Brautkleid Nummer 3: La Petra - Maryam für Fotoshooting auf Mallorca

[Werbung] Alle guten Dinge sind Drei! Das habe ich mir auch bei meinen Brautkleidern gedacht. Als wir beschlossen haben knapp ein dreiviertel Jahr nach unserer Hochzeit noch ein Shooting zu machen, stand die Entscheidung fest: Mit den beiden anderen Kleidern gab es genug Bilder. Ich brauche ein neues! Nunja, neu nicht unbedingt, denn ich habe es gebraucht gekauft und aufwendig per Hand gereinigt, getrocknet und Nähte verbessert. Aber wie kam es überhaupt dazu?

Alles fing eigentlich damit an, dass meine Eltern ausversehen Urlaub über den 30. Geburtstag meines Mannes gebucht haben. Das Mallorca-Angebot war so gut, dass sie einfach auf „Buchen“ geklickt haben ohne auf das Datum zu achten. Aber kein großes Drama, dann wollten wir einfach nachfeiern. Unsere Fotografin hat ihren 2. Wohnsitz auf Mallorca und hat zum ungefähr gleichen Zeitpunkt dort zwei Brautpaar-Shootings gemacht und die Bilder gepostet. Mein Mann und ich haben uns diese hin und her geschickt und wollten auch solche tollen Bilder. Doch nur für ein Fotoshooting nach Mallorca fliegen ist dann doch zu absurd. So setzten sich die Puzzle-Teile zusammen und es machte Klick! Wieso nicht den Urlaub meiner Eltern anschließen und ein gemeinsames Fotoshooting machen? Gleichzeitig kann das eine Überraschung zu Weihnachten sein. Also Win-Win-Win-Win! 
 
Gesagt, getan. Mit unserer Fotografin abgesprochen und Flüge, Hotel und Mietwagen gebucht. Und dann bin ich auf die Jagd nach einem passenden Kleid gegangen. Ebay, Ebay Kleinanzeigen, Facebook, Vinted,… keiner war vor mir sicher. Das Glück war mal wieder auf meiner Seite, denn ich hatte dieses La Petra - Maryam Kleid auf meiner Beobachtungsliste und war total verliebt darin. Die angegebenen Maße wichen nur 1-2 cm von meinen ab. Die Verkäuferin war zwar größer als ich, hat jedoch flache Schuhe getragen, hingegen ich meine hohen Schuhe tragen wollte. Der Countdown lief, doch ich war nicht gemütlich Zuhause um in Ruhe zu bieten, sondern am Flughafen und das auch noch beim Boarding! Die Zeit lief gefühlt quälend langsam ab und ich wartete auf den Bus zum Flugzeug. Immer die Angst, dass das Internet sich gleich verabschieden würde. Ich habe in den letzten Sekunden geboten und den Zuschlag erhalten! Kurz vor dem Start im Flugzeug habe ich bezahlt und die Verkäuferin gebeten etwas später zu versenden. Den Urlaub über musste ich mich natürlich gedulden, aber als wir zurück in der Wohnung waren, habe ich als allererstes das Kleid anprobiert und was soll ich sagen? Es ist wunderschön und hat perfekt gepasst! Kein Umschneidern oder Kürzen notwendig. Jackpot!

In den Tagen danach habe ich das Kleid per Hand gewaschen, kleine Flecken entfernt und die Nähte verschönert. Natürlich ist es kein neues Kleid und bei genauerem Hinsehen sind die Makel sicherlich sichtbar gewesen, aber für diesen Zweck absolut top!

Das ich bei meinen „Ansprüchen“ noch ein weiteres Kleid gefunden habe, für diesen Preis und dann noch ohne zusätzliche Kosten ist einfach Wahnsinn! Für den Hochzeitstag wäre mit der Ausschnitt zu viel gewesen, aber für das Fotoshooting ist das kein Problem. 
 

Anna Sposa / La Petra - Maryam

Beschreibung: Dieses wunderschöne Kleid überrascht uns mit der Feinheit der Spitzenstickereien auf der Brust. Der sinnliche Ausschnitt betont sanft die Brustlinie und die langen Ärmel sorgen für einen Hauch dezenter Raffinesse.

Stil:
Boho 
 
 
La Petra Maryam Brautkleid






Das Kleid hat übrigens schon eine neue Besitzerin gefunden und kommt so nun bereits zum dritten Mal zum Einsatz. Auch hier gilt scheinbar: Alle guten Dinge sind Drei und so schließt sich der Kreis. 
 
 
Brautpaarshooting Mallorca
 

 

 
 
*Werbung
***Keine Kooperation
Bildrechte Fotoshooting: Lea Weber 

Gnoce Jewelry: Mein Schmuck für Urlaubsstimmung

[Werbung] Je älter ich werde, desto mehr Schmuck trage ich. Trotzdem treffe ich meine Auswahl sehr bedacht und verknüpfe das am Liebsten mit Themen und Erinnerungen aus meinem Leben. So wie diese Bestellung von Gnoce.

Die Produkte:
  • Ohrringe Muschel Ohrringe // Preis: 50,95 €
  • Ohrringe Rosa Aussie // Preis: 30,95 €
  • Armband Oktopus & Seestern // Preis: 112,95 €
  • Armband Kolibri // Preis: 69,95 €



Charm Armband




Meine Meinung: Die Schmuckstücke werden in einer Schatulle und einem Samtsäckchen geliefert. Alle Produkte sind mit 925 Silber oder 18K Gold überzogen.

Der Online-Shop bietet eine unfassbar große Auswahl an Produkten und hier sind alle Stile vertreten: Süß, gothic und sogar personalisiert.

Das Hauptaugenmerk liegt jedoch bei den Armbändern und Charms. Hier gibt es eine Auswahl an über 6500 Produkten ; in der Preisspanne von 9,95 € - 245,95 €. Der Durchmesser der Armbänder bzw. der Öffnung bei den Charms passen zu allen gängigen Herstellern inkl. Pandora.

