zu kommen muss man tatsächlich in den Mund des Skeletts fassen. Mitten im Wald werden da sicher dem ein oder anderen die Nerven durchgehen.

Gerade prasselt der Regen wieder gegen das Fenster. Fast schon demonstrativ steigt der Dampf meines Tees aus der Tasse. Wer geht schon bei so einem Dauerregen in den Wald? Jede Minute gespannt das Postfach aktualisieren nur um dann enttäuscht festzustellen, dass es nichts Neues gibt. Ich sollte meine Zeit besser nutzen. Das Chaos im Keller aufräumen zum Beispiel. Doch ich fühle mich müde. Unendlich müde. Eine kurze Pause wird mir guttun. Ganz sicher.



16:10 Uhr, immer noch in Tromso

„Welches Jahrhundert haben wir?“ denke ich als ich wieder aus dem Schlaf erwache. Die Sonne hat die Überhand gewonnen und ihre Strahlen durch das Fenster direkt auf mein Gesicht geworfen. Hier in Norwegen fast schon eine Seltenheit. Das kann nur Gutes heißen! Wenige Sekunden später bestätigt sich dieses Gefühl. Mein Geocache mit dem Namen „Frau ohne kleinen Finger in privater Situation" würde veröffentlicht! Offenbar nur wenige Sekunden nach meinem Einschlafen. Da ich fast 2 Stunden verschlafen habe waren auch schon die ersten Spieler dort. Zwei Logeinträge und Favoritenpunkte hatte ich mir so gesichert. „Einfach nur Wow! Wir hatten richtig Angst, dabei ist es nicht einmal Dunkel. Sehr kreative Arbeit. Wir danken für diesen Einfall und Gruselfaktor!“ und „Richtig realistisch! Ich habe mich richtig erschreckt! Diesen Cache werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen und für die Bestenliste nominieren“. Auch ein Nicht-Fund würde schon dokumentiert: „Hier hatten wir zu viel Angst und sind lieber wieder gegangen“. Mein Werk wird also gewürdigt. Wunderbar!

Das ist die Vergütung für meine harte Arbeit. Ich lächele und spiele mit dem kleinen Finger. Nicht meinem kleinen Finger, sondern dem kleinen Finger von dem Skelett. Gut, eigentlich von Fabienne, aber von ihr ist eben nicht mehr viel übrig außer den Knochen. Fabienne hatte es vor einigen Jahren vorgezogen mich zu betrügen. Und das in unserem Ehebett! Als ich die Tür damals öffnete kniete sie gerade vor dem Mann und war zum Sprechen nicht mehr in der Lage. Jetzt, mein Liebling, hat du wieder den Mund voll und tausende von Händen fassen dich an. Ganz nach deinem Geschmack, nicht wahr? Geocaching hat mich auf diese Idee gebracht: Das Offensichtlich ist oftmals unsichtbar. Vielleicht habe ich sogar Glück und jemand klaut den Haufen an Knochen ganz ohne zu wissen, dass er oder sie die Überreste von einem Mord mitnehmen. Ob das das perfekte Verbrechen ist von dem alle reden? Bevor ich mich aber damit beschäftigen kann muss ich nun endlich im Keller die Mischung aus Sägespänen, Blut und Gedärme beseitigen.


TFTC heißt eigentlich „Thanks for the Cache". In meinem Fall eher „Thanks for the crime". 
 
 
 
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Life Update

[Werbung] Aktuell ist viel los bei mir. Heute gebe ich euch einen kleinen Einblick um mich besser kennen zu lernen und eine Vorschau auf kommende Beiträge zu geben.


