Tschernobyl: Q&A

[Werbung] Mein Ruf eilt mir voraus: Bei Urlaubsfragen bin im Familien-, Freunde- und Bekanntenkreis Ansprechpartnerin Nummer Eins. Auch Arbeitskollegen habe ich schon beraten und durch meine Urlaubsberichte hier auf meinem Blog und den Bildern auf Instagram bekomme ich häufig Nachrichten dazu. Ich wurde nun gefragt, ob ich ein paar Fragen zu meinem Tschernobyl-Besuch beantworten kann und da habe ich mir gedacht, dass ich die Antworten ja auch öffentlich teilen kann.


Wie bist du zu deiner Reisewahl gekommen? Stecken persönliche Motive dahinter?

Angefangen hat es eigentlich damit, dass wir sehr oft Geocachen gehen und mittlerweile eine große Anzahl an Caches in der näheren Umgebung abgegrast haben. Und natürlich wollen wir auch einige Spektakuläre Geocaches sehen. Dafür sind wir im Juli schon in die Umgebung von Würzburg gefahren. Bei einer weiteren Suche sind wir auf Cacher-Reisen gekommen und diese bieten eben die Tschernobyl-Tour an. Bis dahin war uns der Tourismus in Tschernobyl gar nicht so bewusst gewesen. Leider hat Cacher-Reisen auf keine unserer Anfragen mehr reagiert. Eigentlich aus Langeweile habe ich bei Getyourguide geschaut, was man in Kiew sonst noch so erleben kann und dann wollte ich von dem Plan nicht mehr loslassen. Was Urlaube betrifft haben wir die Einstellung „Egal, wir machen das jetzt einfach“ und ehe wir uns versehen konnten, hatte ich meinem Urlaub eingereicht und die Buchungen waren getätigt. Man könnte also sagen, dass wir über Umwege auf das Reiseziel gekommen sind.



Hattest du Vorkenntnisse über die Region?

In der Schule hatten wir das Thema sicherlich mal angesprochen, wenn auch nicht lange und die ein oder andere Dokumentation habe ich ebenfalls gesehen. Nachdem wir über die Reiseplanung nachgedacht haben ist uns aufgefallen, dass wir im zwar sehr Interessiert an dem Thema, aber im Großen und Ganzen unwissend sind, gerade wenn es ins Detail geht. Das hat uns noch mehr bestärkt uns vor Ort weiterzubilden.


 
Welche Risiken oder Chancen erkennst du konkret durch die Reise?

Ein Risiko war bzw. ist aktuell natürlich Corona. Ebenso ist die Strahlung zwar sehr abgeschwächt, aber dennoch vorhanden und an gewissen Punkten gebündelt. Da wir uns aber gegen eine Übernachtung vor Ort entschieden haben und nur ca. 6 Stunden vor Ort waren, haben wir das Risiko als minimal eingeschätzt. Natürlich haben wir uns auch an alle Regeln gehalten, damit das vorhandene Rest-Risiko weiter gemindert wurde.

Wir haben die Reise so eigentlich ausschließlich als Chance gesehen und uns deswegen ja auch für eine Privat-Tour entschieden, damit wir das Maximum an Wissen mit nach Hause nehmen können. Bei persönlichen Eindrücken bleibt mehr im Gedächtnis zurück als bei einer Reportage im Fernsehen.


 
Warum steigt deiner Meinung nach die Nachfrage an Katastrophentourismus?

In der Frage schwingt für mich ein Vorurteil mit. Ich würde behaupten, dass es den meisten Menschen nicht darum geht sich an dem Leid anderer zu ergötzen, sondern den Wissenstand zu erweitern, die Atmosphäre vor Ort zu spüren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Beim Tourismus in Konzentrationslagern geht man auch nicht davon aus, dass die Touristen den Ort besuchen um „Spaß“ zu haben und um sich über das Geschehene zu stellen.


 
Wie hast du die Reise empfunden? Deckt es deine Erwartungen?

Sowohl der Tag in Tschernobyl, als auch der restliche Kurz-Urlaub haben viele Eindrücke hinterlassen, die mich noch Wochen danach beschäftigen. Richtige Erwartungen hatten wir keine, da für uns die Ukraine totales Neuland war. Wenn überhaupt hat es „Erwartungen“ übertroffen, da wir nicht davon ausgegangen sind den Reaktor so nah zu sehen.


