too many thoughts


Heute ist es besonders schwül. Ich strecke mich. Schon der kleinste Wind ist merkbar und gibt Abkühlung, wenn auch nur für ein paar Sekunden. Selbst im Schatten merke ich die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Es bitzelt. Ich lasse den Blick schweifen. Die Sonnenanbeter liegen bereits seit Stunden ungeschützt in der Sonne. Unwillkürlich sehe ich auf meine Brust hinab. Die Stimme der Hautärztin hallt noch in meinen Ohren. Es sind Wörter wie „auffällig“ oder „besorgniserregend“. Dann noch „Hautkrebs“. Demnächst trage ich an dieser Stelle eine Narbe. Und muss das tun, was ich am wenigsten kann: Geduld üben. Geduld auf den Befund. Vom Pathologen. Die Ärztin sagte das so routiniert als hätten wir über Brötchen gesprochen.

Im Hintergrund ertönt der Animateur, der lauthals auf die Wassergymnastik hinweist, die gleich stattfinden soll. Eine gute Idee. Urlaub regt zum Nachdenken an und in diesem Fall sind es keine guten Gedanken. Ich klappe das Buch zu, welches seit Minuten ungeachtet auf meinen Beinen gelegen hat. Danach flüchte ich vor meinen Gedanken. Den Blick nach vorne gerichtet und nicht auf meine Brust.

Sebastian Fitzek - Der Insasse

Immer um diese Zeit des Jahres erscheint das neue Buch von Sebastian Fitzek. Dieses Jahr ist es das erste Mal das ich das Buch nicht vorbestellt habe. Gelesen habe ich es -ein paar Tage später- dennoch.

Das Buch:
Sebastian Fitzek - Der Insasse

Genre: Psychothriller

Preis: 22,90 €

Seiten: 384 Seiten

ISBN: 978-3426281536

Klapptext: Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Berkhoff.
Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah.
Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt.
Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: Er muss selbst zum Insassen werden.

Der Insasse.
Um die Wahrheit zu finden, muss er seinen Verstand verlieren.




Meine Meinung: Das Buch hat einen dicken Einband, der leicht gefedert ist. Er erinnert so an eine Zelle der Psychiatrie und passt daher perfekt zum Thema.

Marketing wird sowieso großgeschrieben. In der Vergangenheit konnte man online ein Spiel -passend zum Thema des Buches- spielen. Diesmal durften mehrere Personen das Buch vorab lesen. Eingesperrt in einer Zelle. Nachts.

Die Seiten sind dick und machen das Lesen angenehm.

Fitzek ist seinem Schreibstil treu geblieben. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Wie immer gibt es hier und da eine Wendung, die man vorher nicht vermutet hätte. Oftmals habe ich schon eine Vorahnung was in der Handlung passieren wird, hier nicht. An einigen Stellen ist Sebastian Fitzek sehr detailverliebt, an anderen Stellen nicht. Leider sind die nicht beachteten Stellen genau das, von dem ich gerne mehr gelesen hätte. Für mich sind die Kapitel sehr kurz gehalten. Die letzte Seite des Kapitels ist nicht einmal 1/3 beschrieben. Die Handlung wird zwar erzählt, aber oft hatte ich den Eindruck die Zeilen wären auf der Flucht. Die wirklichen „Grausamkeiten“ wurden nur schwach beschrieben. Die Spannung blieb für mich leider aus, weil alles so oberflächlich wirkt. Auch das Ende ist irgendwie unglaubwürdig und wirkt wie von einer 12-Jährigen geschrieben. Hier stellen sich auch noch Fragen zu Ungereimtheiten.

Ebenso habe ich den Eindruck, dass Herr Fitzek sich gerne Inspiration bei Filmen sucht. Das eine Buch ähnelt bereits „The Purge“ und auch dieses Buch hat viele Gemeinsamkeiten mit „Shutter Island“.

Wie auch in den Büchern zuvor behandelt Sebastian Fitzek ein Thema, welches in der realen Welt en Problem ist. Bei einem der vorherigen Büchern war es Beispielsweise die Überbevölkerung. Diesmal geht es um Medikamentenmissbrauch bzw. Manipulation der Pharmaindustrie. Ob Verschwörung oder nicht: Er macht Lust dem Thema -nach dem Buch- mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Fazit: Gutes Thema mit einer realen Problematik. Das „Es-ist-so-spannend-ich-kann-das-Buch-nicht-aus-der-Hand-legen“-Gefühl hat allerdings gefehlt.

