Unsere Flitterwochen in Südafrika / Kapstadt

[Werbung] Die Flitterwochen sind genauso wichtig wie die Hochzeit selbst, wenn nicht sogar wichtiger. Die Malediven gelten als DER Flitterwochen-Hotspot, da waren wir aber bereits drei Mal. Daher ist unsere Wahl auf Südafrika / Kapstadt gefallen!


 
Kapstadt - Camps Bay

Reise allgemein:
In Südafrika gibt es keine All-inclusive Hotels und daher oft auch keine Pauschalangebote, die man außerhalb vom Reisebüro selbst buchen kann. Daher haben wir Flug, Unterkunft und Ausflüge separat gebucht.

Die Strände sind öffentlich, daher gibt es keine Hotels / Gästehäuser mit direkten Strandzugang.

Zur Einreise benötigt man kein Visum und auch keine speziellen Impfungen. Kapstadt ist Malariafrei. Anders sieht es aus, wenn es für euch weiter in den Krüger Nationalpark geht.

Bezahlt wird mit Südafrikanischem Rand, allerdings ist fast überall Kartenzahlung möglich.

In regelmäßigen Abständen gibt es sogenannte Loadshreddings. Das bedeutet, dass in diesem Zeitraum der Strom abgestellt wird. In dieser Zeit ist man auf Generatoren angewiesen, ansonsten muss man die Zeiträume überbrücken. Bei der Wahl des Hotels / Gästehauses ist das also wichtig! Je nachdem wie Geschäfte und Restaurants ausgestattet sind, sind diese während der Zeit geschlossen oder nur auf Minimalbetrieb.


Temperaturen: Die Temperaturen im Januar schwankten mittags zwischen 23 - 30 Grad. Daher kann es auch gerne mal etwas „kälter“ werden, gerade wenn viel Wind geht. Die 30 Grad ohne Wind sind hingegen gefühlte 38 Grad. Man sollte daher als Ersatz längere Kleidung bzw. eine Jacke einpacken.


Flug + Transfer:
Wir haben den Direktflug von Condor gewählt und pro Person ca. 880 € bezahlt. Die Flugzeit beträgt 11 Std. 50 Minuten bzw. 12 Std. 10 Minuten.

Für die Hinreise haben wir über Getyourguide einen Transfer von Kule and Travel gebucht. Der Fahrer hat trotz Verspätung auf uns gewartet und uns sicher zum „Hotel“ gebracht. Ansonsten haben wir uns den Urlaub durch -und auch der Rücktransfer zum Flughafen- mit Uber bewegt. Das gilt sogar als sicherer als Taxis.


Azamare Guest House: Für die Flitterwochen sollte nicht nur ein tolles Reiseziel und tolle Ausflüge her, sondern auch ein luxuriöses Zimmer. Das haben wir mit der Nautilus Luxury Pool Suite im Azamare Guest House gefunden. Die Ladys vor Ort sind super freundlich und das Zimmer war der Wahnsinn. Mit dem Aufzug fährt man direkt in das Wohnzimmer. Große Dusche und Badewanne, kleiner Kamin, der (unbeheizte) Pool und die Aussicht aufs Meer sind hier die Highlights!

Da wir auch einige Ausflugsfreie Tage hatten, an denen wir viel auf dem Zimmer waren, hat uns eine Mikrowelle oder zumindest Geschirr gefehlt um uns selbst zu versorgen. Hierfür mussten wir jedes Mal in den Speiseraum und nachfragen.

Frühstück ist inklusive und neben einem kleinen festen Buffet erhält man jeden Morgen eine Bestellkarte nachdem das warme Frühstück frisch für einen Zubereitet wird. Das Speisezimmer erinnert auch eher an ein Wohnzimmer und hat nur ca. 6 Plätze. Absolut nicht überlaufen also. Abends gibt es eine Stunde lang Wein und Canapés, die ebenfalls im Preis inbegriffen sind. Das kann man wunderbar mit dem Jacuzzi auf der Terrasse kombinieren.

Das Azamare Guest House verfügt über Generatoren und man kann alles bis auf den Aufzug während des Loadshreddings benutzen.

Die Lage in Camps Bay ist optimal. Mehrere Strände, die leider bei gutem Wetter total überlaufen sind, sind in direkter Nähe, ebenso wie Geschäfte und Restaurants. Hier findet man auch einen Supermarkt Pick and Pay um sich mit Lebensmitteln, Beautybasics und Sim-Karten auszustatten.
 
 
Azamare Guest House
 
Azamare Guest House
 
Azamare Guest House
 

SIM Karte: Da man viel draußen unterwegs ist darf die SIM-Karte nicht fehlen. Diese kann man vorab als eSim, am Flughafen oder bei Pick and Pay kaufen. Hierfür muss man aber zwangsweise seinen Ausweis vorlegen, da die Sim-Karten registriert werden. Nach dem Einlegen und Aktivieren war die Sim-Karte aber sofort nutzbar.


Sicherheit: In Südafrika ist die Kriminalität hoch. Wenn man sich außerhalb bewegt kann man auch die Blechhütten sehen, die als Zuhause fungieren. Wir haben uns aber durchgehend sicher gefühlt, was wahrscheinlich auch an dem Standort Camps Bay gelegen hat. Hier gibt es auch viele Bars, die auch nach Sonnenuntergang genutzt werden. Zur Vorkehrung haben wir dennoch Wertsachen am Körper versteckt.


Unsere Ausflüge: Alle Ausflüge haben wir über GetyourGuide gebucht. Die Kommunikation mit den Anbietern war über Whatsapp sehr einfach. Natürlich gibt es noch eine Menge mehr in Kapstadt zu entdecken. Gerade für Wander-Begeisterte ist er Tafelberg ein Muss! Kap der guten Hoffnung wird ebenfalls in jedem Reiseführer erwähnt.

Bis auf den Escape Room haben wir diese Ausflüge bisher noch nicht gemacht und zusammen das erste Mal erlebt. In den Flitterwochen ist das natürlich doppelt schön und eine ewige Erinnerung.



Schnorcheln mit Robben: Der Sitz von Cape Town Bucket List No 2 ist direkt am Hafen Hout Bay. Hier erhält man einen dicken Neopren-Anzug und kann sich auch eine GoPro ausleihen. Danach geht es aufs Speedboot weiter und innerhalb von 5 Minuten ist das Ziel erreicht. Schon aus der Ferne kann man die Robben schwimmen und springen sehen. Nachdem jeder seine gestellte Ausrüstung angelegt hat und es eine kleine Sicherheitsunterweisung gab ging es ins Wasser. Wie immer war ich -nach dem Guide- die Erste. Somit war ich auch die Erste, die den Kälteschock abbekommen hat. Trotz Neopren, Schuhen und Handschuhen spürte ich das 12 Grad kalte Wasser extrem. Für mich als Frostbeule doppelt schlimm. Aber was tut man nicht alles für ein solches Erlebnis. In einem kleinen Umkreis schnorchelten wir also herum und durften die Robben bestaunen. Diese haben sich auch gar nicht von uns stören lassen, sondern sind oft extra nah an uns vorbei geschwommen. Es war total verrückt! Nach ca. 20 Minuten bin ich zum Boot zurückgekehrt, weil ich komplett durchgefroren war. An der Luft ging es mir sofort besser und bei der Abfahrt wurde einem noch warmes Wasser in den Neoprenanzug geschüttet. Zusätzlich gab es einen Kakao zum Aufwärmen. 
 