Training: Seit dem ich aus Mexiko zurück bin läuft es mit dem Training nicht so gut. Irgendwie finde ich nicht mehr richtig rein bzw. möchte nicht mehr die Übungen aus meinem Trainingsplan machen. Ich bin dazu über gegangen einfach frei Schnauze zu trainieren und andere Übungen zu machen bzw. in einer anderen Reihenfolge. Kreuzheben war immer super, doch jetzt drücke ich mich davor. Meine Fußgewichte habe ich seit sehr langer Zeit mal wieder genutzt. Wenn ich das Training beendet habe und einen Pump habe, dann bin ich dennoch froh trainiert zu haben. Ganz wird das Training also nicht verschwinden, aber ich werde das bis zum Norwegen-Urlaub weiter so handhaben.

 


Zaco Roboter: Nach dem Einzug von Hamtaro liebe ich den Zaco Saugroboter** noch mehr. Er funktioniert zuverlässig und ich frage mich was ich die Jahre ohne ihn gemacht habe?

 


Island: Kurz vor Norwegen haben wir es endlich geschafft die Flüge nach Island zu buchen. Der Anhänger an meinem Traveller Charm** ist ja schon vorhanden! Wie auch bei Tromso habe ich die Planung selbst in die Hand genommen. Und wie auch bei Tromso haben wir ein Apartment. Jetzt fehlen nur noch die Ausflüge und dann steht dieses Abenteuer auch komplett! Geplant ist: Walbeobachtung, Golden Circle und Gletscher mit dem Schneemobil, Reitausflug, Wasserfälle und Vulkane, Quad-Tour, Wonder of Ice Aufstellung und das Aurora Museum. Sobald alles unter Dach und Fach ist werde ich natürlich eine genaue Aufstellung mit Preisen geben und nach dem Urlaub ein Erfahrungsbericht dazu.




Auto: Nach 9 Jahren verabschiede ich mich von meinem Auto. Der Kaufvertrag ist unterschrieben und bald steht der Skoda Fabia Monte Carlo vor meiner Tür. Auch hier werde ich einen detaillierten Erfahrungsbericht abgeben, wenn alles erledigt ist. Nur so viel: Es war ein laaaaaaanger Weg.

 


Exit das Spiel: Ich liebe Escape Räume, doch manchmal hat meine einfach keine Lust das Haus zu verlassen. Auch der Preis ist enorm. Ich hatte bereits ein Escape Spiel für Zuhause ausprobiert und dieses hat absolut versagt. Das Exit Spiel vom Kosmos hingegen hat mich überzeugt! Ich habe dieses zum Geburtstag bekommen und bereits zwei Mal nachgekauft! Mehr als 3 Personen würde ich dafür aber nicht empfehlen. Für einen Preis von 10,00 € kann man nur einmal spielen, aber optimal für einen gemütlichen Spieleabend in den eigenen vier Wänden.

Trotzdem kann ich es kaum erwarten bis Break Out Frankfurt einen neuen Raum eröffnet.


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Kurzurlaub: Norwegen

[Werbung] Ich liebe Schnorcheln und Urlaub in Ägypten war bisher das Größte für mich. Anfangs des Jahres hat es uns schon auf die Malediven gezogen und für Anfang 2020 steht Mexiko an. Aber auch bei diesen Reisezielen spielt Schnorcheln eine große Rolle.
 
Im März steht nun aber eine komplett andere Reise auf dem Plan: Norwegen.
 
Ich wollte schon immer die Polarlichter sehen und nun wird es -hoffentlich- wahr werden.
 
Folgende Ausflüge sind schon gebucht:
  • Schneemobilfahrt in der Wildnis & Ice Dome Besuch
  • Hundeschlittenfahrt
  • Nordlichtertour
  • Seilbahn



Da wir tatsächlich nur 3 Tage vor Ort sein werden wird das ein straffes Programm werden. Aber so war es auch geplant: Ein Kurztrip.
 
Ich bin richtig gespannt auf dieses Abenteuer und werde natürlich berichten!
 
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Escape Room Anbieter: Deutschland, Norwegen

[Werbung] Escape Rooms zählen zu meinen liebsten Freizeitebschäftigungen. Wir haben schon einige Räume in verschiedenen Städten ausprobiert und so kann ich eine gute Übersicht geben - ohne Spoiler natürlich! (Wie immer handelt es sich hier um unsere subjektive Meinung).

