Meine Urlaubswoche

[Werbung] Normalerweise nehme ich keinen Urlaub ohne wegzufliegen. Jetzt hatte ich jedoch noch ein paar Tage Resturlaub und daher habe ich diese „Regel“ nun doch gebrochen und die Tage sinnvoll genutzt!

Sonntag - Dienstag:
Für einen Kurztrip waren wir in Freiburg unterwegs. Hier haben wir zwei Escape Rooms gespielt, waren in der VR Arena und auf der Messe. An den Tagen waren wir viel zu Fuß unterwegs und daher hat meine Garmin 16.000 bzw. 18.000 Schritte angezeigt. Zwischendurch haben wir immer mal wieder Geocaches gesucht, diese waren aber nicht spektakulär.

Der Saw Escape Room ist mein absoluter Favorit unter den bereits gespielten Räumen. In der VR Arena haben wir sehr lange Elven Assassin gespielt. Das hat im Team viel Spaß gemacht und war gleichzeitig ein Armtraining!

Ich kam erst Dienstagabend nach Hause. Nach kurzer Familienzeit habe ich meinen Koffer ausgepackt und bin früh schlafen gegangen. 


 
 
 
 
 
 
Mittwoch: Durch den Kurztrip hat sich natürlich auch mein Trainingsplan verschoben. Daher startete der Tag mit einem Beintraining.

Nach einem gesunden Frühstück habe ich meine Schränke ausgewischt und neu sortiert. Ein paar Schuhe und ein Makramee Set wurden ausgemistet bzw. gleich auf Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten.

Am Nachmittag sind wir zu meinen Eltern gefahren, haben Essen bestellt und die letzten Vorbereitungen für ihren Urlaub getroffen.


Donnerstag: Der Wecker klingelte um 01:50 Uhr, da ich meine Eltern zum Flughafen gefahren habe. Um 03:30 Uhr war ich wieder Zuhause und konnte Gott sei Dank weiterschlafen.

Der Tag startete mit einem Armtraining und für den restlichen Tag kam meine Schwägerin in Spe vorbei. Wir waren Gassi, haben draußen gesessen, Kuchen gegessen und eine Runde Mario Party gespielt. Eigentlich sollten wir Abends erneut die Hochzeits Location besuchen, das haben wir aber aufgrund des Gewitters abgesagt.


Freitag:
Nach dem Ganzkörpertraining habe ich den Keller aufgeräumt und dann hatte ich erneut Besuch von meiner Schwägerin in Spe. Dann hatte ich nur noch 30 Minuten um mich fertig zu machen und dann ging es auch schon weiter. Wir waren erneut bei District44, diesmal aber für Lasertag und PitPat! Ich habe den zweiten Platz belegt und danach waren wir mit den Freunden noch Essen.

 
Samstag: Aufstehen, fertigmachen und Tasche packen! Es ging mit einer Freundin in Richtung Bad Kissingen zum Ausreiten. Dort waren wir schon mehrmals und haben erneut den 2 Stunden Ausflug gebucht. Nach ca. 30 Minuten sind wir durch einen Wald geritten und da passierte es: Mein Pferd rutschte ca. 2 Meter und ist hingefallen. Mich hat es dementsprechend auch aus dem Sattel gerissen, doch ich konnte mich offenbar gut abrollen. Der Ellenbogen schmerzte etwas und die Knie waren durch den Schock weich. Nach einem kurzem Check bei mir und dem Pferd habe ich mich aber wieder in den Sattel gesetzt ohne groß darüber nachzudenken. Immerhin war es ja ein Versehen gewesen. Im Nachhinein haben alle anderen Reiterinnen jedoch gesagt, dass für sie an dem Punkt der Ausflug zu Ende gewesen wäre.

Reiten ist ein sehr anstrengender Sport, gerade wenn man die Bewegungen nicht gewöhnt ist. Durch das Adrenalin und die lange Fahrt bin ich extrem müde geworden. Zuhause habe ich geduscht und dann einen Mittagsschlaf gemacht. Richtig wach wurde ich aber den Rest des Tages nicht mehr. 