Meine Schmuckstücke habe ich zum Thema Urlaub ausgesucht, wobei ich mir gleich Gedanken gemacht haben, wie sich das kombinieren lässt und ich finde meine Auswahl mehr als gelungen. Beide Armbänder und beide Ohrringe sehen zusammen toll aus und geben mir auch in Deutschland ein feeling von Strand und Meer. Passend dazu gibt es aktuell den Sommer Sale: Nimm 4 und zahle nur 2 (+ Gratis Armband + Geschenkbox).

Ab 79,00 € bezahlt meine keine Versandkosten. Versendet wird innerhalb von 1-3 Tagen. Die Versandzeit hat bei mir 11 Tage betragen.

Rücksendungen sind leider in die USA zu versenden und zwar auf eigene Kosten. Daher empfiehlt sich eine Bestellung über Amazon.

Teilweise sind die Produkte auch auf günstigen chinesischen Plattformen - für einen geringeren Preis- zu finden. Hier werden auch die gleichen Produktfotos genutzt. Gnoce gibt dazu an, dass es sich um Nachahmungen von Gnoce handele.


Fazit:
Sommerfeeling auch Zuhause mit Gnoce!


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**Kooperation / PR-Sample

Ägypten / Marsa Alam: Shams Alam Beach Resort 2024

[Werbung] Wir waren zum 3. Mal in meinem geliebten Shams Alam Beach Resort! Beim ersten Mal hätte ich fast meinen Flug verpasst, wurde dafür aber mit der Sichtung der Seekuh belohnt. Diesmal war uns die Begegnung leider nicht gegönnt. Dennoch hatten wir eine wunderbare Zeit zusammen und das Riff ist und bleibt mein Lieblingsriff in unseren bisher besuchten Hotels in Ägypten




Flug + Transfer: Glücklicherweise gibt es einen Direktflug von Frankfurt nach Marsa Alam. Aktuell immer dienstags und freitags. Von dort aus sind es ca. 1 Stunde und 15 Minuten ins Hotel. Falls man nicht das Glück hat in Marsa Alam landen zu können, kann man auch auf den Flughafen Hurghada ausweichen. Hier dauert die Fahrt dann aber über 3 Stunden. Bei unserem 2. Besuch mussten wir das tatsächlich auch machen, da der Flughafen Marsa Alam gesperrt war. Einziger Wehrmutstropfen hier: Flüge nach Hurghada sind günstiger.

Auch bei einer Fahrt von nur etwas über eine Stunde haben wir wieder den Privatransfer von Bishoo gewählt. Mit ihm sind wir nun schon 5 Mal gefahren und er bzw. die Fahrer waren immer absolut zuverlässig. „Gebucht“ haben wir wie immer über den Facebook Messenger. Diesmal konnte ich den enthaltenen Transfer in der Pauschalreise bequem mit einem Klick bei Check24 stornieren. Sonst habe ich den Reiseveranstaltern immer eine E-Mail geschrieben, aber die hat nie jemand beachtet.


Visum: Sparen kann man schon bevor man das Land richtig betreten hat, nämlich beim Visum. Geht man hier zum Bankschalter bezahlt man 25 Dollar pro Visum. Wählt man den Weg direkt zum Reiseveranstalter, dann sind es schon 30 Dollar / Euro pro Visum. Hier wird für eine Wegstrecke von nicht mal 100 Meter einfach 5,00 Euro aufgeschlagen, völlig grundlos.

Simkarte von BuddySIM:
Im Urlaub mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben und seine Urlaubsmomente zu teilen gehört für mich im Urlaub einfach dazu. Außerdem benötige ich das ein oder andere Mal eine Übersetzungshilfe oder muss irgendetwas nachlesen. Kurz: Ich brauche auch im Urlaub Internet. Bei BuddySim.com** erhält man für jedes benötigte Land ganz einfach seine eSim. Ein Sim-Karten wechseln ist also nicht mehr nötig. Die Bestellung bzw. der QR-Code wird per E-Mail versendet und richtet sich nach dem Scannen automatisch ein. In den Einstellungen kann man auch angeben, wann welche SIM-Karte genutzt werden soll. Ich habe die Einrichtung beispielsweise in Deutschland vorgenommen und die eSim bis zur Landung in Marsa Alam deaktiviert. Mit einem Neustart des Handys verbindet sich die eSim dann mit dem Internet und man ist sofort online und muss sich nicht um die Beschaffung vor Ort kümmern. Gerade in Ägypten ist das empfehlenswert, denn es gibt 1000 Berichte darüber, wie Touristen am Flughafen übers Ohr gehauen werden.

Bei Fragen oder Problemen steht der Whatapp-Support immer bereit. Preislich liegt man bei einer 10GB Ägypten eSim bei knapp 50,00 € (ohne Rabatt). 
 
 
 



Hotel: Das Hotel ist sehr klein und das bringt einige Vorteile mit sich: Keine große Animation und keine laute Musik. Leider muss man aber an der Qualität der Anlage einige Abstriche machen. Auch bei den renovierten Zimmern wird einiges improvisiert.

Das Personal ist sehr freundlich und zuvorkommend. Da ich mich hauptsächlich vegetarisch ernähre, sind immer Salat und Nudeln auf meinem Teller gelandet. Scheinbar ist dem Koch aufgefallen, dass ich immer dasselbe esse (was mich absolut nicht stört!), sodass er von sich aus die Tacos in vegetarisch für mich gebraten hat.



