Komsumverhalten + Müll + Meeresschutz

Früher war mein Blog hauptsächlich auf Beauty ausgelegt. Ich durfte einige Events besuchen, war in etlichen Blogger-Newsletter angemeldet und habe PR-Samples erhalten. Meine Affinität zu diesem Bereich war natürlich auch in meinem Umfeld bekannt und daher habe ich zu Weihnachten und zum Geburtstag ebenfalls Kosmetikprodukte bekommen. Und dann bin ich noch selbst shoppen gegangen. Irgendwann schaut man sich um und fragt sich „Brauchst du das wirklich alles?“. Mit dem älter werden kam bei mir auch das Bewusstsein für Konsum und den dazugehörigen Müll, den man verursacht.

Irgendwann hat sich meine Begeisterung in Frust umgeschlagen. Ich habe angefangen mich auf das Aufbrauchen der Produkte zu konzentrieren. Von den Newslettern habe ich mich abgemeldet, eine Blogpause eingelegt, Produkte verschenkt, an Wanderpaketen teilgenommen um zu tauschen und eine Kaufsperre für mich und meine Schenker verhängt. Nach und nach wurde mein Vorrat immer weniger und so ist es bis heute geblieben. Ein paar Produkte habe ich noch als Reserve, damit ich nicht aus der Wäsche gucke, wenn etwas leer wird. Diese Massen habe ich aber nicht mehr und die möchte ich auch nie mehr haben!

Beim Umzug werde ich noch einiges an dekorativer Kosmetik aussortieren. Aber nicht nur das. Vor dem Umzug wird richtig ausgemistet und nur das Nötigste mitgenommen.

Wie erwähnt hat bei mir ein Umdenken stattgefunden. Mit kleinen Veränderungen versuche ich die Umwelt zu schonen. Schon vor dem Verbot der Plastik-Tüten bin ich mit meinem Korb einkaufen gegangen. Um Plastik zu vermeiden kaufe ich Seifen am Stück statt Duschgel. Sollte ich doch mal Plastiktüten erhalten, verwende ich diese als Mülltüten,…

Bei uns funktioniert die Entsorgung des Mülls -in der Regel- ganz gut. Anders sieht es leider in anderen Ländern aus. Schon auf dem Weg zu meinem Hotel sind mir die Müllberge am Straßenrand Ägyptens aufgefallen. Niemandsland und daher kümmert sich scheinbar auch niemand darum. Das selbe Problem dann direkt bei meinem Hotel. Bis zur Strandgrenze des Hotels war es recht sauber. Danach türmte sich der Müll quasi. Überlegt denn keiner, dass das ganze Plastik beim nächsten Windstoß im Meer landet? So haben wir fast täglich 2 Säcke mit Müll gesammelt und entsorgt. Mein eigentlicher Strandspaziergang hatte ich mir ursprünglich anders vorgestellt. Gerade bei den Plastikbechern für die Hotelgäste könnte man schnell für Abhilfe sorgen. Zumindest habe ich den Hotelier angeschrieben und darauf hingewiesen, auch wenn mir das Übersehen des Problems unmöglich erscheint.



Ich habe meinen Erfolg auf Facebook gepostet und konnte noch andere zum Müllaufsammeln ermuntern, in Deutschland.

Zu Weihnachten verschenke ich eine Meeres-Patenschaft von Nabu

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***Keine Kooperation
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