 
Was soll sich deiner Meinung nach ändern oder verbessern um den Tourismus noch besser zu gestalten?

Die Prüfstelle vor Ort benötigt schnelleres Internet, damit der Einlass beschleunigt wird und in der Sperrzone sollte es mehr „richtige“ Toiletten geben. Ich hätte es auch toll gefunden, wenn man im Nachgang noch einmal das wichtigste in Schriftlicher Form erhalten hätte.



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***Keine Kooperation

Mein Wochenende: KW 01 (2022)

[Werbung] Lang gab es keinen Wochenendrückblick mehr. Im neuen Jahr möchte ich das aber wieder ändern und direkt mit der ersten Woche starten um ich Inspiration zu geben und euch zu motivieren!

Am Freitagmittag hatte ich endlich wieder einen Friseurtermin. Als ich meine Haare noch blondiert habe, musste ich alle 5 Wochen gehen. Nachdem das entfallen ist schiebe ich meine Termine immer und immer wieder heraus. Der letzte Besuch war im August! Abends habe ich meinen neu entdeckten Podcast gehört: Weird Crimes. Da ich meine Lieblingspodcasts alle durchgehört habe, brauchte ich dringend Nachschub und jetzt bin ich ein riesen Fan von Weird Crimes und warte auch hier jetzt regelmäßig auf neue Folgen. Da ich die Folgen nun schon doppelt und dreifach gehört habe, konnte ich nebenbei noch am Blog arbeiten. Da gibt es ja auch immer was zu tun. 

 


Zu einem guten Tagesstart gehört ein Training und daher startete mein Samstag früh. Ich habe ein Ganzkörpertraining im Homegym gemacht. Aktuell gelten wieder die 2G+ Regelungen und da ich erst nächste Woche geboostert werde, werde ich wohl weiterhin Vorlieb mit unserem Keller nehmen müssen. Wir sind da zum Glück gut ausgestattet und so langsam habe ich mich auch daran gewöhnt. Wenn ihr keine Ausrüstung habt, dann könnt ihr auch Youtube-Videos mit Eigengewicht machen oder euch einfach Wasserflaschen als Gewichte schnappen.



Nach dem Sport musste ich mich ersteinmal stärken. Die Gelegenheit habe ich genutzt um auch etwas für meine Hamster vorzubereiten. Ich habe meine selbstgemachten Knabberrollen vorbereitet und das erste Mal Gurkenscheiben getrocknet. Dafür habe ich die Gurke in dünne Scheiben geschnitten und mit einem Tuch abgetupft. Danach trocknen sie einen halben Tag auf der Heizung, die ja momentan sowieso im Dauerbetrieb ist. Nach der Zeit sind die Gurkenscheiben kleiner, aber sehr knusprig geworden. So spare ich mir die Bestellung und Online-Shop, spare Geld und habe immer alles frisch. Der Aufwand ist wirklich minimal und die Kleinen freuen sich extrem! 

 



Wie sagt man so schön? Erst die Arbeit und dann das Vergnügen! Daher haben wir uns mittags und nachmittags ersteinmal den kleinen Baustellen in der Wohnung gewidmet. Mit dem Zauberschwamm habe ich kleinere Fehler an der Tapete ausgebessert, wir haben neue Rollos für die Fenster bestellt und an den Küchenschränken neue Henkel angebracht. Diese kleine Veränderung hat einen maximalen Effekt! Die Küche sieht so anders aus und ich liebe es! Einfach die Lochabstände ausmessen, die passenden Henkel bestellen, die alten Henkel mit einem Schraubenzieher oder Akkuschrauber abmontieren und die neuen Henkel anbringen. Auch haben wir uns mal wieder die Zeit genommen den Backofen richtig zu reinigen und zwar zwischen den Glasplatten. Dafür muss man nämlich die Tür ganz abnehmen und im Alltag drückt man sich gerne vor dieser Aufgabe. Aber auch hier kann ich sagen: Die Küche sieht durch diese kleine Veränderung viel gepflegter aus! 


Silber alt / Schwarz neu

 

Abends kam dann das Vergnügen, auch wenn wir uns das Highlight für den nächsten Tag aufgehoben haben. Wir haben Rummiekub gespielt und danach habe ich meinem Park bei RollerCoaster für die Nintendo Switch erweitert. Für alles was Oldschool ist bin ich zu begeistern und dieses Spiel habe ich schon früher auf dem PC gespielt. Einige Herausforderungen habe ich schon abgeschlossen. Einzig die Veränderung im Gelände bringt mich jedes Mal aufs Neue zur Weißglut.