 
Schnorcheln mit Robben

Schnorcheln mit Robben


2-Tages- Safari: Unsere Abholung von Bokbus Garden Route Adventure Tours war um 06:00 Uhr. Nachdem alle anderen Gäste eingesammelt und wir einen Kaffeestopp gemacht hatten ging es Richtung Garden Route. Auf dem Weg dorthin haben wir einen kurzen Stop bei den Pinguinen eingelegt. Gegen Mittag kamen wir im Hotel an und hatten bis zur ersten Safari noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung. Wir haben uns in unsere Badesachen geschmissen und sind zum beheizten Pool. An der Poolbar konnten wir uns auch Essen bestellen und so habe ich nach dem Schwimmen eine Pizza direkt auf der Liege genießen können. Dazu ein alkoholfreier Cocktail. Herrlich!

Um 17:00 Uhr startete die erste Safari und hier hatte ich mal wieder richtiges Glück, denn ich habe den Beifahrer-Sitz erwischt! Beste Aussicht also! Mit unserem Guide Jane (ja, kein Witz) ging es in die große Anlage. Die „Gehege“ sind nämlich abgezäunt, aber echt riesig. Hier wird Wert daraufgelegt, so nah an der Natur wie möglich zu sein. Bedeutet aber auch: Die Tiere müssen gesucht werden, weil das Gebiet so weitläufig ist. Die verschiedenen Jeeps halten sich mit einem Walkie-Talkie auf dem Laufenden. Die Tiere müssen ihr Essen ebenso selbst erbeuten. Während der Tour kann man nicht nur die Tiere bestaunen, sondern bekommt auch eine Vielzahl an interessanten Informationen. Wir haben dabei eine Menge gelernt und man merkt einfach wie die Guides (insb. Jane) ihren Job und die Tiere lieben. Sie leben nämlich auf dem Grundstück und müssen nachts auch gerne mal raus um die Tiere zu beschützen oder nach der Gesundheit zu schauen.

Danach ging es zum Abendessen, welches wir als Gruppe zusammen gegessen haben. Auf der Karte hab es ebenfalls vegetarische Speisen. Dann ging es recht schnell aufs Zimmer, denn wir waren richtig müde von dem Tag. Die kleine Unterkunft passt richtig zum Thema Safari. Einziger Nachteil: Kein warmes Duschwasser!

Am nächsten Morgen, noch vor dem Frühstück, dürften wir noch eine Pirschfahrt machen. Wieder hatte ich auf dem Beifahrersitz Platz genommen und bei den Löwen hatten wir wohl unendliches Glück. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die eine Löwin fokussierte eine ganze Zeit etwas im Gebüsch um dann loszuspringen. Und tatsächlich: Sie hatte sich einen Hasen gejagt. Normalerweise jagen Löwen nur in der Abenddämmerung und deren Erfolgschancen liegen auch nur bei 10%. Das mitzuerleben war also richtig besonders!

Nach dem Frühstück haben wir uns dann wieder auf dem Weg zurück gemacht. 
 
 
 
Garden Game Route Lodge
 
 
 
 
Garden Game Route
 
 

Gleitschirmfliegen: Der Treffpunkt von Paragliding Capetown ist am Parkplatz vom Tafelberg. Wir wurden gefragt, ob schon früher dort hinkommen können, daher gingen Anlegen der Sicherheitsausrüstung und Sicherheitsunterweisung sehr schnell. So schnell konnte man gar nicht gucken, da waren wir schon an unseren Flugpartner (in diesem Fall sogar Fluglehrer) angebunden und rannten auf den Abgrund zu. In meinem Fall war das schnelle Vorgehen positiv, denn ich war etwas ängstlich. Höhe finde ich nicht so prickelt, aber die Erfahrung wollte ich trotzdem mitnehmen. Meine Bedenken waren aber unnötig. Man hebt ganz sanft ab und das Gefühl des Gleitens ist einfach wunderschön. Während des Fluges hat man eine tolle Aussicht auf Kapstadt und mein Fluglehrer hat mir vieles zum Thema Paragliding erklärt. Ich hätte sogar die Möglichkeit gehabt kurz selbst zu lenken, dafür war ich aber noch zu unsicher. Mein Fluglehrer war sehr rücksichtsvoll und hat auf meine Unsicherheit viel Rücksicht genommen und die Landung extra sanft gemacht. Die Zeit in der Luft betrug ca. 5 Minuten. Währenddessen hat man die Möglichkeit Videoaufnahmen mit der GoPro zu machen, das kostet jedoch ca. 15 € extra. Eine eigene Kamera darf man nicht mitnehmen. 
 

Gleitschirmflug Kapstadt


Käfigtauchen mit Haien: Mit White Shark Projects PYT haben wir es gewagt in einen Käfig zu steigen. Zwar ist im Januar keine Weiße-Hai Saison, dennoch haben wir mehrere Bronzenhaie zu Gesicht bekommen. Die Fahrt dorthin war wieder einigermaßen lange. Vor Ort konnte man sich noch mit einem Frühstück stärken und dann ging es aufs Boot. Nach ca. 40 Minuten Fahrt haben wir unser Ziel erreicht. Wir schlüpften in die gestellten Neoprenanzüge und der Käfig wurde ins Wasser gelassen. Nach und nach sind die Touristen durchgewechselt worden, damit jeder ausreichend Zeit im Wasser verbringen kann. Die Temperatur war auch wieder sehr kalt. Die Haie wurden mit Fisch angelockt. Unterwasser ist die Sicht allerdings sehr bescheiden und man hat auf dem Boot definitiv mehr gesehen als im Käfig. Hier geht es eher ums Feeling. Einen Schnorchel bekommt man dort übrigens nicht. Die Guides geben ein Signal, wenn der Hai sich nähert und dann heißt es Luftanhalten und Unterwasser die Augen aufhalten! 
 
 
 
Käfigtauchen Hai


Escape Room:
Bei Hinthunt in Kapstadt haben wir den Raum Shipwrecked gespielt. Hier waren die Mitarbeiter sehr freundlich und wir konnten sogar vor unserer eigentlichen Zeit spielen. In dem Raum ist keine Technik verbaut, dafür aber mit Liebe zum Detail designend. Die Rätsel haben Spaß gemacht und die Schwierigkeit 3/5 war mit der Sprachbarriere optimal für uns.