Riff: Zum Riff muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Die alten Blogposts und die Bilder sprechen für sich! LIEBLINGSRIFF! Die Bilder der Schildkröten inkl. Standort sende ich an Turtle Watch Egypt 2.0., die die Daten zur Forschung nutzen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 



Shuttle-Service zum Schnorcheln: Noch immer gibt es den Shuttle-Service um mit einem Speedboot ins Nachbarhotel Gorgonia Beach Resort gefahren zu werden und das gerade mal für 5,00 €. Man bespricht den Transfer einfach mündlich mit der Tauschule. Ich empfehle direkt nach der Öffnung zu starten, ab 08:00 Uhr. Meistens ist das Meer da noch windstiller als in den Mittagsstunden. Für das zurückschnorcheln haben wir so 2 Stunden benötigt, allerdings kann man sich natürlich auch viel länger aufhalten.

Tipp: Wir haben einfach „die Tasche / den Rucksack“ von der Taucherbrille genutzt und so eine Wasserflasche für den Schnorchelweg eingepackt.

Hundis im Hotel: An der Tauchschule gibt es weiterhin Hunde und diese werden dort auch versorgt. Natürlich ist die Tauchschule so auf Spenden angewiesen. Das kann man mit Bargeld unterstützen, aber auch mit Futterspenden. Ich habe Futter von Ebay Kleinanzeigen, Cashback Aktionen und Blitz-Angeboten bei Amazon besorgt. So hat mich meine gute Tat nur wenige Euro gekostet. 
 
 


 
 
*Werbung
**Kooperation / PR-Sample
Stand: 06/2024

Escape Room Anbieter: Deutschland, Mallorca, Norwegen, Ukraine, Finnland, Island, USA, Afrika

[Werbung] Escape Rooms zählen zu meinen liebsten Freizeitebschäftigungen. Wir haben schon einige Räume in verschiedenen Städten ausprobiert und so kann ich eine gute Übersicht geben - ohne Spoiler natürlich! (Wie immer handelt es sich hier um unsere subjektive Meinung).

Städte: Frankfurt am Main, Gründau, Rüsselsheim am Main, Gelnhausen, Aschaffenburg, Wiesbaden, Mainz, Würzburg, Karlsruhe, Bensheim, Nidda, Sauerland, Düsseldorf, Freiburg (im Breisgau), Hamburg, Mallorca, Tromso, Rovaniemi, Kiew, Reykjavik, Orlando, Los Angeles und Kapstadt.


Darum geht es: Ihr werdet in einem Raum "eingesperrt" und habt 60 Minuten (manchmal auch etwas kürzer oder länger) Zeit Rätsel zu lösen, Schlössen zu knacken und Hinweise zu finden um wieder aus dem Raum heraus zu kommen und/oder die Geschichte zu erleben. Bei Bedarf geben die Spielleiter auch kleine Hinweise, denn diese verfolgen einen via Kamera und Mikrofon.

Natürlich seid ihr nicht wirklich eingesperrt, sodass ihr bei Panik oder Toilettengang trotzdem nach draußen könnt.


Bei manchen Anbietern kann man auch ein Versus-Game machen. 2 Teams treten in 2 identischen Räumen gegeneinander an.

Preis: Der Preis richtet sich nach Anbieter und Personananzahl.


Escape the Camper (Rüsselsheim am Main): Hier stimmt einfach alles: Die Besonderheit es 'Raumes', die Atmosphäre, die Individualität der Rätselschwierigkeiten, die Überlänge bei Escape the Camper und Pforte zur Hölle, das man zu Ende spielen darf,… Hier steckt viel Arbeit und Liebe drin und die Spieler sollen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Wir können es kaum erwarten Escape the Ambulance zu spielen!


Escape the Camper


LiveEscape (Frankfurt): Mein erstes Escape damals und wir haben alle Räume durchgespielt. Die Räume übersichtlich gestaltet und die Rätsel weder zu einfach noch zu schwierig. Gerade für Beginner ist dieser Anbieter geeignet. Die fehlende Technik bzw. fehlende Modernisierung macht sich im Vergleich zu anderen Anbietern leider stark bemerkbar. Die Räume stecken hier noch in den Escape-Room-Kinderschuhen.


Escape-Events (Frankfurt): Ebenso wie Live-Escape habe ich schon alle Räume durchgespielt. Auch hier sind die Räume übersichtlich und die Rätsel haben den optimalen Schwierigkeitsgrad. Bisher war the Bomb mein Favorit.

Nach dem Umzug des Anbieters waren wir im Raum Catan und wurden erstmals stark enttäuscht.


Escape Adventures (Frankfurt): Zuerst haben wir den Raum Alien gespielt und können ihn absolut nicht empfehlen. Der Raum ist zwar professionell, aber die Rätsel einfach zu schwer. Trotz Escape-Erfahrung haben wir extrem viel Hilfe benötigt und konnten am Ende trotzdem nicht entkommen. Die Lösungen waren teilweise nicht plausibel. 

Nach einiger Zeit sind wir zurück gekommen und haben Pharaoh's Curse gespielt. Der Raum ist ebenfalls super gestaltet und die Rätsel sind gut bzw. die Lösungen nachvollziehbar. Wir mochten den minimalistischen Stil (vergleichbar mit dem Saw Raum in Freiburg). Neben der eigentliche Geschichte gibt es noch kleine Bonusaufgaben, die nochmals Spaß bereiten.  Ein Tipp kam für uns zu früh, denn wir waren gerade dabei das Rätsel zu lösen. Am Ende hatten wir noch 15 Minuten übrig.

Am Ende erhält man eine schöne Erinnerungstüte mit einer Teamurkunde. Getränke gibt es vor Ort kostenlos!


RoomEscape (Frankfurt): Telefonisch haben wir den Raum Das Hostel reserviert. Vor Ort war die Reservierung nicht vorhanden. Zum Glück war der Raum trotzdem noch frei. Optisch hat uns der Raum gut gefallen und die Rätsel hatten den richtigen Schwierigkeitsgrad. Leider war ein Schloss bereits offen und wir wussten nicht, dass das nicht so sein sollte (beim Escape ist nämlich alles möglich!). Der Mitarbeiter hinter dem Bildschirm verfolgte uns offenbar nur sporadisch, sodass ihm der Fehler auch nicht aufgefallen ist. Das Resultat waren 3 übersprungene Rätsel, nur der halbe Spaßfaktor, aber der volle Preis!