Sonntag ist Detektiven-Tag, denn es ist höchste Konzentration gefragt! Crimeland** ist ein Krimispiel für Zuhause mit einer Ermittlungsakte inkl. Beweise. Nach und nach taucht man mehr in die Geschichte ein und muss den Mörder von Magnus Falkenstein finden. Aber nicht nur das, sondern auch andere Fragen beantworten, damit man auch ganz sicher die ganze Geschichte verstanden hat. Die Beweise muss man durch Audiodateien, Chatverläufe, Websites,… finden und richtig kombinieren. Da man keine Rätsel an sich lösen muss, sondern nur die vorhandenen Beweismittel richtig sortieren und deuten muss, ist das Spiel auch für Anfänger geeignet. Im Escape-Room hat man einen Spielleiter, den man fragen kann. Bei den Kriminalfällen Zuhause kann man auf der Website nach den gesuchten Hinweisen schauen. Hier wird einem auch nicht direkt die ganze Lösung verraten, sondern es gibt zuerst einige Hinweise bevor man die finale Lösung erhält.

Aktuell gibt es nur den einen Fall „Akte Falkenstein“ und dieser kostet 23,90 €. Geeignet ist er für 1-6 Personen und man ist damit ca. 2-3 Stunden beschäftigt. Mir gefällt das Ermitteln zu zweit jedoch am besten. Da wir uns alles genau anschauen und uns Notizen machen haben wir auch mehr Zeit benötigt, ca. 3,5 Stunden. Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß und wir können es kaum erwarten, dass neue Fälle erscheinen!

 

 

Da sonntags auch Restday ist, haben wir noch einen Spaziergang gemacht. Schnell noch die Taschen für den nächsten Tag packen und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Im Rückblick haben wir doch einiges geschafft und erlebt.



In diesem Blogpost habe ich euch weitere Beschäftigungen für Zuhause zusammengefasst.


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**Kooperation / PR-Sample

Fairybox Januar 2022

[Werbung] Mit Fairybox bekommst du jeden Monat eine Box mit Naturkosmetik-Produkten nach Hause geliefert. So kannst du dich selbst beschenken und neue Produkte kennen- und lieben lernen. Natürlich kannst du mit der Geschenkbox Fairybox auch erst ausprobieren oder sie verschenken.



Der Inhalt der Box Januar 2022:
  • Nature Shampoo // Inhalt: 30 ml // Preis: 1,99€
  • Nature Conditioner // Inhalt: 30 ml // Preis: 1,99€
  • Lady Green Tagescreme // Inhalt: 40 ml // Preis: 17,29 €
  • Elenature Leave-in // Inhalt: 100ml // Preis: 26,00 €
  • Elenature Haarkreis // Preis: 7,00 €
  • Khadi Räucherstäbchen // Inhalt: 15g // Preis: 3,90 €
  • Sonnentor Glücksgewürz // Inhalt: 35g // Preis: 3,99 €


= Gesamtwert der Box ca. 62,19 €.

 




Meine Meinung: Als Kunde möchte man von den Firmen Transparenz und Fairybox ist dafür der perfekte Partner. Die Verpackung der Fairybox ist aus Papier und das Füllmatieral kompostierbar. Auf der Website kann man sich die vorherigen Boxen anschauen und einen guten Eindruck bekommen, ob das Konzept zu einem passt. Der Sendung liegt eine Karte mit allen enthaltenen Produkten bei. Dort enthalten sind nicht nur Artikelbezeichnung und Beschreibungen, sondern auch die Größe und der Wert des Produktes. Hier wird auch bereits der heruntergerechnete Preis der Proben angegeben.

Die Mischung der Box finde ich gut. Shampoo und Conditioner sind von der selben Marke und so kann man einen guten Eindruck über die Haarveränderung bekommen. Der Duft nach Lemon ist sehr erfrischend.

Das Haarleave-in riecht nach den Süßigkeitenketten aus meiner Kindheit. Der Sprühnebel ist relativ zentriert und nicht fein. Da das Produkt aber auch meine feinen Haare nicht beschwert ist der Sprühkopf kein Problem.