 
 
 
Sonntag: Date-Tag! Nach einem tollen Frühstück in einer Bar sind wir Mittags nach Nidda gefahren um noch einen Escape Room zu lösen, leider waren wir nicht ganz erfolgreich. Den Tag haben wir mit einem Film ausklingen lassen. 



 
 
Montag: Dieser Tag war nur zum Ausruhen da, nach dem Training natürlich. Ich habe meine Taschen für den nächsten Tag vorbereitet, am Blog gearbeitet, Diamond Painting gemacht und Podcasts gehört. Abends wurden meine Verspannungen mit der Massagepistole gelockert und ich bin überraschend früh ins Land der Träume gewandert.


Fazit: Ich habe in den Tagen viel erlebt, einiges erledigt, aber auch ausgeruht. Die perfekte Mischung!



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***Keine Kooperation

Malediven: Filitheyo Island Resort

[Werbung] Eins. Zwei. Drei. Das dritte Mal Malediven. Was als „das machen wir nur einmal im Leben“ begann ist nun ein absoluter Lieblingsort geworden. Diesmal im Filitheyo Island Resort und einem ganz besonderen Ereignis.


Transfer: Der Transfer dauert diesmal extra lange. Nach dem Direktflug von Frankfurt nach Male mussten wir mit dem Bus zum „Flughafen“ der Wasserflugzeuge. Bis unser Flug ging, mussten wir 1,5 Stunden warten. Der Flug selbst ging ca. 35 Minuten. Das Wasserflugzeug setzt an einer Anlegestelle im Meer an. Danach sind es nochmal 10 Minuten mit dem Boot bis man das Hotel endlich erreicht.

Der Check-in wurde zum Glück sehr kurz gehalten. 




Wasservilla: Malediven ohne Wasservilla? Für uns nicht denkbar. Wir lieben die Aussicht, die Ruhe und alles in greifbarer Nähe zu haben.

Das Wasserbungalow auf Filitheyo ist etwas altmodischer eingerichtet. Das passt aber zum Flair der Insel. Es ist alles da, was das Herz begehrt: Dusche, Wanne, Bett mit Moskitonetz, Safe, Minibar, Terrasse mit Sitzgruppe, zwei Liegen und einer Hängeschaukel. Ein Grund, warum wir uns für Filitheyo entschieden haben: Das riesige Dach über der Terrasse. Hier findet man fast den ganzen Tag Schatten.
Wir hatten das Glück, dass wir das letzte Bungalow bekommen haben und konnten daher einen noch größeren Ausblick genießen.

Das Zimmer wird zwei Mal am Tag gereinigt.


 


Wlan: Das Wlan ist extrem kostenintensiv (über 100 Dollar in der Woche). Daher haben wir uns vorab am Flughafen eine Sim Karte gekauft. Den Shop Ooredoo findet ihr auf der rechten Seite, wenn ihr aus dem Flughafengebäude herauskommt. Wir haben für eine Sim-Karte mit 17GB 35 Dollar bezahlt. Das Internet haben wir uns via mobilem Hotspot geteilt.


Verpflegung: Die Mahlzeiten werden im Main Restaurant serviert. Hier bekommt man für die ganze Dauer des Urlaubes einen festen Platz zugewiesen. An der Strandbar gibt es nachtmittags kleine Snacks und man hat die Möglichkeit ein Strand-Dinner (gegen Bezahlung) zu buchen.

Im Main Restaurant gibt es das Essen in Buffet-Form: Salatbar, Nudel-Station, verschiedene warme Gerichte, Sushi, Kuchen und Obst stehen zur Auswahl. Das Buffet ist eher klein gehalten, es wird viel Fisch serviert und die Gerichte sind gerne auch mal scharf gewürzt.

Vom letzten Wasser-Bungalow bis zum Main Restaurant sind es ca. 12 Minuten Laufweg!