*Werbung
***Keine Kooperation
Stand: 01/2024

chili type: Stadt - Land - Fluss [Mit GEWINNSPIEL]

[Werbung] Stadt - Land - Fluss ist ein tolles Spiel, wenn da nicht so die Erdkunde-Kenntnisse von Nöten wären. Für mich gibt es kaum etwas langweiligeres als Flüsse. chilitype hab meinen Wunsch erfüllt und dieses Spiel neu gedacht! Endlich werden die wichtigen Fragen bzw. Antworten in Sachen Schlager, Krimi, Weihnachten,… geklärt und das im tollen Design!









 
Meine Meinung: Die Spielblöcke gibt es im A4 und A3 Format und kosten zwischen 12,95 € und 14,95 €. Jeder Block hat 50 Seiten mit je 12 bzw. 14 Spielrunden. Für jeden Geschmack und Anlass ist hier etwas dabei. Die Designs und das dicke Papier lassen das Spiel hochwertig aussehen und sorgt für lange Freude daran. Auch bei den Fragen merkt man, dass sich wirklich mit dem Thema beschäftigt wurde. Ich habe mir drei Spiele ausgesucht: Stand-Land-Krimi, Stadt-Land-Urlaub und Stadt-Land-Party.

Als True Crime Fan ist die Krimi-Edition natürlich ein absolutes Muss. Neben dem „Fachwissen“ ist auch die Kreativität gefragt beim Decknamen des Ermittlers oder das falsche Alibi.

Die Urlaubs-Edition ist auch wie gemacht für mich. Besonders lustig finde ich „So wird das Wetter“, wenn man daran denkt, dass die Piloten den Passagieren immer einen halben Roman darüber erzählen. Auch „Bleibt Zuhause“ oder „Urlaubspanne“ sorgen für viele Lacher.

Stadt-Land-Party verlangt ein großes Wissen zu vielleicht nicht ganz so wichtigen Themen wie Emojiis, Pizzabelag oder Gründe für einen Flugzeugabsturz. Bei dieser Variante geht es nicht nur um Punkte, sondern auch darum, dass kein SHOT-Feld freibleiben darf, denn sonst hast du eben diesen zu trinken. Wer die Mischung aus „Fragen“ mag, aber dafür keinen Alkohol, kann das Spiel natürlich auch Alkoholfrei spielen. Anstelle des Shots kann man sich eine andere Bestrafung wie Liegenstütze, Hampelmänner, Gesangseinlage,… aussuchen.

Ein großer Vorteil des Spiels ist einfach die Handlichkeit. 6 Blätter schnell in den Koffer gepackt und schon ist der Urlaubsabend voll mit Unterhaltung. Oder in die Handtasche auf dem Weg zum Mädelsabend. Oder in die Jackentaschen…

Gerade in dieser digitalen Zeit sind solche analogen Spiele einfach Gold wert.
chili type achtet auch auf die Umwelt. Die Druckerfarben sind mineralölfrei, die Verpackung ist frei von Plastik, das Papier stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft, der Druck ist Klimaneutral und der Strom dafür ist Ökostrom.

P.S. Im Online Shop gibt es natürlich auch die klassische Variante!


Bildrechte: https://www.chilitype.com


Gewinnspiel: Zwei von euch dürfen sich jeweils ein Stadt-Land-Fluss Spiel aus dem Online-Shop aussuchen!

Was ihr tun müsst: Das Gewinnspiel startet über Rafflecopter. Ihr habt verschiedene Möglichkeiten Teilzunehmen und eure Gewinnchancen zu erhöhen.

Das Gewinnspiel Endet am: 27.02.2024

Ich wünsche euch viel Glück!

a Rafflecopter giveaway



Der Gewinn wird nicht ausgezahlt. Es wird zwei Gewinner geben. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Der Gewinner darf sich ein Spiel aussuchen. Der Gewinn wird von chili type versendet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Nicht-Einhaltung der Bedingungen führt zur Disqualifikation. Vielen Dank an chili type für die Bereitstellung!


*Werbung
**Kooperation

Feierwelt - Der Online-Shop für Partydekoration

[Werbung] Let’s Party! Eine tolle Dekoration ist nicht nur für eine Party wichtig, sondern zeigt die Wertschätzung, auch wenn nicht mit anderen / vielen Gästen gefeiert wird. Bei Feierwelt gibt es eine riesige Auswahl an Dekorationen, etc. für jede Anlass!


Meine Produkte:
  • Tischläufer Jute und Spitze
  • Tischdekoration 30 Jahre
  • Wimpelgirlande 30 Jahre
  • Luftballons aus Latex 30 Jahre
  • Cake Topper Happy Birthday
  • (Dekorationsset 18-Teilig)

















Meine Meinung: In den letzten 10 Jahren habe ich meinen Geburtstag nur einmal gefeiert. Ansonsten sehe ich zu, dass ich zu der Zeit im Urlaub bin. Mir persönlich ist das nämlich einfach zu stressig. Dennoch freue ich mich jedes Mal, wenn trotzdem für mich dekoriert wird. Gerade zum 30. Geburtstag wurde mit den Zahlen nur um sich geschmissen.
So eine Dekoration nimmt auch gar nicht so viel Zeit in Anspruch wie man vielleicht glauben mag. Alles bei Feierwelt in den Warenkorb, die Lieferung dauert 1-2 Werktage und das Dekorieren -je nach Aufwand- an sich.

Im Online-Shop gibt es für jede Feier die passenden Produkte: Hochzeit, Baby Shower, Gender Reveal, Taufe, Kommunion, JGA, Rente, Karneval, Ostern, Muttertag, Zuckerfest, Halloween, Weihnachten, Silvester,… Es gibt immer einen Grund zum Feiern. Durch die Kategorien findet man schnell die gewünschte Dekoration. Sogar eine kleine Auswahl an Kostümen gibt es!

Unsere Hochzeit ist leider schon vorbei, denn bei Feierwelt habe ich so viele Sachen entdeckt, die super zu uns gepasst hätten. Besonders um das Weltreise-Photobooth-Set bin ich besonders traurig.

Aber kommen wir zurück zu Geburtstagen und meiner erstellen Dekoration. Mit wenigen Handygriffen sieht die Geburtstags-Ecke einfach wunderbar aus, dabei habe ich das Dekorationsset aus Goldpapier (18-teilig) nicht für den Tisch, sondern den Eingangsbereich verwendet.

Der Tischläufer ist 5 Meter lang und kann entsprechend zugeschnitten und für verschiedene Anlässe verwendet werden. Die Enden habe ich umgeklappt und mit wenigen Stichen festgenäht, sodass sie gleichmäßig und ordentlich aussehen. Die goldene 30 ist mit 20 x 20 cm ausreichend groß. Wimpel und Luftballons schmücken die Wand und durch den Cake Topper wird selbst ein TK-Kuchen zum Hingucker.