Auch die Green Lady Tagescreme ist leicht beduftet. Durch den Pumpspender lässt sich die Creme leicht dosieren. Die Konsistenz ist Feuchtigkeitsspendend und leicht. Die Tagescreme lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Auch ein Schichten mit anderen Produkten ist kein Problem. Negativ fällt mir aber auf, dass das Produkt nur 6 Monate haltbar ist.

Für den Haarkreis habe ich leider keine Verwendung und auch für die Räucherstäbchen muss ich erst eine Halterung besorgen. Der Duft dringt schon durch die Verpackung durch und erinnert mich an SPA-Besuche im Urlaub.

Als Goodie ist die Gewürzmischung von Sonnentor beigelegt. Enthalten sind Zwiebeln, Basilikum, Orangenschalen, Oregano, Pfeffer rosa, Rote Beete, Ringelblumen, Salz und Süßholz. Die Mischung soll sich für Käse, Dips und vegetarische Gerichte eignen.

Fazit: Naturkosmetik, umweltschonende Verpackung und eine gute Mischung der Produkte!

Vielen Dank für die Bereitstellung!

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**Kooperation / PR-Sample

Hamster: Vermittlung Pflegehamster, Neuzugang Roborowski, Tierschutz

[Werbung] Wir haben unseren zweiten Pflege-Hamster vermittelt!

Quinn darf nun in einem umgebauten Regal wohnen, welches natürlich alle Voraussetzungen für ein artgerechtes Leben erfüllen. Sie hat sich die ersten Tage wunderbar eingelebt und war genauso neugierig wie bei mir.


 


Hier einige Käfig-Beispiele, die ich aufgrund von NICHT ARTGERECHTER Haltung abgelehnt habe:




Mit der Aufnahme von Pflegehamstern machen wir aktuell eine Pause. In das große Gehege ist nun unser Mittelhamster, Mr. Bumblebear, gezogen. Das hat auch den Vorteil, dass er nun das Sandbad als Toilette nutzt und ich daher weniger Aufwand beim Reinigen habe.

In sein altes Gehege ist ein Roborowski gezogen. Ich finde diese Unterart von Hamstern einfach wunderschön. Robos sind noch zurückhaltender als andere Zwerghamstern. Pina, so ist ihr Name, hat sich jedoch gut eingelebt. Sie ist sehr flink, liebt es im Sand zu buddeln und den Kolbenhirse zu verlegen. Gurke und Würmchen sind ihre absoluten Favoriten, wenn es um Snacks geht. So konnte ich sie auch schon aus der Hand füttern. Mit der Zeit wird sie immer neugieriger und weniger schreckhaft.




Auf Ebay Kleinanzeigen biete ich kostenlose Beratung rund um Hamster an. Leider merkt man hier aber auch, dass sich Menschen überhaupt nicht über ihr Tier informieren. Die eine Halterin hat den Käfig unter dem Fenster stehen, welches jede zweite Nacht geöffnet ist - bei 5 Grad Außentemperatur! Eine andere Nutzerin hat sich beschwert, dass man „vom Hamster ja nichts hat, da er nachtaktiv ist“. Das habe ich im September zum Anlass genommen bei Ebay Kleinanzeigen zu erfragen, wieso es keine Abgabe-bestimmungen gibt wie bei Hunde oder Katzen. Die Antwort war nur ausweichend. Auch bei nochmaliger Nachfrage, wieso Kleintiere wie Hamster nicht geschützt werden und einige Beispiele zur Umsetzung, konnte man mir keine richtige Antwort geben.

Zumindest gibt es nun einen kleinen Hinweis „Kaufe Tiere nie aus Mitleid oder auf offener Straße. Du förderst damit Tierleid, riskierst Strafen oder hohe Folgenkosten. Halte dich steht’s an unsere Tipps und nutze unseren Mustervertrag“. Das reguliert aber immer noch nicht die Haltung in kleinen Käfigen. Eine Mindestmaße bei EK gibt es nicht. Teilweise habe ich Käfige mit den Maßen 40*40cm gesehen.

Leider möchte sich auch niemand mit dem Thema beschäftigen. Ich habe das Anliegen an verschiedene Stellen wie Planet Radio, Hit Radio FFH, FAZ, Stern, Welt und Mainpost gesendet. Ich habe nicht eine Antwort erhalten.

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***Keine Kooperation

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