Breakout (Frankfurt): Begonnen haben wir mit Trapped in Time, haben aber mittlerweile alle Räume durchgespielt.
Breakout-Games hat viel Technik verbaut und das hat doppelt Spaß gemacht! Für Hilfe muss man nicht in den Raum hinein fragen, sondern kann bequem den Hilfe-Knopf drücken. Nightmare Circus war unser Favorit bis der neue Raum behind closed doors eröffnet hat. Die Raumgestaltung und die Rätsel sind einfach genial. Der Raum war 2 Monate lang eröffnet und ungelöst - bis wir uns den Titel in der Hall of Fame sichern konnten!



Secret Escape (Frankfurt): Mit einer größeren Gruppe waren wir bei Secret Escape und haben das Battle-Game bzw. Versus-Game gespielt. Noch vor dem eigentlichen Spielbeginn gab es die ersten böse Überraschung: Handschuh-Pflicht während Corona. Das ist nicht nur unbequem, sondern auch fatal, wenn man dagegen allergisch ist. Weder auf der Website, noch telefonisch wurden wir darauf hingewiesen.
Die Euphorie nach den ersten gelösten Rätsel war groß. Es schien wie am Schnür'chen zu laufen bis wir ins Stocken geraten sind. Mit dem schlecht funktionierenden Walki-Talki haben wir um Hilfe gefragt und haben nur Tipps zu bereits gelösten Rätsel erhalten. Unsere Fortschritte wurden offensichtlich nicht verfolgt und dann stellte sich heraus, dass die Technik nicht funktioniert hatte. Mehr als 5 Minuten haben wir hier verloren. Kenntnisse über die Farbenlehre und Morsen wird in dem Raum vorausgesetzt. Zum Ende hin kippte die Stimmung nochmal mächtig. Das "Verlierer-Team" durfte nicht zu Ende spielen, obwohl für die vollen 60 Minuten bezahlt wurde. Vor der Tür stellte sich dann heraus, dass die Räume gar nicht identisch sind. Das Thema des Battle-Games war also verfehlt und der gesamte Eindruck von Secret Escapes mehr als negativ.



Great Escape (Frankfurt): Zusammen mit Break-Out und Nexus wahrscheinlich die bisher schönsten Räumen.  Auch hier wurde viel Technik verbaut und heißt Aufpassen: Nicht immer ist es ersichtlich was nach einem erfolgreich gelösten Rätsel passiert ist. Ebenso sollte alles ausprobiert werden, auch wenn es noch so absurd erscheint. Angefangen haben wir mit der Geistervilla und da gibt es zu den Rätseln den Gruselfaktor gratis dazu! Hotel Noir ist genauso schön gestaltet und besser geeignet für Zartbesaitete. 
Der neue Raum Steampunk Adventure ist noch detail- und technikverliebter. Diesen Raum empfehle ich mit mindestens 3 Personen zu spielen.
 
Einzig die Preise fallen hier negativ auf. Zwei Spieler kosten am Wochenende 120,00 €. Unter der Woche sind die Preise günstiger.
 
 
District44 (Gründau): Bei Dictrict44 handelt es sich um ein Freizeitcenter und kein reiner Escape Room. Hier können ein paar Arcade Games gespielt werden, Pit-Pat, Lasertag und zwei Escape Rooms. Wir haben wir einige Stunden verbracht und hatten richtig Spaß.

Wir haben den Escape Room When Dead comes knocking gespielt. Achtung: Der Raum hat einige Schreckmomente, daher gibt es auch Panic-Buttons. Ich habe mich einige Male erschreckt, aber es war für mich absolut nicht schlimm. Wenn ein Spieler den Raum verlässt, können die anderen weiterspielen. Der Gamemaster war sehr in seiner Rolle und hat die Story bzw. das Briefing lustig und authentisch erklärt. Die Räume sind gut und übersichtlich gestaltet. Die Rätsel sind einfach bzw. wäre es gewesen. Warum wären? Leider war der Game Master ZU motiviert. Wir haben fast dauerhaft Hinweise erhalten und konnten kaum selbst ausprobieren. Daher waren wir schon nach ca. 40 Minuten fertig. Bei diesem Escape Room hat man 55 Minuten Zeit. Es bestand also eigentlich kein Grund zur Eile.

Beim zweiten Raum Die Waldhütte hat die Spielleiterin uns eigenständig spielen lassen und wir konnten den Raum genießen, denn dieser ist wirklich toll eingerichtet! Auch die verschiedenen Rätsel fordern Geschicklichkeit, Musikverständnis, Geduld,... Ein wirklich toller und vielfältiger Raum.


Nexus Exit (Gelnhausen): Der Escape Room beginnt quasi schon vor der Tür. Sobald man diese Schwelle übertreten hat, begibt man sich in eine andere Welt. Die Mitarbeitenden sind zu 100% in ihrer Rolle und das dauerhaft.

Wir haben Hokus Pokus gespielt, welcher natürlich sehr stark an Harry Potter angelehnt ist. Ich möchte nicht zu viel veraten, denn das ist mit Abstand der beste Raum, den ich je (bei insgesamt ca. 40 Räumen) gespielt habe und das liegt nicht nur daran, dass ich absoluter HP Fan bin. Vorkenntnisse sind jedoch nicht erforderlich. Die Rätsel im Raum haben alle mit dem Thema zu tun und sind nicht all zu schwer. Übliche Zahlenschlosser haben hier Zutrittsverbot! Offenbar wird man hier auch über die Kameras wirklich Dauerbeobachtet, weil wir Anweisungen in Sekundenschnelle erhalten haben. 57 Minuten vergingen wie im Flug. Schon während des Spiels wurde ich wehmütig diese Welt wieder verlassen zu müssen, ohne mir jedes Detail genau anschauen zu könne. Und von Details gibt es mehr als genug! Mit Obliviate würde ich diese Erinnerung gerne aus meinem Gedächtnis löschen um diesen Raum immer und immer wieder spielen zu können.