Das Riff: Im Internet wird das Hotel mit einem sehr guten Riff angepriesen. Was soll ich sagen? Zurecht! An den Wasserbungalows direkt ist das Riff sehr kaputt. Schnorchelt man aber zur Riffkante kann man ein intaktes Riff mit vielen Bewohnern bestaunen! Fische, Fischschwärme, Oktopus, Haie, Muräne,… Es gab immer wieder was Neues zu entdecken. Auf der Website und vor Ort erhält man eine Karte, die die Schnorchel-Spots inkl. Exits eingezeichnet hat. Im Wasser sind ebenfalls Exit-Schilder angebracht. Viel falsch machen kann man hier also nicht. Am liebsten sind wir zu Exit 8 gelaufen und von dort aus ins Wasser. Die Strömung lässt einen automatisch an der Riffkante entlang zurücktreiben. An Exit 5, Exit 4 oder an unseren Wasserbungalow sind wir aus dem Wasser raus. Exit 1 - 3 fanden wir nicht so schön.


 

 

Aktivitäten: Auf der Insel kann man Wassersportarten (Kanu und Stand-up Paddeling) nachgehen und die Tauchschule besuchen - beides gegen Gebühr. Sogar 3 Geocaches kann man finden! Es werden drei Ausflüge vom Hotel angeboten: Morning-Fishing, Night-Fishing und ein Schnorchelausflug. Bei All-Inklusive Buchungen kann man kostenlos an zwei Ausflügen pro Aufenthalt teilnehmen. Ansonsten kostet der Schnorchel-Ausflug 40 Dollar. Die Crew ist voll ausgestattet mit Handtüchern, Getränken und Snacks. Es wird sich wirklich bemüht, dass man sich an Board wohl fühlt. Leider sind die angefahrenen Riffe nicht so schön wie das Hausriff. Man hat natürlich auch nur eine begrenzte Zeit im Wasser und soll sich in der Nähe vom Guide aufhalten. Zum Glück wird man nicht komplett an der „kurzen Leine“ gehalten und kann auch mal eine Ecke alleine erkunden. Ebenso wurde glücklicherweise auf Rettungswesten verzichtet. Dennoch haben wir den zweiten Ausflug danach storniert und sind lieber am Hausriff gedümpelt.



Verlobung: Diese Reise war nochmal mehr Besonders, denn am 02.03.2022 wurde mir bei einem Candle Light Dinner am Strand die Frage aller Fragen gestellt.
 


Kosten: Wie immer verrate ich euch was wir nun schlussendlich ausgegeben haben: 

Merkmale:

  • Filitheyo Island
  • Direktflug mit Condor
  • Transfer vor Ort mit dem Wasserflugzeug
  • 10 Tage
  • Water Villa
  • All inclusive


= 3070,00 € pro Person


Zusätzliche Kosten:

  • 35 Dollar Sim Karte
  • 77 Dollar Aroma-Öl Massage
  • 60 Dollar Candle Light Dinner am Strand


= umgerechnet ca. 155,00 €

 

Fazit: Weniger Luxus und mehr Anfahrtsweg als im Centara Ras Fushi. Dennoch sind die Terrasse und die Riffkante echte Highlights! Ich kann mir gut vorstellen hier noch einen Urlaub zu verbringen!


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***Keine Kooperation
Stand: 03/2022

Life Update: Aktuelle Beschäftigung, Urlaub,...

[Werbung] Aktuell ist wieder viel los bei mir, daher erscheinen Blogpost etwas unregelmäßiger als sonst. Gerne lasse ich euch aber daran teilhaben und inspiriere den Ein oder Anderen.

In der Wohnung haben wir uns einige kleinere Projekte vorgenommen bzw. diese umgesetzt. Türklinken und Henkel an den Küchenschränken sind ausgetauscht, ebenso wie das Küchenzubehör. Alle Fenster in der Wohnung wurden durch 3-Fach-Verglasung getauscht. Als Letztes haben wir neue Jalousien angebracht. In nächster Zeit wollen wir noch die Lichtschalter austauschen und dann haben wir bis zu einer großen Renovierung erst einmal Ruhe. Da ich ein Fan von Minimalismus bin habe ich mich mal wieder intensiver dem Thema Aufbrauchen gewidmet und war auch richtig erfolgreich. Mein Vorrat ist sehr geschrumpft und selbst Langzeit-Produkte wie Haaröl wurden bis auf den letzten Tropfen verbraucht.