Städte: Frankfurt,Wiesbaden, Würzburg, Hamburg und Tromso


Darum geht es: Ihr werdet in einem Raum "eingesperrt" und habt 60 Minuten (manchmal auch länger) lang Zeit Rätsel zu lösen, Schlössen zu knacken und Hinweise zu finden um wieder aus dem Raum heraus zu kommen und/oder die Geschichte zu erleben. Bei Bedarf gibt das Team auch kleine Hinweise.

Natürlich seid ihr nicht wirklich eingesperrt, sodass ihr bei Panik oder Toilettengang trotzdem nach draußen könnt.


Bei manchen Spielen kann man auch ein Versus-Game machen. 2 Teams treten in 2 identischen Räumen gegeneinander an.

Preis: Der Preis richtet sich nach Anbieter und Personananzahl.


Escape the Camper (Rüsselsheim am Main): Hier stimmt einfach alles: Die Besonderheit es 'Raumes', die Atmosphäre, die Individualität der Rätselschwierigkeiten, die Überlänge bei Escape the Camper und Pforte zur Hölle, das man zu Ende spielen darf,… Hier steckt viel Arbeit und Liebe drin und die Spieler sollen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Wir können es kaum erwarten "Escape the Ambulance" zu spielen!


Escape the Camper


LiveEscape (Frankfurt): Mein erstes Escape damals und wir haben alle Räume durchgespielt. Die Räume übersichtlich gestaltet und die Rätsel weder zu einfach noch zu schwierig. Gerade für Beginner ist dieser Anbieter geeignet. Die fehlende Technik bzw. fehlende Modernisierung macht sich im Vergleich zu anderen Anbietern leider stark bemerkbar. Die Räume stecken hier noch in den Escape-Room-Kinderschuhen.


Escape-Events (Frankfurt): Ebenso wie Live-Escape habe ich schon alle Räume durchgespielt. Auch hier sind die Räume übersichtlich und die Rätsel haben den optimalen Schwierigkeitsgrad. Bisher war „the Bomb“ mein Favorit.

Nach dem Umzug des Anbieters waren wir im Raum "Catan" und wurden erstmals stark enttäuscht.


Escape Adventures (Frankfurt): Hier haben wir den Raum „Alien“ gespielt und können ihn absolut nicht empfehlen. Der Raum ist zwar professionell, aber die Rätsel einfach zu schwer. Trotz Escape-Erfahrung haben wir extrem viel Hilfe benötigt und konnten am Ende trotzdem nicht entkommen. Die Lösungen waren teilweise nicht plausibel. Am Ende erhält man eine schöne Erinnerungsbox, das machte das Erlebnis für uns aber nicht besser. Ebenso waren wir vom Omni-VR enttäuscht. Die Steuerung ist schwierig, wir konnten uns die Spiele nicht aussuchen und wurden mitten im Spiel auch noch alleine gelassen.


RoomEscape (Frankfurt): Telefonisch haben wir den Raum „Das Hostel“ reserviert. Vor Ort war die Reservierung nicht vorhanden. Zum Glück war der Raum trotzdem noch frei. Optisch hat uns der Raum gut gefallen und die Rätsel hatten den richtigen Schwierigkeitsgrad. Leider war ein Schloss bereits offen und wir wussten nicht, dass das nicht so sein sollte (beim Escape ist nämlich alles möglich!). Der Mitarbeiter hinter dem Bildschirm verfolgte uns offenbar nur sporadisch, sodass ihm der Fehler auch nicht aufgefallen ist. Das Resultat waren 3 übersprungene Rätsel und nur der halbe Spaßfaktor.