Einige Zeit später haben wir Mord auf dem Dachboden gespielt und dieser ist kein Vergleich zu Hokus Pokus. Ein Escape Room der 1. Generation mit leichten Rätseln. Hat uns leider nicht so gut gefallen, auch wenn die Spielleiter wieder klasse waren.

 

Bildrechte: https://www.nexus-exit.de/

Riddle Rooms (Aschaffenburg): Auch bei Riddle Rooms gibt es einen Harry Potter Raum: Der verbotene Wald. Ziel ist es den Mondstein zu finden und zu zerstören. Wir haben natürlich in unseren Harry Potter Kostümen gespielt! Der Raum gehört zur älteren Generation und kommt ohne Technik aus. Er erinnert mich vom Aufbau stark an die Räume von Adventure Castle. Die Rätsel sind gut gemacht und passen auch zum Thema HP. Uns hat allerdings der „WOW“ Effekt bzw. generelle Effekte gefehlt.
 
Sauerland Escape: Escape Room ohne Zeitdruck? Das geht bei Sauerland Escape, denn hier wurde eine Ferienwohnung umgebaut. Längeres Spielen oder Unterbrechungen sind kein Problem. Alternativ kann man den Escape Room auch ohne Übernachtung buchen. Zusätzlich wird ein Outdoor-Escape angeboten, bei dem die Strecke variiert: Spaziergehen, Wandern oder Fahrradfahren. 


iLocked (Freiburg): Bei iLocked gibt es aktuell zwei Räume und beide haben wir gespielt: Saw und Das Geheimnis von Tschernobyl. Beim letzten sind viele kleinere Rätsel zu lösen und er ist eher „altmodisch“ aufgebaut. Wenig Technik und viele Schlösser. Leider haben wir den Raum nicht geschafft, da wir zu kompliziert gedacht haben. Nach den 60 Minuten durften wir nicht weiterspielen, uns wurden aber die verbleibenden 2 Rätsel erklärt.

Wir haben schon einige Escape Rooms gespielt, aber es gibt einen neuen Platz 2 in der Rangliste: Saw! Hier ist viel Technik verbaut, die auch einwandfrei funktioniert! Es gibt wenigere Rätsel, einige davon sind aber wirklich fies. Das Thema Saw ist super umgesetzt, ohne dabei Vorkenntnisse vorauszusetzen. Wer die Filme aber kennt, wird einiges wiedererkennen, am allermeisten natürlich Billy! Zusammen mit ein paar kleinen Schreckmomenten ist dieser Raum einfach perfekt! Am Ende hatten wir noch etwa 5,40 Minuten übrig.

 
 
Escape Rooms (Karlsruhe): Hier gibt es nicht nur verschiedene Escape Rooms, sondern auch Lasertag, Arcade Games und Cube. Das Konzept von Cube war mir bisher unbekannt. Es müssen Aufgaben gelöst werden und dabei ist nicht nur Denkfähigkeit gefragt, sondern auch Sportlichkeit. Quasi eine Fusion von Escape Room und Fitnessstudio. Vor jedem neuen Raum erhält man eine Übersicht des Raumes kann man die Schwierigkeit individuell bestimmen. Anhand dessen wird die zur Verfügung stehende Zeit und die zu erreichenden Punkte angepasst. Als wir vor Ort waren, waren leider mehrere Räume defekt. Das wurde uns im Vorfeld nicht mitgeteilt, obwohl wir bei der Buchung eine Telefonnummer angegeben haben.Wir haben hierfür nur einen 10% Rabatt erhalten, obwohl ca. 25% der Räume nicht spielbar waren. Die Räume haben richtig Spaß gemacht und auch den Teamgeist gefördert. Leider gibt es keine Limitierung bei der Buchung, sodass immer mehr Gruppen dazugekommen sind. Auf den engen Gängen ist das sehr unangenehm und man muss dann seine bezahlte Zeit mit Warten verbringen, denn wenn ein Raum belegt ist, kann dieser logischerweise nicht gleichzeitig nocheinmal gespielt werden.

Nun aber zum Escape Room. Wir haben das Jungle Game gespielt. Markenrechtlich muss man das wahrscheinlich so nennen, aber es ist Jumanji. Die Räume sind toll gestaltet und sehr clean. Man löst nacheinander immer nur ein Rätsel. Das finde ich für Einsteiger gut geeignet, da es kein Hinweis-Chaos gibt. Ein Rätsel hat sich uns jeglicher ‚gesellschaftsfähiger‘ Logik entzogen. Wir haben lange gerätselt und dann einen Tipp angefordert. Das Mikrofon hat offensichtlich nicht gut funktioniert, sodass eine Spielleiterin in den Raum kommen musste. Sie war von meiner Aussage, dass die Lösung in der Reihenfolge keinen Sinn mache, nicht begeistert. In dem Raum ist auch viel Technik verbaut, welche manchmal auch ihre Tücken hatte. Dennoch hat uns der Raum gut gefallen. Neue Hinweise konnten direkt dem neuen Rätsel zugeordnet werden. Zu Zweit haben wir den Raum leider nicht in 60 Minuten geschafft. Wir durften aber dennoch ohne Druck weiterspielen und nach 72 Minuten war das Werk vollbracht! Neben den Hinweisen von den Spielleitern kann man auch automatisierte Hinweise erhalten. Beides bequem per Knopfdruck. 