Passend dazu habe ich Wein, Geschenke und Geschenkpapier ausgewählt. Das Dekorieren hat nur ca. 10 Minuten gedauert. Thema Nachhaltigkeit ist mir auch hier wichtig und das ist möglich! Bei besonderen Ereignissen, wie 30 Geburtstag, JGA oder Taufe, kann man die Dekoration bei Freunden, Familie oder bei Kleinanzeigen weitergeben. Die „normale“ Dekoration wie den Cake Topper oder das Dekorationsset kann man wiederverwenden. Den Cake Topper muss man dafür nur ausreichend sauber machen und die Rosetten kann man mit einer Büroklammer oder ein wenig Klebeband zusammenheften und so wieder schnell wieder zusammenlegen.


Fazit: Im Online-Shop gibt es ausreichend Inspiration und da bekomme selbst ich Lust eine Party zu schmeißen!

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**Kooperation / PR-Sample

Fan-Tasia: Harry Potter Gleis 9 3/4 Lampe

[Werbung] Harry Potter Bücher, Podcast, Partys, Hochzeitsdetails, Ausstellungen, ICH BIN DABEI! Gerade diese Woche haben wir Tickets für die neue Exhibition in München gekauft. Auch im Alltag darf der gewisse Zauber nicht fehlen und Fan-Tasia ist da die richtige Anlaufstelle dafür!


Mein Produkt:
Harry Potter - Lampe Gleis 9 ¾

Preis: 24,99 €

Beschreibung: Nicht vergessen, der Zug nach Hogwarts fährt vom Bahnsteig 9 3/4 ab! Es gibt keine Möglichkeit, dass du dies mit dieser Harry Potter Lampe von ABYstyle falsch machen kannst.


 
 

 

Meine Meinung: Tassen, Zauberstäbe, Schreibwaren,… Bei Fan-Tasia findet man eine große Auswahl beim Thema Harry Potter. Aber auch Anime, Disney, Marvel oder Star Wars Fans kommen auf ihre Kosten. Was braucht man um einen solchen Online-Shop zu führen? Passion natürlich. Und genau das haben die Gründer Jessi & Francesco. 2021 ging der Online-Shop an den Start und kann mit 42x 5 Sterne Bewertungen bei Google punkten! Beide sind selbst Fans von Merch aus Film & Fernsehn und Jessi hat sogar mal bei Elbenwald gearbeitet!

Nicht nur kleine Nerds sind im Online-Shop absolut richtig, sondern auch Sparfüchse! Kostenlosen Versand gibt es bereits ab 49,00 € und es gibt zwei Sparsets: 2 teile kaufen = 10 % und 3 Teile kaufen = 15% Rabatt.

Meine Harry Potter Lampe schmückt nun mein Büro. Durch das geringe Gewicht lässt sie sich gut transportieren und der Batteriebetrieb stimmt auch unsere Sicherheitsbeauftragten positiv. Die Lampe gibt ein gemütliches Licht ab, welches gerade morgens sehr angenehm in den Augen ist. Die Batterien sind nicht im Set enthalten, lassen sich aber leicht „installieren“. Das „HP“ Logo ist nur bei genauerem Hinsehen zu erkennen und das macht die Lampe eben optimal für die Arbeit. Mit nur einem Knopf lässt sich das Licht an oder ausschalten.

Für die nächste Harry Potter Party warten auf jeden Fall das Türposter fette Lady und das 4-er Tellerset mit den Hauswappen.

Leider gibt es aktuell noch keine HP Funko POP!, dafür aber beispielsweise die 100 Jahre Jubeläum Cinderella! Tipp: Mit dieser Figur kann man beispielsweise eine Geschenkreise ins Disneyland gut verpacken!


Fazit: Fan-Tasia hat eine große Auswahl an Merch und dafür ist man nie zu alt!

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**Kooperation / PR-Sample

Escape Room Anbieter: Deutschland, Norwegen, Ukraine, Finnland, Island, USA

[Werbung] Escape Rooms zählen zu meinen liebsten Freizeitebschäftigungen. Wir haben schon einige Räume in verschiedenen Städten ausprobiert und so kann ich eine gute Übersicht geben - ohne Spoiler natürlich! (Wie immer handelt es sich hier um unsere subjektive Meinung).

Städte: Frankfurt am Main, Gründau, Rüsselsheim am Main, Gelnhausen, Aschaffenburg, Wiesbaden, Mainz, Würzburg, Karlsruhe, Bensheim, Nidda, Sauerland, Düsseldorf, Freiburg (im Breisgau), Hamburg, Tromso, Rovaniemi, Kiew, Reykjavik und Orlando


Darum geht es: Ihr werdet in einem Raum "eingesperrt" und habt 60 Minuten (manchmal auch etwas kürzer oder länger) Zeit Rätsel zu lösen, Schlössen zu knacken und Hinweise zu finden um wieder aus dem Raum heraus zu kommen und/oder die Geschichte zu erleben. Bei Bedarf geben die Spielleiter auch kleine Hinweise, denn diese verfolgen einen via Kamera und Mikrofon.

Natürlich seid ihr nicht wirklich eingesperrt, sodass ihr bei Panik oder Toilettengang trotzdem nach draußen könnt.


Bei manchen Anbietern kann man auch ein Versus-Game machen. 2 Teams treten in 2 identischen Räumen gegeneinander an.

Preis: Der Preis richtet sich nach Anbieter und Personananzahl.


Escape the Camper (Rüsselsheim am Main): Hier stimmt einfach alles: Die Besonderheit es 'Raumes', die Atmosphäre, die Individualität der Rätselschwierigkeiten, die Überlänge bei Escape the Camper und Pforte zur Hölle, das man zu Ende spielen darf,… Hier steckt viel Arbeit und Liebe drin und die Spieler sollen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Wir können es kaum erwarten Escape the Ambulance zu spielen!


Escape the Camper


LiveEscape (Frankfurt): Mein erstes Escape damals und wir haben alle Räume durchgespielt. Die Räume übersichtlich gestaltet und die Rätsel weder zu einfach noch zu schwierig. Gerade für Beginner ist dieser Anbieter geeignet. Die fehlende Technik bzw. fehlende Modernisierung macht sich im Vergleich zu anderen Anbietern leider stark bemerkbar. Die Räume stecken hier noch in den Escape-Room-Kinderschuhen.


Escape-Events (Frankfurt): Ebenso wie Live-Escape habe ich schon alle Räume durchgespielt. Auch hier sind die Räume übersichtlich und die Rätsel haben den optimalen Schwierigkeitsgrad. Bisher war the Bomb mein Favorit.

Nach dem Umzug des Anbieters waren wir im Raum Catan und wurden erstmals stark enttäuscht.