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***Keine Kooperation

Fitnessupdate mit Fitnessdepot Wedding

Nach dem Urlaub sollte mein Training eigentlich wie gewohnt weitergehen. Leider kann ich aufgrund eines Eingriffes den Oberkörper nun weitere 14 Tage nicht belasten. Dadurch ist aber nicht nur mein Oberkörpertraining beeinflusst, sondern auch das restliche Training. Ich darf keine Belastung auf die Brust ausüben, weit greifen oder mich strecken. Daher ist nur ein leichtes Training möglich. Umso mehr muss ich den Fokus auf die Ernährung legen.
 
Vom Online-Shop Fitnessdepot Wedding habe ich folgende Produkte erhalten:

 
 
 
Höchste Priorität hat das Abdecken des Proteinbedarfs am Tag. Dadurch versuche ich meine Muskulatur vor dem Abbau zu schützen. Neben dem täglichen Obst und Gemüse liebe ich Porridge. Das Blackline Honest Whey gebe ich dazu, ebenso wie eine kleine Menge an Schokolade. So verhindere ich Heißhunger und das Porridge sättigt zudem gut. Es ist also mein Ersatz für den Nachtisch.
 
Mini-Porridge:
  • 30g Haferflocken
  • 5g Chiasamen
  • 20g Blackline Honest Whey
  • 10g dunkle Schokolade
 
Nährwerte dazu:
  • Kalorien: 264
  • Eiweiß: 22g
  • Kohlenhydrate: 21 g
  • Fette: 9g
 
 
Auch im Shake vermischt sich das Whey mit dem Wasser gut. Den Shake trinke ich entweder abends oder nach dem Training. Das kann natürlich jeder so handhaben wie er möchte. Ein Whey ist eine gute Option den Proteinbedarf hochzuschrauben ohne zu viele Kalorien zu sich zu nehmen. Vertragen habe ich das Black Honest Whey gut.
 
Mit den GOT 7 Saucen lassen sich Gerichte sehr einfach und Kalorienarm verfeinern. Honey Mustard verwende ich zum Salat und die Barbecue Sauce lässt das Reis mit Gemüse besser schmecken. Ich benötige weniger Produkt als von herkömmlichen Saucen. Und schmecken tut es auch! Da die Flasche länger hält ist auch der Preis von 3,99 € absolut in Ordnung.
 
Aktuell esse ich auf Erhalt. Ende nächster Woche werden die Fäden gezogen und dann kann ich hoffentlich wieder Vollgas im Training geben. 
 
 
Fazit: Die Produkte vereinfachen den Fitnessalltag und schmecken gut!
 
Vielen Dank für die Bereitstellung und den netten Kontakt!
  
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**Kooperation / PR-Sample

Spooning - Keksteig zum Löffeln

Keksteig zum Löffeln. Klingt doch wunderbar und nach einem wahrgewordenen Kindheitstraum. Erfinder aus die Höhle der Löwen wollen das Salonfähig machen. Aber taugt das wirklich etwas?

Das Produkt:

Spooning - Cookie Dough

Geschmacksrichtungen: Caramel 'n' Salt , Chocolate Chips und Chocolate Birthday

Inhalt: 170g pro Becher

Benötigte Zutaten: Margarine und Wasser

Beschreibung: Die Rührmischung mit der Margarine und dem Wasser in ein hohes Gefäß geben und mit einem Mixer (Rührbesen) auf niedrigster Stufe zu einem Teig vermengen. Keinen Mixer zur Hand? Dann verrührst du alles direkt im Becher mit einem Löffel.
 


Meine Meinung: Der Becher enthält das Pulver zum Vermengen. Laut Beschreibung kann man die Zutaten direkt im Becher verrühren. Das gestaltet sich aber schwierig und ist mit einem hohen Kraftaufwand verbunden. Auch das Volumen der angerührten Masse lässt zu wünschen übrig.

Wenn die Anwendung eine Katastrophe ist, dann muss doch der Geschmack überzeugen? Leider nicht. Die Masse ist fest und nicht cremig. Wirklich intensiver Geschmack ist nicht vorhanden und eine Ähnlichkeit zum echten Keksteig fehlt völlig. Und das bei einem Preis von ca. 4,00 € pro Becher und stolze 403 Kalorien pro 100g!


Fazit: Keine Kaufempfehlung! Keksteig ohne Ei lieber selbst anrühren.