 

EXIT EXPERIENCE (Mainz): Bereits beim Betreten des Escape Rooms habe ich die Walkie-Talkies gesehen und war skeptisch. Leider hat sich meine Meinung während des Aufenthalts nicht geändert. Anstatt die Geschichte des Raumes vorgetragen zu bekommen mussten wir diese selbst lesen. Das sollte einen wohl einstimmen, denn in dem Raum Wonka gab es Einiges zu lesen. So viel Lesestoff es gab, so wenig bekam man ansonsten geboten. Der Raum ist ein Raum der 1. Stunde: Nur Schlösser, wenige Rätsel, lediglich ein Raum und keine Technik. Generell wirkte es so, als hätte ich selbst den Raum innerhalb von 2 Tagen bauen können. Zwei Rätsel waren für uns absolut nicht plausibel. Obwohl nach uns der Raum nicht mehr gebucht war bzw. gar kein Raum gebucht war, wurde sich strikt an die Zeit gehalten und wir haben ungefragt Hinweise bekommen, damit wir auch pünktlich fertig sind.    

Am Wochenende zahlt man bei 2-3 Personen pro Raum 100,00 €. Nun, wenn man also nur zu Zweit ist, dann zahlt man hier 50,00 €. Das Wort „ungerechtfertigt“ reicht dafür nicht aus. Mehr als 20,00 € würde ich für diesen Raum nicht ausgeben. 

 

Escape Room ExitZone (Mainz): Dort haben wir bei ExitZone den Raum Blutiges Erwachen gespielt. Der Raum ist gut gestaltet und die Rätsel sind auch plausibel, auch wenn wir manchmal ganz schön auf dem Schlauch standen. Einige gefundene Gegenstände sind nur dafür da einen zu Verwirren. Für ein Rätsel ist ein Smartphone notwendig. Mit ein bisschen Hilfe haben wir den Raum dann lösen können und durften dort auch noch ein Foto machen. 

Ein bisschen später haben wir den Raum Mord im Kloster gespielt und waren enttäuscht. Der Raum ist für 4 Personen zu klein und die meisten Rätsel sind Do-it-yourself bzw. Bastelarbeiten. Zu allem Überfluss gab es dann auch noch einen Spielfehler. Wir haben den Raum sehr frustriert verlassen.

Im selben Gebäude hat man die Möglichkeit Lasertag und Schwarzlicht-Minigolf zu spielen. Hier kann man also gut einen ganzen Tag verbringen.


Escape-Artists (Wiesbaden): Wir haben den Raum Sherlock Holmes gespielt, weil in den Internet-Bewertungen die tolle Technik gelobt wurde. Leider waren wir nicht ganz so begeistert. Das erste Rätsel haben wir selbst mit Erklärung danach nicht verstanden. Bei dem zweiten Rätsel musste man auf die EXAKTE Ausrichtung achten. Nur einen Millimeter daneben und das Rätsel gilt als nicht gelöst und Zuletzt wurden meine Augen sehr strapaziert, bei einem Rätsel, dass ich selbst mit neuer Brille nur schwer lösen konnte. Einzig der technische Effekt am Ende des Spiels hat uns gefallen.


Escape Artists
 
ExitGames (Würzburg): Vor Ort sind keine Parkplätze. Direkt am Eingang von ExitGames kann man selbstauslösende Fotos zur Erinnerung machen und dann ohne Umwege haben wir uns ins Abenteuer gewagt. Der Raum Dr. Mendulas Maschine ist vollständig zum Thema designed. Ein absoluter Hingucker, die Rätsel sind gut lösbar und für die technischen Rätsel benötigt man keine Vorkenntnisse. Nach Abschluss hatten wir noch 11 Minuten Zeit und auch danach hat man die Möglichkeit nochmals Fotos im Raum machen zu lassen. Der Preis von 44,50 € pro Person ist zwar hoch, für diesen Raum jedoch gerechtfertigt. Aber Achtung: Im Gegensatz zu Dr. Mendulas Maschine sind die beiden anderen Räume keine Eigenkonstruktion, sondern eingekauft. Es kann daher gut sein, dass man die Räume schon unter leicht abgeändertem Namen bereits gespielt hat. In der Nähe von Frankfurt gibt es gleich zwei Anbieter, die diese Räume ebenfalls anbieten.
 

Funpark (Bensheim): Hier kann man viele Stunden bei Minigolf, Arcade Games, Escape Rooms und Lasertag verbringen. Die Mitarbeitenden sind wirklich super freundlichen und organisiert. Für die Escape Rooms erhält man eine passende Requisite, sodass direkt erkenntlich ist welchen Raum man spielt. Bei vielen Besuchern ist das sicherlich sehr hilfreich.

Zuerst haben wir den Raum Villa des Schreckens gespielt. Wie im Funpark in Karlsruhe löst man immer nur ein Rätsel nach dem anderen und kann Hilfeknöpfe nutzen um automatisierte Hilfestellungen zu erhalten. Der Raum ist toll gestaltet und wir sind mega gut durchgekommen. Die Rätsel bzw. die Lösungen haben alle Sinn ergeben. Die Technik hat bei einem Rätsel etwas gezickt, aber dafür haben wir eine Zeitgutschrift erhalten. Den Raum empfehlen wir auf jeden Fall weiter!

Und hat es so gut gefallen, dass wir gleich einen zweiten Raum Der Riddler gespielt haben. Dieser war anders aufgebaut, ohne Hilfeset und man wird für die erste Zeit getrennt, dass jeder für sich rätseln muss. Das hat uns nicht ganz so gut gefallen wie der erste Raum. Dennoch konnten wir-wenn auch mit Hilfe- den Raum erfolgreich abschließen.
 

Planet Escape Rooms (Nidda): Zuerst fällt auf, dass man die Escape Rooms nicht wie sonst online buchen kann. Entweder muss man anrufen und/oder man schreibt eine E-Mail. Die Rückmeldung per Mail kam aber sehr schnell.