Escape Adventures (Frankfurt): Zuerst haben wir den Raum Alien gespielt und können ihn absolut nicht empfehlen. Der Raum ist zwar professionell, aber die Rätsel einfach zu schwer. Trotz Escape-Erfahrung haben wir extrem viel Hilfe benötigt und konnten am Ende trotzdem nicht entkommen. Die Lösungen waren teilweise nicht plausibel. 

Nach einiger Zeit sind wir zurück gekommen und haben Pharaoh's Curse gespielt. Der Raum ist ebenfalls super gestaltet und die Rätsel sind gut bzw. die Lösungen nachvollziehbar. Wir mochten den minimalistischen Stil (vergleichbar mit dem Saw Raum in Freiburg). Neben der eigentliche Geschichte gibt es noch kleine Bonusaufgaben, die nochmals Spaß bereiten.  Ein Tipp kam für uns zu früh, denn wir waren gerade dabei das Rätsel zu lösen. Am Ende hatten wir noch 15 Minuten übrig.

Am Ende erhält man eine schöne Erinnerungstüte mit einer Teamurkunde. Getränke gibt es vor Ort kostenlos!


RoomEscape (Frankfurt): Telefonisch haben wir den Raum Das Hostel reserviert. Vor Ort war die Reservierung nicht vorhanden. Zum Glück war der Raum trotzdem noch frei. Optisch hat uns der Raum gut gefallen und die Rätsel hatten den richtigen Schwierigkeitsgrad. Leider war ein Schloss bereits offen und wir wussten nicht, dass das nicht so sein sollte (beim Escape ist nämlich alles möglich!). Der Mitarbeiter hinter dem Bildschirm verfolgte uns offenbar nur sporadisch, sodass ihm der Fehler auch nicht aufgefallen ist. Das Resultat waren 3 übersprungene Rätsel, nur der halbe Spaßfaktor, aber der volle Preis!


Breakout (Frankfurt): Begonnen haben wir mit Trapped in Time, haben aber mittlerweile alle Räume durchgespielt.
Breakout-Games hat viel Technik verbaut und das hat doppelt Spaß gemacht! Für Hilfe muss man nicht in den Raum hinein fragen, sondern kann bequem den Hilfe-Knopf drücken. Nightmare Circus war unser Favorit bis der neue Raum behind closed doors eröffnet hat. Die Raumgestaltung und die Rätsel sind einfach genial. Der Raum war 2 Monate lang eröffnet und ungelöst - bis wir uns den Titel in der Hall of Fame sichern konnten!



Secret Escape (Frankfurt): Mit einer größeren Gruppe waren wir bei Secret Escape und haben das Battle-Game bzw. Versus-Game gespielt. Noch vor dem eigentlichen Spielbeginn gab es die ersten böse Überraschung: Handschuh-Pflicht während Corona. Das ist nicht nur unbequem, sondern auch fatal, wenn man dagegen allergisch ist. Weder auf der Website, noch telefonisch wurden wir darauf hingewiesen.
Die Euphorie nach den ersten gelösten Rätsel war groß. Es schien wie am Schnür'chen zu laufen bis wir ins Stocken geraten sind. Mit dem schlecht funktionierenden Walki-Talki haben wir um Hilfe gefragt und haben nur Tipps zu bereits gelösten Rätsel erhalten. Unsere Fortschritte wurden offensichtlich nicht verfolgt und dann stellte sich heraus, dass die Technik nicht funktioniert hatte. Mehr als 5 Minuten haben wir hier verloren. Kenntnisse über die Farbenlehre und Morsen wird in dem Raum vorausgesetzt. Zum Ende hin kippte die Stimmung nochmal mächtig. Das "Verlierer-Team" durfte nicht zu Ende spielen, obwohl für die vollen 60 Minuten bezahlt wurde. Vor der Tür stellte sich dann heraus, dass die Räume gar nicht identisch sind. Das Thema des Battle-Games war also verfehlt und der gesamte Eindruck von Secret Escapes mehr als negativ.



Great Escape (Frankfurt): Zusammen mit Break-Out und Nexus wahrscheinlich die bisher schönsten Räumen.  Auch hier wurde viel Technik verbaut und heißt Aufpassen: Nicht immer ist es ersichtlich was nach einem erfolgreich gelösten Rätsel passiert ist. Ebenso sollte alles ausprobiert werden, auch wenn es noch so absurd erscheint. Angefangen haben wir mit der Geistervilla und da gibt es zu den Rätseln den Gruselfaktor gratis dazu! Hotel Noir ist genauso schön gestaltet und besser geeignet für Zartbesaitete. 
Der neue Raum Steampunk Adventure ist noch detail- und technikverliebter. Diesen Raum empfehle ich mit mindestens 3 Personen zu spielen.
 
Einzig die Preise fallen hier negativ auf. Zwei Spieler kosten am Wochenende 120,00 €. Unter der Woche sind die Preise günstiger.
 
 
District44 (Gründau): Bei Dictrict44 handelt es sich um ein Freizeitcenter und kein reiner Escape Room. Hier können ein paar Arcade Games gespielt werden, Pit-Pat, Lasertag und zwei Escape Rooms. Wir haben wir einige Stunden verbracht und hatten richtig Spaß.

Wir haben den Escape Room When Dead comes knocking gespielt. Achtung: Der Raum hat einige Schreckmomente, daher gibt es auch Panic-Buttons. Ich habe mich einige Male erschreckt, aber es war für mich absolut nicht schlimm. Wenn ein Spieler den Raum verlässt, können die anderen weiterspielen. Der Gamemaster war sehr in seiner Rolle und hat die Story bzw. das Briefing lustig und authentisch erklärt. Die Räume sind gut und übersichtlich gestaltet. Die Rätsel sind einfach bzw. wäre es gewesen. Warum wären? Leider war der Game Master ZU motiviert. Wir haben fast dauerhaft Hinweise erhalten und konnten kaum selbst ausprobieren. Daher waren wir schon nach ca. 40 Minuten fertig. Bei diesem Escape Room hat man 55 Minuten Zeit. Es bestand also eigentlich kein Grund zur Eile.

Beim zweiten Raum Die Waldhütte hat die Spielleiterin uns eigenständig spielen lassen und wir konnten den Raum genießen, denn dieser ist wirklich toll eingerichtet! Auch die verschiedenen Rätsel fordern Geschicklichkeit, Musikverständnis, Geduld,... Ein wirklich toller und vielfältiger Raum.


Nexus Exit (Gelnhausen):

Der Escape Room beginnt quasi schon vor der Tür. Sobald man diese Schwelle übertreten hat, begibt man sich in eine andere Welt. Die Mitarbeitenden sind zu 100% in ihrer Rolle und das dauerhaft.

