Geocache Empfehlung: Hessen

[Werbung] Mittlerweile habe ich 460 Geocaches innerhalb eines Jahres gefunden. Sowohl in Hessen, als auch in anderen Bundesländern und sogar in andere Ländern.

Aufwändige bzw. spezielle Geocaches sind da immer wieder ein Grund zur Freude. TCapitano hat in der letzten Zeit leider fast alle seine Geocaches deaktiviert. Aber dennoch gibt es keinen Grund um traurig zu sein
Drei Pilgermuscheln hat ganz tolle und ausgefallene Geocaches im Raum Südhessen!


Aktuell (Stand April 2020) sind es 44 traditionelle Geocaches, 1 virtueller Cache, 4 Mystery Caches und 5 Lab Caches. Die 4659 Favoriten sprechen für sich! Unsere nächste Tour werden wir rund um die restlichen Geocaches von DreiPilgermuscheln planen.


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Kurzgeschichte: TFTC

[Werbung] Deutsch war schon immer mein Lieblingsfach. Auch jetzt nach bin ich auf der Suche nach Online-Kursen für Interpretationen. Leider gibt es ein solches Angebot nicht. Als Alternative habe ich eine Kurzgeschichte geschrieben und diese beim Putlitzer Preis eingereicht. Gewonnen habe ich nicht, aber trotzdem möchte ich sie teilen.


TFTC


14:03 Uhr, Tromso, Norwegen

Es ist windig draußen. Ab und zu wird man von einem kurzen Regenschauer überrascht. Nicht der beste Tag für die Veröffentlichung. Es geht um die Veröffentlichung meines Geocaches. Gestern Abend habe ich mein Meisterwerk nach Wochen der Hingabe fertigstellen können und warte nun gespannt auf DIE E-Mail. Geocaching ist ein weltweites Spiel. Behälter werden versteckt und in der App eingepflegt, sodass andere Mitspieler diese finden können. Mit Hilfe von den Koordinaten gelangt man zum richtigen Ort. Danach muss man noch den Behälter suchen um sich ins Logbuch eintragen und auch online loggen zu dürfen. Eine Schatzsuche für Erwachsene quasi. Bei meinem Behälter geht es jedoch nicht einfach um eine simple Filmdose oder ein Vogelhaus. Nein, Nein. Ich hatte einen Plan und habe viel Zeit investiert. Stundenlang war ich täglich im Keller verschwunden und habe ein altes Plumpsklo nachgebaut. Dem stillen Örtchen habe ich optisch an einen Sarg angepasst und auch auf der Tür ist ein Totenkopf aufgemalt. Sobald man die knarzende Tür öffnet geht der Gruselspaß weiter. Künstliche Spinnen mit künstlichen Spinnweben und auf dem Klo sitzt ein Skelett. Im Laufe der Zeit werden es sich hier auch echte kleine Bewohner gemütlich machen und die Verwitterung wird ihr Übriges tun. Um an das heiß begehrte Logbuch zu kommen muss man tatsächlich in den Mund des Skeletts fassen. Mitten im Wald werden da sicher dem ein oder anderen die Nerven durchgehen.

Gerade prasselt der Regen wieder gegen das Fenster. Fast schon demonstrativ steigt der Dampf meines Tees aus der Tasse. Wer geht schon bei so einem Dauerregen in den Wald? Jede Minute gespannt das Postfach aktualisieren nur um dann enttäuscht festzustellen, dass es nichts Neues gibt. Ich sollte meine Zeit besser nutzen. Das Chaos im Keller aufräumen zum Beispiel. Doch ich fühle mich müde. Unendlich müde. Eine kurze Pause wird mir guttun. Ganz sicher.