Wir haben den Raum das verlassene Kraftwerk gespielt. Dieser ist toll und minimalistisch gestaltet. Leider fehlen hier zwei essentielle Sachen um den perfekten Lösungsweg zu finden: Bodenmarkierungen und etwas zum Aufschreiben ggf. ein Whiteboard. Bei einer größeren Gruppe ist das Problem vielleicht nicht so groß, wie bei uns zu Zweit. So haben wir sehr viel Zeit verloren und konnten die -sonst guten Rätsel- kaum noch ohne Hinweise lösen. Die Kommunikation per Walkie-Talkie gestaltete sich auch schwierig.

Am Ende kann man noch mit einem „Escaped“-Schild ein Foto machen.

Auch wenn die Ausgangssituation nicht ganz optimal war, kommen wir wieder und werden den zweiten Raum der Tempel der Azteken spielen. Dieser Raum soll haptischer sein.

 

Exit Doors (Düsseldorf): Ein Escape Raum mit künstlicher Intelligenz? Das muss ich sehen! Wir haben den Raum Mr. Tesla gespielt und waren begeistert. Die Rätsel und die verbaute Technik sind toll und funktionieren einwandfrei. Die künstliche Intelligenz entscheidet wann wir einen Tipp benötigen und gibt diesen von selbst um den „Zeitplan“ einzuhalten. Die ersten Tipps sind auch subtiler und nehmen einem nicht das Rätseln. Es ist also nur ein kleiner Schupps. Erst danach wird mit Licht explizit auf die Lösung hingewiesen.

Uns hat der Raum richtig Spaß gemacht und durch die KI haben wir auch entspannter gerätselt. Danach haben wir noch mit dein Inhaber reden können, der offensichtlich in Humor gebadet hat. Zudem ist sehr super smart, denn er baut die Escape Räume einfach selbst! Auf der Homepage steht, dass das Entwicklungsbudget bei 185.000€ - 204.000 € pro Raum liegt. Einfach wow! Aktuell wird der Raum Ö-800 gebaut, dieser benötigt aber noch ca. 6 Wochen. Einen Blick durften wir leider nicht darauf werfen.


Mission60Minutes (Düsseldorf):  Bei Mission60Minutes haben wir den Raum Die Zelle gespielt. Hier wird am Anfang in zwei Zellen geteilt und spielt erst nach ca. 10 Minuten zusammen in einem Raum. Der Spielleiter ist in das Spiel als „Schauspieler“ integriert. Die Rätsel sind gut, aber der Raum ist von der 1. Generation. Gerade im Vergleich zu Exit Doors KI -eine Parallelstraße entfernt- ist der Unterschied stark zu sehen. Wir hatten dennoch eine gute Zeit und haben es nach knapp 47 Minuten geschafft zu entkommen. 

 
Hidden (Hamburg): Escape-Rooms auf einem Schiff! Aber nicht nur das ist ein absolutes Highlight, sondern auch die Räume. Mittlerweile haben wir alle drei Räume ausprobiert und kommen bei einer Neueröffnung gerne wieder. Die Mitarbeiter sind gut gelaunt und geben einen tollen Einstieg in die Geschichte. Die Räume sind liebevoll gestaltet und die Rätsel sind mit logischem Denken zu lösen. Hier geht es weniger darum aus dem Raus zu fliehen, sondern die Geschichten der Räume zu erleben.
 

Hidden in Hamburg


Escape Room Fun And Secrets (Mallorca): Sie selbst beschreiben sich als Escape Room 2.0. Ich bin also davon ausgegangen, dass viel Technik verbaut ist. Was Escape Room 2.0 aber eigentlich heißt: Alles wird per Handy gesteuert und es ist kein Mitarbeiter vor Ort. Mit Hilfe eines Safes erhält man den Schlüssel zu dem Raum und muss sich selbst zurechtfinden. Über das Handy durchläuft man eine Geschichte. Uns hat das aber leider gar nicht gefallen. Die Geschichte war viel zu ausgeschmückt, ständig musste man Audio-Dateien abspielen, die über 3 Minuten lang sind und es wurde sich wiederholt. Zum krönenden Abschluss gab es einen technischen Fehler und die Rätsel waren nicht so lösbar, wie sie es hätten sein sollen. Tipps haben wir per Whatsapp erhalten, das hat gut funktioniert. Diese Erfahrung kostete uns 59,00 € und fast 2 Stunden unserer Lebenszeit. Preislich ist das günstiger als in Deutschland, Island, o.ä., allerdings erhält man auch genau das: Selbstgebastelte Rätsel.

Fairerweise muss man sagen, dass die Anbieterin uns 20,00 € zurücküberweisen hat, nachdem klar wurde welches Chaos wir dort vorgefunden haben. Das hat sie von sich aus angeboten und war in meiner Escape-Room-Laufbahn das erste Mal, dass wir eine Entschädigung erhalten haben, wenn etwas nicht funktioniert hat. 
 
 

 
Artic Escape (Tromso): Vor dem eigentlichen Escape kann man diverse Rätsel am Tisch lösen und so ggf. Wartezeit überbrücken. Wir haben John Winter’s Office gespielt und waren ein unschlagbares Team. Die Rätsel sind mit logischem Denken zu lösen und nicht zu kompliziert. Der Raum ist gut und sparsam eingerichtet. Auch die Sprachliche Barriere war kein Problem, da mit uns Englisch gesprochen wurde. Sehr zu empfehlen und wir werden die anderen Räume spielen, wenn wir wieder einmal in Norwegen sind. 
 