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***Keine Kooperation

Komsumverhalten + Müll + Meeresschutz

Früher war mein Blog hauptsächlich auf Beauty ausgelegt. Ich durfte einige Events besuchen, war in etlichen Blogger-Newsletter angemeldet und habe PR-Samples erhalten. Meine Affinität zu diesem Bereich war natürlich auch in meinem Umfeld bekannt und daher habe ich zu Weihnachten und zum Geburtstag ebenfalls Kosmetikprodukte bekommen. Und dann bin ich noch selbst shoppen gegangen. Irgendwann schaut man sich um und fragt sich „Brauchst du das wirklich alles?“. Mit dem älter werden kam bei mir auch das Bewusstsein für Konsum und den dazugehörigen Müll, den man verursacht.

Irgendwann hat sich meine Begeisterung in Frust umgeschlagen. Ich habe angefangen mich auf das Aufbrauchen der Produkte zu konzentrieren. Von den Newslettern habe ich mich abgemeldet, eine Blogpause eingelegt, Produkte verschenkt, an Wanderpaketen teilgenommen um zu tauschen und eine Kaufsperre für mich und meine Schenker verhängt. Nach und nach wurde mein Vorrat immer weniger und so ist es bis heute geblieben. Ein paar Produkte habe ich noch als Reserve, damit ich nicht aus der Wäsche gucke, wenn etwas leer wird. Diese Massen habe ich aber nicht mehr und die möchte ich auch nie mehr haben!

Beim Umzug werde ich noch einiges an dekorativer Kosmetik aussortieren. Aber nicht nur das. Vor dem Umzug wird richtig ausgemistet und nur das Nötigste mitgenommen.

Wie erwähnt hat bei mir ein Umdenken stattgefunden. Mit kleinen Veränderungen versuche ich die Umwelt zu schonen. Schon vor dem Verbot der Plastik-Tüten bin ich mit meinem Korb einkaufen gegangen. Um Plastik zu vermeiden kaufe ich Seifen am Stück statt Duschgel. Sollte ich doch mal Plastiktüten erhalten, verwende ich diese als Mülltüten,…

Bei uns funktioniert die Entsorgung des Mülls -in der Regel- ganz gut. Anders sieht es leider in anderen Ländern aus. Schon auf dem Weg zu meinem Hotel sind mir die Müllberge am Straßenrand Ägyptens aufgefallen. Niemandsland und daher kümmert sich scheinbar auch niemand darum. Das selbe Problem dann direkt bei meinem Hotel. Bis zur Strandgrenze des Hotels war es recht sauber. Danach türmte sich der Müll quasi. Überlegt denn keiner, dass das ganze Plastik beim nächsten Windstoß im Meer landet? So haben wir fast täglich 2 Säcke mit Müll gesammelt und entsorgt. Mein eigentlicher Strandspaziergang hatte ich mir ursprünglich anders vorgestellt. Gerade bei den Plastikbechern für die Hotelgäste könnte man schnell für Abhilfe sorgen. Zumindest habe ich den Hotelier angeschrieben und darauf hingewiesen, auch wenn mir das Übersehen des Problems unmöglich erscheint.



Ich habe meinen Erfolg auf Facebook gepostet und konnte noch andere zum Müllaufsammeln ermuntern, in Deutschland.

Zu Weihnachten verschenke ich eine Meeres-Patenschaft von Nabu

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***Keine Kooperation

Ernährung und Training im AI Urlaub

Ein All-Inclusive Urlaub kann schnell die erreichten Erfolge zerstören. Das muss aber nicht sein! Ich war 12 Tage lang weg und habe mein Gewicht gehalten, wenn nicht sogar etwas reduziert.






Sport: Wie man erkennen kann habe ich einiges an Kalorien verbraucht. Abgesehen vom Sonntag, da dies mein „Ruhetag“ zurück in Deutschland war. Den Montag darauf habe ich meinen normalen Trainingsplan wiederaufgenommen.

Sport: Die beste Schnorchelzeit war morgens und daher habe ich die ersten Kalorien schon vor dem Frühstück verbrannt. Ein kompletter Schnorchelgang hat 350 Kalorien verbrannt. Je nach Länge und Wellengang schwankt das natürlich.

Gelegentlich habe ich noch an dem Animationsprogramm Stretching oder Wassergymnastik teilgenommen.

Bei Hitze und einem Fitnessstudio, welches nur minimal ausgestattet ist, war kein vollwertiges Training möglich. So habe ich die 2 Wochen quasi als Deload benutzt. Sowohl die Übungen, als auch das Volumen und die investierte Zeit (und Tage) waren weniger. Sogar Cardio habe ich zwei Mal gemacht, obwohl das in Deutschland gar nicht mein Fall ist.

Jeden Abend, kurz bevor die Sonne untergegangen ist, haben wir einen Strandspaziergang gemacht. So war es kein Problem das Schrittziel von 10.000 zu erreichen.


