Unnötige Kosmetikprodukte

[Werbung] Normal schreibe ich hier auf dem Blog größtenteils über meine Empfehlungen. Doch es gibt auch einige Kosmetikprodukte, die einfach unnötig sind.


Abschminktücher: Abschminktücher verursachen viel Müll und reinigen überhaupt nicht gründlich. Durch das Reiben wird die Haut zusätzlich belastet. Ein Waschgel, eine Waschlotion oder ein Reinigungsöl sind viel effektiver und schonender. Wer viel Make-up trägt kann Double-Cleansing machen. Ich habe diese Reinigungstücher mal im Flugzeug verwendet. Jedoch bin ich auch hier darin übergegangen auf Langstreckenflügen mir die Zeit zu nehmen mein Gesicht auf der Toilette (nach dem Händewaschen und Desinfizieren) ebenso mit normalem Waschgel zu reinigen.

Proben: Auch Proben haben für mich keine Daseinsberechtigung. Auf Reisen kann man sich Produkte abfüllen und auch das Argument zum Ausprobieren ist für mich nicht ebenso nicht schlüssig. Die meisten Produkte kann man Zweckentfremden. Gesichtscreme kann man beispielsweise für die Füße verwenden. Oder man gibt die Produkte einfach an Freunde weiter. Ich habe schlechte Produkte auf der Arbeit auch schon in die Toilette gestellt mit einem Zettel „zu verschenken“. Bisher hat sich immer ein dankbarer Abnehmer gefunden. Abgesehen vom verursachten Müll zahlt man für Proben, im Vergleich zum Originalprodukt, mehr. Bei High-End Marken kann man eine Ausnahme machen. Zur Schonung der Umwelt verzichte ich aber auch darauf und habe daher auch keinen Douglas-Adventskalender mehr.


Deodorant: Ich verwende ausschließlich Antitransprirant und mir ist der Sinn des Deos nicht klar. Der Schweißgeruch wird übertüncht, gegen die feuchten Achseln ist das Deo jedoch machtlos.


Intim-Waschlotion: Spätestens nach dem Glow-Below Skandal müsste es jede Frau erreicht haben, dass man den Intimbereich nur mit Wasser reinigen sollte. Auch Deos oder Parfums haben hier nichts zu suchen und können im schlimmsten Fall Reizungen oder sogar Pilze hervorrufen.


Nose-Strips: Mitesser sind unschön und lästig. Nose-Strips können dagegen aber nicht viel ausrichten. Ich habe einige ausprobiert und kann sagen, dass darunter bisher keine wirklich guten Produkte dabei waren. Die Nose-Strips ziehen nur wenige Mitesser aus den Poren. Die Poren werden aber nicht verkleinert. Die Talgproduktion sorgt dafür, dass die Haut nach kurzer Zeit wieder aussieht wie vor der Anwendung. Ich habe mich damit abgefunden, dass Poren absolut normal sind und gelernt diese zu akzeptieren. Gerade die Filter auf Instagram vermitteln ein falsches Bild. Natürlich gibt es auch Menschen, deren Poren wirklich minimal sind. Das hängt aber von der Genetik ab.
Mit chemischen Peelings oder eine Behandlung bei der Kosmetikerin ist einem viel mehr geholfen und auch so kann man wieder Müll einsparen.


Anti-Cellulite-Produkte: Cellulite finden wohl die wenigsten Menschen schön, doch auch hier hängt alles vom Bindegewebe bzw. den Genen ab. Diese Anti-Cellulite-Produkte machen rein gar nichts. Sie lassen die Haut vielleicht kurzzeitig glatter aussehen, doch das war’s schon mit dem angeblichen Zauber. Selbst Sportlerinnen -und darunter zähle ich mich auch- leiden an diesem Problem und das eben trotz Sport und gesunder Ernährung. Wie bei den großen Poren gilt: Produkte nicht kaufen, Geld sparen und sich selbst akzeptieren.


Liproller: Der Liproller ist weniger in der Drogerie vertreten, sondern eher online. Das Schlimme hieran: Es ist nicht nur unnötig, sondern auch schädlich. Mit den vielen kleinen Nadeln verletzt man die Lippenhaut, die dünner ist als die Gesichtshaut. Die Folgen: Trockene Lippen, Bakterien haben ein leichtes Spiel, Herpes und im schlimmsten Fall sogar Warzen.


Die Kosmetikindustrie ist voll mit Produkten und es werden immer mehr. Warum? Weil Umsatz und somit Gewinn generiert werden soll. Dabei wird mit den Trigger-Punkten der Verbraucher gespielt und den Himmel auf Erden versprochen- Man sollte immer einen Schritt zurücktreten und sich fragen, ob man das Produkt wirklich braucht. Der Geldbeutel und die Umwelt werden es einem danken. Zudem sollte es einem bewusst sein, dass Influenzer für ihre Werbung Vergütung erhalten. Sie werden einem also nicht sagen „Das ist Produkt XYZ und das ist schlecht“, wenn davon ihr Einkommen abhängt. Man kann sich auch ein bisschen an der Kennzeichnung orientieren, wenn es denn eine gibt. Ich arbeite zum Beispiel nur mit PR-Samples. So kann ich auch kritische Punkte ansprechen oder eine Vorstellung komplett ablehnen. Es gibt auch eine Reihe von Influenzern, die generell aufklären zum Beispiel eben über Gesichtspflege. Hier sollte man sich auch im Englischsprachigem Raum umsehen. Ich habe so auch schon einiges gelernt und lege Wert auf eine gründliche Reinigung, verschiedene und hochwertige Wirkstoffe und Sonnenschutz. Wie immer im Leben ist das mit Arbeit verbunden sich zu informieren und diese Informationen korrekt einzuordnen. Das Ergebnis ist jedoch: Weniger Produktverschwendung, weniger Geldverschwendung, weniger Frust und dafür optimale Ergebnisse.


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