Wir haben Hokus Pokus gespielt, welcher natürlich sehr stark an Harry Potter angelehnt ist. Ich möchte nicht zu viel veraten, denn das ist mit Abstand der beste Raum, den ich je (bei insgesamt ca. 40 Räumen) gespielt habe und das liegt nicht nur daran, dass ich absoluter HP Fan bin. Vorkenntnisse sind jedoch nicht erforderlich. Die Rätsel im Raum haben alle mit dem Thema zu tun und sind nicht all zu schwer. Übliche Zahlenschlosser haben hier Zutrittsverbot! Offenbar wird man hier auch über die Kameras wirklich Dauerbeobachtet, weil wir Anweisungen in Sekundenschnelle erhalten haben. 57 Minuten vergingen wie im Flug. Schon während des Spiels wurde ich wehmütig diese Welt wieder verlassen zu müssen, ohne mir jedes Detail genau anschauen zu könne. Und von Details gibt es mehr als genug! Mit Obliviate würde ich diese Erinnerung gerne aus meinem Gedächtnis löschen um diesen Raum immer und immer wieder spielen zu können.

Einige Zeit später haben wir Mord auf dem Dachboden gespielt und dieser ist kein Vergleich zu Hokus Pokus. Ein Escape Room der 1. Generation mit leichten Rätseln. Hat uns leider nicht so gut gefallen, auch wenn die Spielleiter wieder klasse waren.

 

Bildrechte: https://www.nexus-exit.de/

Riddle Rooms (Aschaffenburg): Auch bei Riddle Rooms gibt es einen Harry Potter Raum: Der verbotene Wald. Ziel ist es den Mondstein zu finden und zu zerstören. Wir haben natürlich in unseren Harry Potter Kostümen gespielt! Der Raum gehört zur älteren Generation und kommt ohne Technik aus. Er erinnert mich vom Aufbau stark an die Räume von Adventure Castle. Die Rätsel sind gut gemacht und passen auch zum Thema HP. Uns hat allerdings der „WOW“ Effekt bzw. generelle Effekte gefehlt.
 
Sauerland Escape: Escape Room ohne Zeitdruck? Das geht bei Sauerland Escape, denn hier wurde eine Ferienwohnung umgebaut. Längeres Spielen oder Unterbrechungen sind kein Problem. Alternativ kann man den Escape Room auch ohne Übernachtung buchen. Zusätzlich wird ein Outdoor-Escape angeboten, bei dem die Strecke variiert: Spaziergehen, Wandern oder Fahrradfahren.

iLocked (Freiburg): Bei iLocked gibt es aktuell zwei Räume und beide haben wir gespielt: Saw und Das Geheimnis von Tschernobyl. Beim letzten sind viele kleinere Rätsel zu lösen und er ist eher „altmodisch“ aufgebaut. Wenig Technik und viele Schlösser. Leider haben wir den Raum nicht geschafft, da wir zu kompliziert gedacht haben. Nach den 60 Minuten durften wir nicht weiterspielen, uns wurden aber die verbleibenden 2 Rätsel erklärt.

Wir haben schon einige Escape Rooms gespielt, aber es gibt einen neuen Platz 2 in der Rangliste: Saw! Hier ist viel Technik verbaut, die auch einwandfrei funktioniert! Es gibt wenigere Rätsel, einige davon sind aber wirklich fies. Das Thema Saw ist super umgesetzt, ohne dabei Vorkenntnisse vorauszusetzen. Wer die Filme aber kennt, wird einiges wiedererkennen, am allermeisten natürlich Billy! Zusammen mit ein paar kleinen Schreckmomenten ist dieser Raum einfach perfekt! Am Ende hatten wir noch etwa 5,40 Minuten übrig.

 
 
Escape Rooms (Karlsruhe): Hier gibt es nicht nur verschiedene Escape Rooms, sondern auch Lasertag, Arcade Games und Cube. Das Konzept von Cube war mir bisher unbekannt. Es müssen Aufgaben gelöst werden und dabei ist nicht nur Denkfähigkeit gefragt, sondern auch Sportlichkeit. Quasi eine Fusion von Escape Room und Fitnessstudio. Vor jedem neuen Raum erhält man eine Übersicht des Raumes kann man die Schwierigkeit individuell bestimmen. Anhand dessen wird die zur Verfügung stehende Zeit und die zu erreichenden Punkte angepasst. Als wir vor Ort waren, waren leider mehrere Räume defekt. Das wurde uns im Vorfeld nicht mitgeteilt, obwohl wir bei der Buchung eine Telefonnummer angegeben haben.Wir haben hierfür nur einen 10% Rabatt erhalten, obwohl ca. 25% der Räume nicht spielbar waren. Die Räume haben richtig Spaß gemacht und auch den Teamgeist gefördert. Leider gibt es keine Limitierung bei der Buchung, sodass immer mehr Gruppen dazugekommen sind. Auf den engen Gängen ist das sehr unangenehm und man muss dann seine bezahlte Zeit mit Warten verbringen, denn wenn ein Raum belegt ist, kann dieser logischerweise nicht gleichzeitig nocheinmal gespielt werden.

Nun aber zum Escape Room. Wir haben das Jungle Game gespielt. Markenrechtlich muss man das wahrscheinlich so nennen, aber es ist Jumanji. Die Räume sind toll gestaltet und sehr clean. Man löst nacheinander immer nur ein Rätsel. Das finde ich für Einsteiger gut geeignet, da es kein Hinweis-Chaos gibt. Ein Rätsel hat sich uns jeglicher ‚gesellschaftsfähiger‘ Logik entzogen. Wir haben lange gerätselt und dann einen Tipp angefordert. Das Mikrofon hat offensichtlich nicht gut funktioniert, sodass eine Spielleiterin in den Raum kommen musste. Sie war von meiner Aussage, dass die Lösung in der Reihenfolge keinen Sinn mache, nicht begeistert. In dem Raum ist auch viel Technik verbaut, welche manchmal auch ihre Tücken hatte. Dennoch hat uns der Raum gut gefallen. Neue Hinweise konnten direkt dem neuen Rätsel zugeordnet werden. Zu Zweit haben wir den Raum leider nicht in 60 Minuten geschafft. Wir durften aber dennoch ohne Druck weiterspielen und nach 72 Minuten war das Werk vollbracht! Neben den Hinweisen von den Spielleitern kann man auch automatisierte Hinweise erhalten. Beides bequem per Knopfdruck. 