Breakout (Frankfurt): Begonnen haben wir mit "Trapped in Time", haben aber mittlerweile alle Räume durchgespielt.
Breakout-Games hat viel Technik verbaut und das hat doppelt Spaß gemacht! Für Hilfe muss man nicht in den Raum hinein fragen, sondern kann bequem den Hilfe-Knopf drücken. "Nightmare Circus" war unser Favorit bis der neue Raum "behind closed doors" eröffnet hat. Die Raumgestaltung und die Rätsel sind einfach genial. Der Raum war 2 Monate lang eröffnet und ungelöst - bis wir uns den Titel in der Hall of Fame sichern konnten!



Secret Escape (Frankfurt): Mit einer größeren Gruppe waren wir bei Secret Escape und haben das Battle-Game bzw. Versus-Game gespielt. Noch vor dem eigentlichen Spielbeginn gab es die ersten böse Überraschung: Handschuh-Pflicht während Corona. Das ist nicht nur unbequem, sondern auch fatal, wenn man dagegen allergisch ist. Weder auf der Website, noch telefonisch wurden wir darauf hingewiesen.
Die Euphorie nach den ersten gelösten Rätsel war groß. Es schien wie am Schnür'chen zu laufen bis wir ins Stocken geraten sind. Mit dem schlecht funktionierenden Walki-Talki haben wir um Hilfe gefragt und haben nur Tipps zu bereits gelösten Rätsel erhalten. Unsere Fortschritte wurden offensichtlich nicht verfolgt und dann stellte sich heraus, dass die Technik nicht funktioniert hatte. Mehr als 5 Minuten haben wir hier verloren. Kenntnisse über die Farbenlehre und Morsen wird in dem Raum vorausgesetzt. Zum Ende hin kippte die Stimmung nochmal mächtig. Das "Verlierer-Team" durfte nicht zu Ende spielen, obwohl für die vollen 60 Minuten bezahlt wurde. Vor der Tür stellte sich dann heraus, dass die Räume gar nicht identisch sind. Das Thema des Battle-Games war also verfehlt und der gesamte Eindruck von Secret Escapes mehr als negativ.



Great Escape (Frankfurt): Zusammen mit Break-Out wahrscheinlich die bisher schönsten Räumen.  Auch hier wurde viel Technik verbaut und heißt Aufpassen: Nicht immer ist es ersichtlich, was nach einem erfolgreich gelösten Rätsel passiert ist. Ebenso sollte alles ausprobiert werden, auch wenn es noch so absurd erscheint. Angefangen haben wir mit der "Geistervilla" und da gibt es zu den Rätseln den Gruselfaktor gratis dazu! "Hotel Noir" ist genauso schön gestaltet und besser geeignet für Zartbesaitete. Einzig die Preise fallen hier negativ auf. Zwei Spieler kosten am Wochenende 112,00 €. 
 

Escape-Artists (Wiesbaden): Wir haben den Raum "Sherlock Holmes" gespielt, weil in den Internet-Bewertungen die tolle Technik gelobt wurde. Leider waren wir nicht ganz so begeistert. Das erste Rätsel haben wir selbst mit Erklärung danach nicht verstanden. Bei dem zweiten Rätsel musste man auf die EXAKTE Ausrichtung achten. Nur einen Zentimeter daneben und das Rätsel gilt als nicht gelöst und Zuletzt wurden meine Augen sehr strapaziert, bei einem Rätsel, dass ich selbst mit neuer Brille nur schwer lösen konnte. Einzig der technische Effekt am Ende des Spiels hat uns beeindruckt.