In weniger als 30 Tagen geht es endlich -und zum dritten Mal- auf die Malediven. Für die Einreise ist es zwar nicht wichtig, aber dennoch haben wir uns die Booster-Impfung abgeholt. Die Einstichstelle tat direkt danach schon weh und ca. 4 Stunden später bin ich sehr müde geworden. Ansonsten wurden wir von Nebenwirkungen aber verschont und am nächsten Tag konnte ich den Arm schon wieder normal heben und wir sind sogar Essen gegangen.

Im Moment explodieren die Corona-Zahlen förmlich und so schwingt natürlich auch die Angst vor einer Ansteckung und in Folge dessen Stornierung des Urlaubes mit. In diesem Fall müssten wir 20% Stornierungskosten tragen und das ist bei der Summe eine ganze Menge. Die Vorfreude ist daher eher gedämmt. Wir schränken unsere Kontakte noch mehr ein als sonst und achten auf die AHA-Regeln. Dennoch kam auch ich die letzte Zeit nicht herum, dass meine Warn-App gleich zwei Mal auf Rot gewechselt ist. Das eine Mal war ich tatsächlich nur auf der Arbeit (ohne öffentliche Verkehrsmittel). Auch meine beste Freundin hatte Kontakt zu einer -im Nachhinein- positiv Getesteten. Ihr habe ich dann noch einige Selbsttests vor die Tür gelegt.

Auf unserer Insel Filitheyo gibt es erst gegen 19:30 Uhr Abendessen. Daher habe ich mich vorab den die Rezeption gewendet und nach einer Wasservilla auf der Sonnenuntergangsseite gefragt. Mir wurde der Eingang der E-Mail bestätigt und dass das Beste getan wird um meinem Wunsch nachzukommen.



Apropos Urlaub! Auch unsere nächster Ägypten-Urlaub im Juni ist bereits gebucht und wie angekündigt geht es diesmal ins Gorgonia Beach Resort!

Dazwischen soll aber noch ein Urlaub nach Tallinn und mindestens ein Kurz-Trip zum Reiten stattfinden, wenn meine Nasen-OP Ende März wie geplant stattfinden kann und es keine Komplikationen gibt. Ich bekomme seit ungefähr 1,5 Jahren nämlich sehr schlecht Luft durch die Nase und das beeinträchtigt das Leben doch schon arg. Ein kosmetischer Eingriff wird nicht gemacht.

 


Aktuell vertreibe ich mir die meiste Zeit mit Fotos und Notizen für den Blog machen, Geocaching / Spazieren / Gassi gehen, Nintendo Switch, Fitness, Podcasts und ich habe ein neues Diamond Painting angefangen. Neben den Detektiv-Spielen teste ich gerade EXIT als Buch. Im Februar soll bei The Great Escape ein neuer Raum eröffnen und diesen wollen wir auch so schnell wie möglich spielen. Wie man sieht: Die Aktivitäten sind alle mit minimalen Infektionsrisiko.

Die Hamstis bekommen derzeit auch eine extra Portion Aufmerksamkeit und Leckerlies. Allen Drei geht es gut, auch wenn man Mr. Bumblebear mittlerweile ansieht, dass er nicht mehr der Jüngste ist.

 

Futter ausbacken + Gemüse trocknen


Gestern kam dann noch die schlechte Nachricht, dass meine Schwägerin ein neues Auto braucht. Von heute auf Morgen ist das natürlich sehr hart und viel Arbeit auf einmal.


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Tschernobyl: Q&A

[Werbung] Mein Ruf eilt mir voraus: Bei Urlaubsfragen bin im Familien-, Freunde- und Bekanntenkreis Ansprechpartnerin Nummer Eins. Auch Arbeitskollegen habe ich schon beraten und durch meine Urlaubsberichte hier auf meinem Blog und den Bildern auf Instagram bekomme ich häufig Nachrichten dazu. Ich wurde nun gefragt, ob ich ein paar Fragen zu meinem Tschernobyl-Besuch beantworten kann und da habe ich mir gedacht, dass ich die Antworten ja auch öffentlich teilen kann.