 

EXIT EXPERIENCE (Mainz): Bereits beim Betreten des Escape Rooms habe ich die Walkie-Talkies gesehen und war skeptisch. Leider hat sich meine Meinung während des Aufenthalts nicht geändert. Anstatt die Geschichte des Raumes vorgetragen zu bekommen mussten wir diese selbst lesen. Das sollte einen wohl einstimmen, denn in dem Raum Wonka gab es Einiges zu lesen. So viel Lesestoff es gab, so wenig bekam man ansonsten geboten. Der Raum ist ein Raum der 1. Stunde: Nur Schlösser, wenige Rätsel, lediglich ein Raum und keine Technik. Generell wirkte es so, als hätte ich selbst den Raum innerhalb von 2 Tagen bauen können. Zwei Rätsel waren für uns absolut nicht plausibel. Obwohl nach uns der Raum nicht mehr gebucht war bzw. gar kein Raum gebucht war, wurde sich strikt an die Zeit gehalten und wir haben ungefragt Hinweise bekommen, damit wir auch pünktlich fertig sind.    

Am Wochenende zahlt man bei 2-3 Personen pro Raum 100,00 €. Nun, wenn man also nur zu Zweit ist, dann zahlt man hier 50,00 €. Das Wort „ungerechtfertigt“ reicht dafür nicht aus. Mehr als 20,00 € würde ich für diesen Raum nicht ausgeben. 

 

Escape Room ExitZone (Mainz): Dort haben wir bei ExitZone den Raum Blutiges Erwachen gespielt. Der Raum ist gut gestaltet und die Rätsel sind auch plausibel, auch wenn wir manchmal ganz schön auf dem Schlauch standen. Einige gefundene Gegenstände sind nur dafür da einen zu Verwirren. Für ein Rätsel ist ein Smartphone notwendig. Mit ein bisschen Hilfe haben wir den Raum dann lösen können und durften dort auch noch ein Foto machen. 

Ein bisschen später haben wir den Raum Mord im Kloster gespielt und waren enttäuscht. Der Raum ist für 4 Personen zu klein und die meisten Rätsel sind Do-it-yourself bzw. Bastelarbeiten. Zu allem Überfluss gab es dann auch noch einen Spielfehler. Wir haben den Raum sehr frustriert verlassen.

Im selben Gebäude hat man die Möglichkeit Lasertag und Schwarzlicht-Minigolf zu spielen. Hier kann man also gut einen ganzen Tag verbringen.


Escape-Artists (Wiesbaden): Wir haben den Raum Sherlock Holmes gespielt, weil in den Internet-Bewertungen die tolle Technik gelobt wurde. Leider waren wir nicht ganz so begeistert. Das erste Rätsel haben wir selbst mit Erklärung danach nicht verstanden. Bei dem zweiten Rätsel musste man auf die EXAKTE Ausrichtung achten. Nur einen Millimeter daneben und das Rätsel gilt als nicht gelöst und Zuletzt wurden meine Augen sehr strapaziert, bei einem Rätsel, dass ich selbst mit neuer Brille nur schwer lösen konnte. Einzig der technische Effekt am Ende des Spiels hat uns gefallen.


Escape Artists
 
ExitGames (Würzburg): Vor Ort sind keine Parkplätze. Direkt am Eingang von ExitGames kann man selbstauslösende Fotos zur Erinnerung machen und dann ohne Umwege haben wir uns ins Abenteuer gewagt. Der Raum Dr. Mendulas Maschine ist vollständig zum Thema designed. Ein absoluter Hingucker, die Rätsel sind gut lösbar und für die technischen Rätsel benötigt man keine Vorkenntnisse. Nach Abschluss hatten wir noch 11 Minuten Zeit und auch danach hat man die Möglichkeit nochmals Fotos im Raum machen zu lassen. Der Preis von 44,50 € pro Person ist zwar hoch, für diesen Raum jedoch gerechtfertigt. Aber Achtung: Im Gegensatz zu Dr. Mendulas Maschine sind die beiden anderen Räume keine Eigenkonstruktion, sondern eingekauft. Es kann daher gut sein, dass man die Räume schon unter leicht abgeändertem Namen bereits gespielt hat. In der Nähe von Frankfurt gibt es gleich zwei Anbieter, die diese Räume ebenfalls anbieten.
 

Funpark (Bensheim): Hier kann man viele Stunden bei Minigolf, Arcade Games, Escape Rooms und Lasertag verbringen. Die Mitarbeitenden sind wirklich super freundlichen und organisiert. Für die Escape Rooms erhält man eine passende Requisite, sodass direkt erkenntlich ist welchen Raum man spielt. Bei vielen Besuchern ist das sicherlich sehr hilfreich.

Zuerst haben wir den Raum Villa des Schreckens gespielt. Wie im Funpark in Karlsruhe löst man immer nur ein Rätsel nach dem anderen und kann Hilfeknöpfe nutzen um automatisierte Hilfestellungen zu erhalten. Der Raum ist toll gestaltet und wir sind mega gut durchgekommen. Die Rätsel bzw. die Lösungen haben alle Sinn ergeben. Die Technik hat bei einem Rätsel etwas gezickt, aber dafür haben wir eine Zeitgutschrift erhalten. Den Raum empfehlen wir auf jeden Fall weiter!

Und hat es so gut gefallen, dass wir gleich einen zweiten Raum Der Riddler gespielt haben. Dieser war anders aufgebaut, ohne Hilfeset und man wird für die erste Zeit getrennt, dass jeder für sich rätseln muss. Das hat uns nicht ganz so gut gefallen wie der erste Raum. Dennoch konnten wir-wenn auch mit Hilfe- den Raum erfolgreich abschließen.
 

Planet Escape Rooms (Nidda): Zuerst fällt auf, dass man die Escape Rooms nicht wie sonst online buchen kann. Entweder muss man anrufen und/oder man schreibt eine E-Mail. Die Rückmeldung per Mail kam aber sehr schnell.

Wir haben den Raum das verlassene Kraftwerk gespielt. Dieser ist toll und minimalistisch gestaltet. Leider fehlen hier zwei essentielle Sachen um den perfekten Lösungsweg zu finden: Bodenmarkierungen und etwas zum Aufschreiben ggf. ein Whiteboard. Bei einer größeren Gruppe ist das Problem vielleicht nicht so groß, wie bei uns zu Zweit. So haben wir sehr viel Zeit verloren und konnten die -sonst guten Rätsel- kaum noch ohne Hinweise lösen. Die Kommunikation per Walkie-Talkie gestaltete sich auch schwierig.

Am Ende kann man noch mit einem „Escaped“-Schild ein Foto machen.

Auch wenn die Ausgangssituation nicht ganz optimal war, kommen wir wieder und werden den zweiten Raum der Tempel der Azteken spielen. Dieser Raum soll haptischer sein.

 

Exit Doors (Düsseldorf): Ein Escape Raum mit künstlicher Intelligenz? Das muss ich sehen! Wir haben den Raum Mr. Tesla gespielt und waren begeistert. Die Rätsel und die verbaute Technik sind toll und funktionieren einwandfrei. Die künstliche Intelligenz entscheidet wann wir einen Tipp benötigen und gibt diesen von selbst um den „Zeitplan“ einzuhalten. Die ersten Tipps sind auch subtiler und nehmen einem nicht das Rätseln. Es ist also nur ein kleiner Schupps. Erst danach wird mit Licht explizit auf die Lösung hingewiesen.