Escape Artists
 
ExitGames (Würzburg): Vor Ort sind keine Parkplätze. Direkt am Eingang von ExitGames kann man selbstauslösende Fotos zur Erinnerung machen und dann ohne Umwege haben wir uns ins Abenteuer gewagt. Der Raum "Dr. Mendulas Maschine" ist vollständig zum Thema designed. Ein absoluter Hingucker, die Rätsel sind gut lösbar und für die technischen Rätsel benötigt man keine Vorkenntnisse. Nach Abschluss hatten wir noch 11 Minuten Zeit und auch danach hat man die Möglichkeit nochmals Fotos im Raum machen zu lassen. Der Preis von 44,50 € pro Person ist zwar hoch, für diesen Raum jedoch gerechtfertigt. Aber Achtung: Im Gegensatz zu Dr. Mendulas Maschine sind die beiden anderen Räume keine Eigenkonstruktion, sondern eingekauft. Es kann daher gut sein, dass man die Räume schon unter leicht abgeändertem Namen bereits gespielt hat. In der Nähe von Frankfurt gibt es gleich zwei Anbieter, die diese Räume ebenfalls anbieten. Für uns ist der Preis von 44,50 € p.P. für zwei Personen hier definitiv zu hoch.
 
Hidden (Hamburg): Escape-Rooms auf einem Schiff! Aber nicht nur das ist ein absolutes Highlight, sondern auch die Räume. Mittlerweile haben wir alle drei Räume ausprobiert und kommen bei einer Neueröffnung gerne wieder. Die Mitarbeiter sind gut gelaunt und geben einen tollen Einstieg in die Geschichte. Die Räume sind liebevoll gestaltet und die Rätsel sind mit logischem Denken zu lösen. Hier geht es weniger darum aus dem Raus zu fliehen, sondern die Geschichten der Räume zu erleben.

Hidden in Hamburg


Artic Escape (Tromso): Vor dem eigentlichen Escape kann man diverse Rätsel am Tisch lösen und so ggf. Wartezeit überbrücken. Wir haben „John Winter’s Office“ gespielt und waren ein unschlagbares Team. Die Rätsel sind mit logischem Denken zu lösen und nicht zu kompliziert. Der Raum ist gut und sparsam eingerichtet. Auch die Sprachliche Barriere war kein Problem, da mit uns Englisch gesprochen wurde. Sehr zu empfehlen und wir werden die anderen Räume spielen, wenn wir wieder einmal in Norwegen sind.
 
 
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Pandemie: Fitness, Freizeit, Urlaube und Impfung

[Werbung] Das Jahr 2020 war für uns alle schwer. Heute soll es um meine persönliche Wahrnehmung und Erfahrungen gehen: Fitness, Freizeit, Urlaube und die Impfung.

Noch bevor uns die Corona-Pandemie wirklich erreicht hat, waren wir im Urlaub. Im Januar 2020 waren wir in Mexiko und Corona war noch überhaupt nicht präsent. Anfang März konnten wir tatsächlich unseren Urlaub in Norwegen noch wahrnehmen. Corona war damals schon präsent, einige Menschen haben schon Maske getragen und in den Nachrichten war gefühlt kein anderes Thema mehr wichtig. Kurz darauf gab es den ersten Lockdown. Alles außer Arbeiten gehen war quasi verboten. Während andere angefangen haben (dauerhaft) im Homeoffice zu arbeiten waren wir auf der Arbeit und hatten mehr zu tun als vorher. Mein Bewegungsradius bewegte sich also hauptsächlich zwischen Arbeit und Zuhause. Das Schlimmste für mich war jedoch die Schließung der Fitnessstudios. Ich bin ein absolutes Gewohnheitstier und das Training ist mein Ausgleich, mein Ruhepol, meine Flucht. Im Keller haben wir zwar einiges an Ausrüstung zum Trainieren, aber ich benötige den örtlichen Abstand zu Zuhause, das Motivieren auf der Fahrt und die anderen Menschen, die dasselbe Ziel haben wie ich. Die Trainings im Keller waren also nicht das Gelbe von Ei. Für ein gutes Beintraining fehlte auch das Equipment. Eine Langhantel ist zwar vorhanden, jedoch kein Rach zur Absicherung. Das haben wir aber kurze Zeit später gekauft, weil ich extremen Haarausfall bekommen habe. Von den Blutwerten war alles in Ordnung und daher war das auf den Stress zurück zu führen. Hauptauslöser war wohl das geschlossene Fitnessstudio und somit das fehlende Auspowern. Daher haben wir uns entschieden ein kleines Rack zu bestellen, damit ich nun auch die Beintrainings besser von Zuhause aus machen kann.