Wie bist du zu deiner Reisewahl gekommen? Stecken persönliche Motive dahinter?

Angefangen hat es eigentlich damit, dass wir sehr oft Geocachen gehen und mittlerweile eine große Anzahl an Caches in der näheren Umgebung abgegrast haben. Und natürlich wollen wir auch einige Spektakuläre Geocaches sehen. Dafür sind wir im Juli schon in die Umgebung von Würzburg gefahren. Bei einer weiteren Suche sind wir auf Cacher-Reisen gekommen und diese bieten eben die Tschernobyl-Tour an. Bis dahin war uns der Tourismus in Tschernobyl gar nicht so bewusst gewesen. Leider hat Cacher-Reisen auf keine unserer Anfragen mehr reagiert. Eigentlich aus Langeweile habe ich bei Getyourguide geschaut, was man in Kiew sonst noch so erleben kann und dann wollte ich von dem Plan nicht mehr loslassen. Was Urlaube betrifft haben wir die Einstellung „Egal, wir machen das jetzt einfach“ und ehe wir uns versehen konnten, hatte ich meinem Urlaub eingereicht und die Buchungen waren getätigt. Man könnte also sagen, dass wir über Umwege auf das Reiseziel gekommen sind.



Hattest du Vorkenntnisse über die Region?

In der Schule hatten wir das Thema sicherlich mal angesprochen, wenn auch nicht lange und die ein oder andere Dokumentation habe ich ebenfalls gesehen. Nachdem wir über die Reiseplanung nachgedacht haben ist uns aufgefallen, dass wir im zwar sehr Interessiert an dem Thema, aber im Großen und Ganzen unwissend sind, gerade wenn es ins Detail geht. Das hat uns noch mehr bestärkt uns vor Ort weiterzubilden.


 
Welche Risiken oder Chancen erkennst du konkret durch die Reise?

Ein Risiko war bzw. ist aktuell natürlich Corona. Ebenso ist die Strahlung zwar sehr abgeschwächt, aber dennoch vorhanden und an gewissen Punkten gebündelt. Da wir uns aber gegen eine Übernachtung vor Ort entschieden haben und nur ca. 6 Stunden vor Ort waren, haben wir das Risiko als minimal eingeschätzt. Natürlich haben wir uns auch an alle Regeln gehalten, damit das vorhandene Rest-Risiko weiter gemindert wurde.

Wir haben die Reise so eigentlich ausschließlich als Chance gesehen und uns deswegen ja auch für eine Privat-Tour entschieden, damit wir das Maximum an Wissen mit nach Hause nehmen können. Bei persönlichen Eindrücken bleibt mehr im Gedächtnis zurück als bei einer Reportage im Fernsehen.


 
Warum steigt deiner Meinung nach die Nachfrage an Katastrophentourismus?

In der Frage schwingt für mich ein Vorurteil mit. Ich würde behaupten, dass es den meisten Menschen nicht darum geht sich an dem Leid anderer zu ergötzen, sondern den Wissenstand zu erweitern, die Atmosphäre vor Ort zu spüren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Beim Tourismus in Konzentrationslagern geht man auch nicht davon aus, dass die Touristen den Ort besuchen um „Spaß“ zu haben und um sich über das Geschehene zu stellen.


 
Wie hast du die Reise empfunden? Deckt es deine Erwartungen?

Sowohl der Tag in Tschernobyl, als auch der restliche Kurz-Urlaub haben viele Eindrücke hinterlassen, die mich noch Wochen danach beschäftigen. Richtige Erwartungen hatten wir keine, da für uns die Ukraine totales Neuland war. Wenn überhaupt hat es „Erwartungen“ übertroffen, da wir nicht davon ausgegangen sind den Reaktor so nah zu sehen.


 
Was soll sich deiner Meinung nach ändern oder verbessern um den Tourismus noch besser zu gestalten?

Die Prüfstelle vor Ort benötigt schnelleres Internet, damit der Einlass beschleunigt wird und in der Sperrzone sollte es mehr „richtige“ Toiletten geben. Ich hätte es auch toll gefunden, wenn man im Nachgang noch einmal das wichtigste in Schriftlicher Form erhalten hätte.



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