Ernährung: Wie immer habe ich viel getrunken und wie immer dabei nur auf Wasser, Kaffee und Tee gesetzt. Eine Ausnahme war ab und zu ein Kakao. Alkohol trinke ich generell nicht.

Mein Teller bestand zu 50 % aus Gemüse - auch morgens. Durch die Gurken habe ich zusätzliches Wasser aufgenommen und meinen Magen gefüllt. Die Portionen habe ich großzügig auf dem Teller verteilt, sodass ich mich quasi selbst ausgetrickst habe.

Ich habe alles gegessen, was ich essen wollte. Nudeln, Auflauf, Croissants, Kuchen. Aber hier habe ich eben auf die Portionsgröße geachtet. Anstatt den ganzen Teller mit dem Auflauf zu füllen, habe ich mir eben nur einen großen Löffel genommen. Die Kuchenstücke habe ich in der Mitte halbiert.

In der Zeit habe ich mein Essen immer noch getrackt. Natürlich musste ich schätzen, aber hatte dennoch einen groben Überblick.


Der Grund: Einige sagten „Entspann dich im Urlaub doch mal“. Ja, das habe ich getan. Aber ich habe eben keine Essensschlacht angefangen und den Magen so überfüllt, dass mir übel wurde. Auf die Makros bzw. Proteinzufuhr habe ich nicht geachtet. Einen gewissen Bewegungsdrang habe ich sowieso schon entwickelt und daher war die Bewegung oder das Deload-Training gut für mich.

Ich habe in Maßen genossen und, wie gesagt, auf nichts verzichtet. Oder habe ich habe doch verzichtet, aber eben auf den 2. Nachschlag. Kalorien sind eben auch im Urlaub Kalorien und verschwinden leider nicht auf wundersame Art und Weise.

Die Zeit nach dem Urlaub hat sich so auch entspannter gestaltet. In den letzten Urlauben habe ich auf nichts geachtet und nur geschlemmt. Das Resultat konnte ich an meinem Körper und auf der Waage betrachtet. Nach dem Urlaub ging dann nicht nur der Alltagsstress wieder los, sondern auch die Diät. Und zwar keine leichte Diät mit moderatem Defizit.

Man kann nicht perfekt sein, aber man kann besser sein als in der Vergangenheit. Das bin ich, ich bereue nichts, bin irgendwie auch stolz und nach dem Urlaub viel entspannter. Im Training muss ich erstmal wieder zu Kräften kommen. In den ersten Trainingseinheiten habe ich den Verlust schon deutlich gespürt. Aber ich habe nicht zusätzlich Stress mit der Ernährung.

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Michelle Adams – Dunkelschwester

Im Urlaub hatte ich endlich mal wieder Zeit und Lust zu Lesen.

Das Buch:
Michelle Adams – Dunkelschwester

Preis: 10,00 €

Seitenanzahl: 448 Seiten

Verlag: Goldmann Verlag

ISBN: 978-3442485130

Klappentext: Irini Haringford wurde von ihren Eltern fortgegeben, als sie drei Jahre alt war. Ihre unberechenbare Schwester Elle dagegen durfte in der Familie bleiben. Auch als erwachsene Frau kann sich Irini diese Entscheidung nicht erklären. Dann erhält sie eines Tages einen Anruf von Elle, die ihr mitteilt, dass die gemeinsame Mutter verstorben ist. Irini macht sich auf den Weg nach Schottland, um herauszufinden, was damals geschehen und wodurch ihre Mutter umgekommen ist – denn sie wird den Gedanken nicht los, dass Elle mit beiden Ereignissen etwas zu tun haben könnte ...

 



Meine Meinung: Das Cover gefällt mir richtig gut und die Bedeutung zum Buch wird später klar.

Der Klappentext ist gut gewählt und verrät nicht zu viel.

Ab und zu gibt es Rückblenden, aber ansonsten wird aus der Sicht von Irini erzählt.

Die Sprache ist sehr einfach gewählt und es wird zu viel Wert auf unwichtige Details gelegt. Über die Charaktere wird jedoch zu wenig preisgegeben.

Der Einstieg ist etwas schwerfällig. Die Spannung bleibt vorerst aus. Nach und nach wird die Spannungskurve aufgebaut. Die Geschichte enthält einen unwirklichen Plot-Twist. Generell ist das Handeln aller vorkommenden Personen für mich nicht nachvollziehbar. Ebenso war bereits 50 Seiten vor dem Buchende die Auflösung für mich ersichtlich.


Fazit: Gute Buchidee, aber leider schlecht umgesetzt.

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