Nach einiger Zeit hatten wir die üblichen Beschäftigungen mehr als einmal durch: Mandala malen, Spazieren gehen, Keller und Wohnung ausmisten, …

Kurze Zeit darauf haben wir mit Geocaching angefangen und das war unsere Rettung! Wir haben ganze Tages-Touren (7 Stunden / 15.000 Schritte) gemacht. Das war auch die Zeit in der wir alle Kosmos - Exix Spiele durchgespielt haben. Diese zwei Aktivitäten waren unsere Highlights (und sind es tatsächlich heute noch).



Dann wurde alles wieder etwas gelockert. Im Juni 2020 konnten wir dennoch unsere Island-Reise nicht antreten und sind stattdessen nach Hamburg gefahren. Einschränkungen gab es immer noch, aber das Wegfahren war trotzdem ein Gefühl der Freiheit.

Im Juli konnten wir sogar noch den Geburtstag einer Freundin feiern: Escape und Essen gehen, bevor die weiteren Einschränkungen nahten.

Im Oktober 2020 war das Glück erneut auf unserer Seite. Unsere Reise nach Ägypten wurde storniert und daher haben wir uns für Zypern entschieden. Auch hier ganz es einige Einschränkungen: Testpflicht, mehrere Formulare ausfüllen, Maskenpflicht ,… Wir haben die Zeit sehr genossen und uns sogar sicherer als in Deutschland gefühlt, weil wir weniger Kontakt mit Menschen hatten als auf der Arbeit. 4 Tage nach unserer Rückkehr wurde Zypern zum Risikogebiet erklärt. Uns hat das aber nicht betroffen und daher mussten wir nicht in Quarantäne.

Weitere Zeit der Ungewissheit, weitere Einschränkungen. Die Planung für Weihnachten wurde immer weiter nach Hinten verschoben. Jedes Bundesland hat seinen eigenen Brei gemacht. Dann endlich wurden die Ausnahmeregelungen veröffentlich. Familiärer Besuch / Hotelübernachtung waren möglich und so kam mein Papa zu Besuch. Außer Geocaching konnten wir jedoch nicht viel unternehmen.

Für die Unterhalten zwischendurch durfte die Nintendo Switch einziehen.

Im Januar 2021 wären wir nach Finnland geflogen. Auch das ist natürlich ins Wasser gefallen. Alles wurde rechtzeitig storniert und durch Flugzeitenänderungen haben wir keinen finanziellen Schaden erlitten. Das war nun auch der erste Urlaub seit Jahren, den wir Zuhause verbracht haben. (und hoffentlich auch der Letzte!).

Lange im Voraus gebucht stand im März 2021 der Urlaub auf die Malediven an. „Damals“ hatte man tatsächlich gedacht, dass sich die Pandemie nicht so lange zieht. Damals, als wir noch von lediglich 4 Wochen Lockdown ausgegangen sind. Wir wollten fliegen und wir sind geflogen. Auch hier mussten wir einige Einschränkungen in Kauf nehmen: Testpflicht, Maskenpflicht, tägliche Temperaturmessungen, Handschuhe am Buffet und anschließende Quarantäne und weitere Testungen nach dem Urlaub. Auch das Gefühl „Ob wir wirklich fliegen?“ hat die Vorfreude kaputt gemacht. Dennoch haben sich diese Strapazen für uns gelohnt. Wir hatten einen traumhaften Urlaub, konnten endlich mal wieder etwas unternehmen, was Anderes sehen und sich einfach in ein Restaurant setzen.