Uns hat der Raum richtig Spaß gemacht und durch die KI haben wir auch entspannter gerätselt. Danach haben wir noch mit dein Inhaber reden können, der offensichtlich in Humor gebadet hat. Zudem ist sehr super smart, denn er baut die Escape Räume einfach selbst! Auf der Homepage steht, dass das Entwicklungsbudget bei 185.000€ - 204.000 € pro Raum liegt. Einfach wow! Aktuell wird der Raum Ö-800 gebaut, dieser benötigt aber noch ca. 6 Wochen. Einen Blick durften wir leider nicht darauf werfen.


Mission60Minutes (Düsseldorf):  Bei Mission60Minutes haben wir den Raum Die Zelle gespielt. Hier wird am Anfang in zwei Zellen geteilt und spielt erst nach ca. 10 Minuten zusammen in einem Raum. Der Spielleiter ist in das Spiel als „Schauspieler“ integriert. Die Rätsel sind gut, aber der Raum ist von der 1. Generation. Gerade im Vergleich zu Exit Doors KI -eine Parallelstraße entfernt- ist der Unterschied stark zu sehen. Wir hatten dennoch eine gute Zeit und haben es nach knapp 47 Minuten geschafft zu entkommen. 

 
Hidden (Hamburg): Escape-Rooms auf einem Schiff! Aber nicht nur das ist ein absolutes Highlight, sondern auch die Räume. Mittlerweile haben wir alle drei Räume ausprobiert und kommen bei einer Neueröffnung gerne wieder. Die Mitarbeiter sind gut gelaunt und geben einen tollen Einstieg in die Geschichte. Die Räume sind liebevoll gestaltet und die Rätsel sind mit logischem Denken zu lösen. Hier geht es weniger darum aus dem Raus zu fliehen, sondern die Geschichten der Räume zu erleben.
 

Hidden in Hamburg


Artic Escape (Tromso): Vor dem eigentlichen Escape kann man diverse Rätsel am Tisch lösen und so ggf. Wartezeit überbrücken. Wir haben John Winter’s Office gespielt und waren ein unschlagbares Team. Die Rätsel sind mit logischem Denken zu lösen und nicht zu kompliziert. Der Raum ist gut und sparsam eingerichtet. Auch die Sprachliche Barriere war kein Problem, da mit uns Englisch gesprochen wurde. Sehr zu empfehlen und wir werden die anderen Räume spielen, wenn wir wieder einmal in Norwegen sind. 
 

Room Escape (Rovaniemi): Noch vor dem Eintreten hat das Escape-Spiel quasi begonnen. Man muss über ein Cafe in ein Bürogebäude und dann speziell die Tür öffnen. Der Spielleiter war sehr gut drauf und die Kommunikation auf Englisch war kein Problem. Wir haben Ballpit Takeover gespielt und waren beim ersten Eintreten skeptisch, denn es sieht aus die ein Escape Room der 1. Generation. Die Rätsel waren aber spannend und man erhält nach gewissen Zeitabständen automatisch Tipps. Wir haben den Raum leider nicht innerhalb von 60 Minuten abgeschlossen und durften auch nicht weiterspielen. Das fehlende Rätsel wurde uns aber erklärt und wir haben Feedback zu unserer „Leistung“ erhalten. Im Raum werden die Regeln von Dame vorausgesetzt. Der Preis ist nicht ganz gerechtfertigt, auch wenn Escape Rooms in Finnland nicht so populär sind. 
 

Reykjavík Escape: In der Hauptstadt von Island kann man den Escape Room bequem per Getyyourguide buchen und hat so die volle Flexibilität für Stornierungen bis 24 Stunden vorher. Ebenso ist ein kurzfristiges Buchen ohne Anrufen möglich.

Wir haben den Raum Bank Heist gespielt. Die Geschichte und der Raum sind auch für englische Spieler ausgelegt. Technik sucht man hier vergebens, es ist ein Raum der 1. Generation. Wir haben uns als 2-er Team gut aufgeteilt und konnten die Geschichte innerhalb von 40 Minuten beenden. Trotz der geringen Spielzeit hatten wir viel Spaß beim Rätseln. Statistisch gesehen beenden nur 35% der Spieler diesen Raum. Ich denke das das daran liegt, dass Escape Rooms in Island nicht so populär sind und die Isländer daher noch nicht so viel Erfahrung haben wie wir.

Am Ende wurde noch ein Foto von uns gemacht. Die Preise sind ähnlich zu unseren: Ca. 43,00 € pro Person.

 

Kadroom (Kiew): Kadroom hat sich auf Escape Räume unter dem Motto Filme spezialisiert. Wir haben Now you see me und Star Wars gespielt. Die schriftliche Spieleanleitung gibt es auch auf Englisch und wurde uns mit Hilfe eines Translators ins Deutsche übersetzt. Die Räume sind einfach so toll und mit Liebe zum Detail eingerichtet. Für uns gar nicht zu vergleichen mit unseren bisher gespielten Räumen. Hier hat die Technik die Oberhand! Das bringt aber auch den Nachteil, dass alles 100% sitzen muss. Die Kommunikation mittels Walkie-Talkie gestaltete sich etwas schwierig. Dennoch haben uns die Räume sehr beeindruckt und wir kommen gerne wieder. Star Wars war leichter als You can see me, allerdings wird hier musikalisches Gehört vorausgesetzt. Einen Raum haben wir innerhalb der Zeit nicht geschafft, durften ihn aber noch zu Ende spielen.

Der Preis ist - im Gegensatz zu Deutschland- natürlich auch überzeugend. Der erste Raum kostete 42,69 € und für den zweiten Raum haben wir einen Rabatt bekommen und 36,12 € gezahlt. Wohl gemerkt nicht pro Person, sondern gemeinsam!

 

 
 

The Escape Game (Orlando / USA): In den USA ist das Prinzip von einem Escape Room etwas anders. Man muss den ganzen Raum buchen oder bucht sich einen Platz im Spiel. Das bedeutet, dass man mit fremden Leuten zusammen spielt. Durch die sprachliche Barriere war das gar nicht so einfach, aber ein tolles Erlebnis! Mission Mars ist in zwei Räume unterteilt. Im ersten Raum war wenig Technik verbaut und das hat mir richtig Spaß gemacht. Der zweite Raum jedoch war voll mit Technik, was wir uns bei Escape Rooms ja eigentlich wünschen. Durch die hohe Personenanzahl war ein Zusammenspiel nicht so möglich und ich hatte daher eher "Pause". Dennoch bleibt der Escape Room immer in Erinnerung, nicht Zuletzt wegen dem super lustigen und motivierten Spielleiter! Der Spielpreis beträgt ca. 42,50 Dollar inkl. Tax.

 
 
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