Room Escape (Rovaniemi): Noch vor dem Eintreten hat das Escape-Spiel quasi begonnen. Man muss über ein Cafe in ein Bürogebäude und dann speziell die Tür öffnen. Der Spielleiter war sehr gut drauf und die Kommunikation auf Englisch war kein Problem. Wir haben Ballpit Takeover gespielt und waren beim ersten Eintreten skeptisch, denn es sieht aus die ein Escape Room der 1. Generation. Die Rätsel waren aber spannend und man erhält nach gewissen Zeitabständen automatisch Tipps. Wir haben den Raum leider nicht innerhalb von 60 Minuten abgeschlossen und durften auch nicht weiterspielen. Das fehlende Rätsel wurde uns aber erklärt und wir haben Feedback zu unserer „Leistung“ erhalten. Im Raum werden die Regeln von Dame vorausgesetzt. Der Preis ist nicht ganz gerechtfertigt, auch wenn Escape Rooms in Finnland nicht so populär sind. 
 

Reykjavík Escape (Island): In der Hauptstadt von Island kann man den Escape Room bequem per Getyyourguide buchen und hat so die volle Flexibilität für Stornierungen bis 24 Stunden vorher. Ebenso ist ein kurzfristiges Buchen ohne Anrufen möglich.

Wir haben den Raum Bank Heist gespielt. Die Geschichte und der Raum sind auch für englische Spieler ausgelegt. Technik sucht man hier vergebens, es ist ein Raum der 1. Generation. Wir haben uns als 2-er Team gut aufgeteilt und konnten die Geschichte innerhalb von 40 Minuten beenden. Trotz der geringen Spielzeit hatten wir viel Spaß beim Rätseln. Statistisch gesehen beenden nur 35% der Spieler diesen Raum. Ich denke das das daran liegt, dass Escape Rooms in Island nicht so populär sind und die Isländer daher noch nicht so viel Erfahrung haben wie wir.

Am Ende wurde noch ein Foto von uns gemacht. Die Preise sind ähnlich zu unseren: Ca. 43,00 € pro Person.

 

Kadroom (Kiew): Kadroom hat sich auf Escape Räume unter dem Motto Filme spezialisiert. Wir haben Now you see me und Star Wars gespielt. Die schriftliche Spieleanleitung gibt es auch auf Englisch und wurde uns mit Hilfe eines Translators ins Deutsche übersetzt. Die Räume sind einfach so toll und mit Liebe zum Detail eingerichtet. Für uns gar nicht zu vergleichen mit unseren bisher gespielten Räumen. Hier hat die Technik die Oberhand! Das bringt aber auch den Nachteil, dass alles 100% sitzen muss. Die Kommunikation mittels Walkie-Talkie gestaltete sich etwas schwierig. Dennoch haben uns die Räume sehr beeindruckt und wir kommen gerne wieder. Star Wars war leichter als You can see me, allerdings wird hier musikalisches Gehört vorausgesetzt. Einen Raum haben wir innerhalb der Zeit nicht geschafft, durften ihn aber noch zu Ende spielen.

Der Preis ist - im Gegensatz zu Deutschland- natürlich auch überzeugend. Der erste Raum kostete 42,69 € und für den zweiten Raum haben wir einen Rabatt bekommen und 36,12 € gezahlt. Wohl gemerkt nicht pro Person, sondern gemeinsam!

 

 
 

The Escape Game (Orlando / USA): In den USA ist das Prinzip von einem Escape Room etwas anders. Man muss den ganzen Raum buchen oder bucht sich einen Platz im Spiel. Das bedeutet, dass man mit fremden Leuten zusammen spielt. Durch die sprachliche Barriere war das gar nicht so einfach, aber ein tolles Erlebnis! Mission Mars ist in zwei Räume unterteilt. Im ersten Raum war wenig Technik verbaut und das hat mir richtig Spaß gemacht. Der zweite Raum jedoch war voll mit Technik, was wir uns bei Escape Rooms ja eigentlich wünschen. Durch die hohe Personenanzahl war ein Zusammenspiel nicht so möglich und ich hatte daher eher "Pause". Dennoch bleibt der Escape Room immer in Erinnerung, nicht Zuletzt wegen dem super lustigen und motivierten Spielleiter! Der Spielpreis beträgt ca. 42,50 Dollar inkl. Tax.

60out Escape Rooms (Los Angeles / USA): Dieser Anbieter hat in Los Angeles und Umgebung mehrere Standorte und wir haben an 3 Standorten 3 Escape Rooms gespielt.

Alice im Wunderland ist detailreich umgesetzt, wirkt aber wie ein älterer Escape Room, obwohl einiges an Technik verbaut ist. Hier hatten wir auch die meisten sprachlichen Schwierigkeiten, weil auch gereimt werden musste. Von den drei Escape Room war das der schwächste, wenn auch trotzdem empfehlenswert.

Houdini sagt und wohl allen was und die Raffinesse dieses Raumes konnte man schon beim Betreten sehen. Anfangs löst man ein Rätsel jeweils getrennt und auch im weiteren Verlauf des Spiels muss man sein Können alleine zeigen. (Zumindest, wenn man den Raum -wie wir- nur zu Zweit spielt). Der Raum hat richtig Spaß gemacht und hat unsere Köpfe ordentlich zum Rauchen gebracht.

Unser Favorit ist und bleibt Wizard’s Treasure! Dieser Raum legt wert auf das Erleben der Story. Nicht nur ein extrem detailreicher Raum, sondern auch sehr viel Technik. Die Rätsel waren für uns recht einfach, aber wir konnten richtig in die Geschichte eintauchen. Der Raum ist daher auch gut geeignet für Kinder oder Gruppen, die vorher noch nie einen Escape Room gespielt haben. Schlösser sucht man hier vergebens, die Lösung des Rätsels muss auf andere Weise gefunden werden.



Hint Hunt (Südafrika): Bei Hinthunt in Kapstadt haben wir den Raum Shipwrecked gespielt. Hier waren die Mitarbeiter sehr freundlich und wir konnten sogar vor unserer eigentlichen Zeit spielen. In dem Raum ist keine Technik verbaut, dafür aber mit Liebe zum Detail designend. Die Rätsel haben Spaß gemacht und die Schwierigkeit 3/5 war mit der Sprachbarriere optimal für uns.
 
 
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