Das Thema Impfen rückte immer mehr in den Vordergrund und für mich stellte sich gar nicht die Frage „ob?“, sondern nur „wann endlich?“. Mein Arbeitgeber gab Termine für seine Angestellten frei und ich war wahrscheinlich einer der Ersten, die sich angemeldet hatten. Da war er. Der Termin, auf den ich so lange gewartet habe. Der Termin, der das Versprechen auf Normalität gibt. Das Impfzentrum Frankfurt Messe ist absolut gut durchorganisiert. Sehr flott habe ich alle Stationen abgearbeitet und wartete vor der Impfkabine. Routiniert, schnell, aber nicht grob wurde mir die Impfdosis BionTech verabreicht. Die Einstichstelle hat mir bereits beim Einstechen weggetan. Danach soll man noch 15 Minuten ruhen. Irrsinniger weise habe ich gewartet, dass ich etwas merke. Natürlich ist nichts passiert und nach 15 Minuten war ich auf den Weg nach draußen. Die einzige Nebenwirkung war Müdigkeit. Damit kann man doch gut leben. Sportpause war natürlich trotzdem angesagt.



Im Juni 2021 ist die Island-Reise erneut ins Wasser gefallen und erneut sind wir nach Hamburg gefahren.

Im Juli 2021 habe ich nun meine zweite Impfung bekommen und da hat es mich in der Nacht umgehauen. Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Müdigkeit. Nach dem Aufstehen war ich ca. 2 Stunden wach und habe danach 6 weitere Nickerchen gemacht. Ich bin nur aufgestanden um auf Toilette zu gehen, etwas zu trinken und ein paar Salzstangen zu snacken. Nach diesen 6 Stunden ging es mir deutlich besser und am nächsten Tag war fast gar nichts mehr zu spüren.

Im September steht der nächste Urlaub an. Gebucht ist bisher nichts. Wir hoffen, dass es nach Ägypten geht, jedoch gibt es hier (abseits von Corona) einige Schwierigkeiten.

Mir ist bewusst, dass das in den Urlaub fahren einigen sauer aufstößt. Für uns war es jedoch die richtigen Entscheidungen mit allen Auflagen und Risiken von Geldverlust. Wir haben uns jeden Tag die Gefahr der Ansteckung auf der Arbeit ausgesetzt und haben uns daher entschieden, dass wir dann auch in den Urlaub fliegen können. Reisen war zu jederzeit erlaubt, man musste sich nur an gewisse Regeln halten.

Wir waren in der Corona-Pandemie sehr privilegiert, auch das ist uns bewusst. Wir haben unsere Arbeit nicht verloren, keine / kaum Kurzarbeit gehabt, sind gereist und keiner unserer Verwandten ist erkrankt. Auch mit den Aktivitäten haben wir das Beste aus dieser schwierigen Zeit gemacht.

So doof es klingt, diese Zeit hat uns auch ins positive verändert: Wir sind einige Baustellen in der Wohnung angegangen und ich habe die Zügel beim Thema Fitness etwas lockerer gelassen. Meine Trainingszeit hat sich minimiert und immer öfter verlege ich das Training nun in den Keller. Generell habens ich meine Ansichten zu vielen Themen geändert. 

Diese fast eineinhalb Jahren haben sich extrem gezogen, sind aber auch schnell vorbeigegangen. Ein komisches Gefühl.


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Geocachingshop - Trackables

[Werbung] Geocaching ist ein Hobby mit vielen Facetten. Nicht nur das Suchen, sondern auch selbst Caches legen. Neben Events und Sammelgegenständen gibt auch Trackables. Von Geocachingshop habe ich Trackables auf die Reise geschickt.

Was sind Trackables?
Trackables sind kleine Gegenstände, die eine Mission haben und Reisen. Du darfst sie nicht behalten (es sind keine Sammelgegenstände). Mit dem Code sind sie über Geocaching.com verfolgbar. Geocoins haben dasselbe Prinzip, sind aber -wie es der Name schon sagt- Münzen. Beides gibt es in einer großen Auswahl an Motiven. Mit den Travel Bugs (sieht aus wie Dogtags) kann man sogar jeden kleinen Gegensatz auf Reisen schicken. 





Das Vorgehen als Käufer: Gewünschten Trackable raussuchen, nach Erhalt auf Geocaching.com registrieren und „Website“ des Trackables / Geocoins gestalten. Hier wird die Mission und Beschreibung festgelegt. Platz für Fotos gibt es auch.


Danach legt man ihn in einen Geocache und wartet darauf, dass andere Geocacher sich der Challenge annehmen. Bei Micros und Nanos ist das natürlich nicht möglich, da sie zu klein sind. Oftmals werden größere Dosen als „TB Hotel“ also Trackable Hotel beschrieben.


Das Vorgehen als Finder: Du hast einen Trackable gefunden? Toll! Bevor du etwas tust, schaue nach der Challenge und ob du sie erfüllen kannst. Wenn du das kannst, kannst du den Trackable entnehmen und das auch bei Geocaching.com so loggen. Wenn du dem Trackable nicht helfen kannst, dann kannst du den Trackable / Geocoin aber zumindest discovern und als gesehen markieren.


Meine Trackablemissionen:
Aktuell habe ich 5 Trackables aktiviert.
  • Trackable 1: Viele Kilometer sammeln - bestenfalls mit Foto
  • Trackable 2: Alle Bundesländer Deutschlands besuchen
  • Zoltan The Zombie: Viele Caches besuchen. Zoltan soll nie lange bei Cachern verbleiben und schnellstmöglich im nächsten Cache abgelegt werden - sofern die Cachegröße das zulässt.
  • Season Geocoin Winter: Soll -zur Erinnerung an meinen Urlaub in Norwegen- nach Tromso reisen. Zusammen mit dem Geocoin meiner Miturlauberin wird das ein Wettrennen.
  • VVV Decoder Schlüsselanhänger: Bleibt bei mir und darf nur persönlich discovered werden. Gefundene Caches werden von dem Schlüsselanhänger besucht und so werde meine Kilometer dokumentiert.

Trackable 1 und Trackable 2 wurden von einer tollen Cacherin gefunden und befinden sich aktuell in Niedersachsen. Ich bin gespannt wo die Reise noch hingeht. Auch Zoldan wurde bereits in einen anderen Cache getragen. Der Season Geocoin wird demnächst seine Reise antreten. Bisher konnte ich mich noch nicht trennen, da er einfach wunderschön ist. Beide Seiten sind mit einem Wintermotiv versehen und lassen mich gerne an meinen Urlaub zurück denken.
Mein Decoder Schlüsselanhänger wird Ende des Monats bei einem Cachertreffen ordentlich entdeckt werden.

In ca. einem halben Jahr gebe ich euch ein Update wo sich die Trackables befinden.
 

 


 
Weitere Ideen für Trackable Missionen:
  • Lieblingsstadt
  • Lieblingsland
  • Alle Hauptstädte von Europa
  • Kilometer-Wettkampf zwischen zwei Trackables
  • Weltwunder besuchen
  • Foto-Contest
  • Waldcaches besuchen
  • Lost Places besuchen
  • T5er Caches besuchen
  • 50.000 km Challenge
  • 1000 Caches besuchen
  • 500 mal discovert werden

Bei Geocachingshop könnt ihr aber nicht nur Trackables, sondern auch Ausrüstung, Bekleidung, Taschen, Bücher & Magazine, Fanartikel und alles was ihr fürs selbst legen eines Caches braucht kaufen. Ganz besonders toll finde ich die Spezialverstecke. Grasoptik, Mooskugel und Nussbehälter sind richtig schwer zu finden.
 
Fazit: Toller Shop und super schöne Trackables mit Sucht-Gefahr!

Vielen Dank für die Bereitstellung und den netten Kontakt!


 
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**PR-Sample / Kooperation
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