16:10 Uhr, immer noch in Tromso

„Welches Jahrhundert haben wir?“ denke ich als ich wieder aus dem Schlaf erwache. Die Sonne hat die Überhand gewonnen und ihre Strahlen durch das Fenster direkt auf mein Gesicht geworfen. Hier in Norwegen fast schon eine Seltenheit. Das kann nur Gutes heißen! Wenige Sekunden später bestätigt sich dieses Gefühl. Mein Geocache mit dem Namen „Frau ohne kleinen Finger in privater Situation" würde veröffentlicht! Offenbar nur wenige Sekunden nach meinem Einschlafen. Da ich fast 2 Stunden verschlafen habe waren auch schon die ersten Spieler dort. Zwei Logeinträge und Favoritenpunkte hatte ich mir so gesichert. „Einfach nur Wow! Wir hatten richtig Angst, dabei ist es nicht einmal Dunkel. Sehr kreative Arbeit. Wir danken für diesen Einfall und Gruselfaktor!“ und „Richtig realistisch! Ich habe mich richtig erschreckt! Diesen Cache werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen und für die Bestenliste nominieren“. Auch ein Nicht-Fund würde schon dokumentiert: „Hier hatten wir zu viel Angst und sind lieber wieder gegangen“. Mein Werk wird also gewürdigt. Wunderbar!

Das ist die Vergütung für meine harte Arbeit. Ich lächele und spiele mit dem kleinen Finger. Nicht meinem kleinen Finger, sondern dem kleinen Finger von dem Skelett. Gut, eigentlich von Fabienne, aber von ihr ist eben nicht mehr viel übrig außer den Knochen. Fabienne hatte es vor einigen Jahren vorgezogen mich zu betrügen. Und das in unserem Ehebett! Als ich die Tür damals öffnete kniete sie gerade vor dem Mann und war zum Sprechen nicht mehr in der Lage. Jetzt, mein Liebling, hat du wieder den Mund voll und tausende von Händen fassen dich an. Ganz nach deinem Geschmack, nicht wahr? Geocaching hat mich auf diese Idee gebracht: Das Offensichtlich ist oftmals unsichtbar. Vielleicht habe ich sogar Glück und jemand klaut den Haufen an Knochen ganz ohne zu wissen, dass er oder sie die Überreste von einem Mord mitnehmen. Ob das das perfekte Verbrechen ist von dem alle reden? Bevor ich mich aber damit beschäftigen kann muss ich nun endlich im Keller die Mischung aus Sägespänen, Blut und Gedärme beseitigen.


TFTC heißt eigentlich „Thanks for the Cache". In meinem Fall eher „Thanks for the crime". 
 
 
 
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Geocaching: Trackables und Geburtstagscache

[Werbung] Weiterhin gehört Geocaching zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen. Auch in der Corona-Zeit ist das möglich und verschafft Bewegung!

Dick eingepackt habe ich aktuell am Liebsten Waldrunden. Im Sommer meide ich diese wegen Zecken, aber zur kalten Jahreszeit ist das kein Problem.

 

Mit meiner neuen ECA Magnetstab, Greifer, Taschenlampe und UV-Licht kann ich noch mehr Caches bergen. Zwei weitere Trackables sind eingezogen und mein vermisster Panda ist wiederaufgetaucht! Mein TB-Hotel wird ebenfalls fleißig genutzt und ich habe meinen eigenen Geburtstagscache bekommen!

 
 
 
 
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Geocaching Erfahrungen

[Werbung] Bereits 2014 habe ich das erste Mal Geocaching ausprobiert. Alleine und ohne Erfahrungen habe ich aber schnell aufgegeben. Durch Corona und die darauffolgenden Beschränkungen bzw. Lockdown habe ich mich erneut damit beschäftigt. Diesmal mit einer Freundin zusammen und so wurde das Geocaching zu einem festen Bestandteil der letzten Monate. Mittlerweile habe ich 280 Geocaches gefunden. Einige waren normale Petlinge, andere hingegen aufwendige Arbeiten, perfekt getarnt oder echte Hingucker.

Touren haben wir vorab geplant und damit gerne mal 15.000 Schritte gesammelt. Die längste Tour war an einem Samstag mit 33 Caches. Wir haben uns an höheren Schwierigkeitsstufen gewagt und auch Rätsel gelöst. Selbst das Abzeichen für Zypern habe ich erhalten.

Trackables wurden mit ihrer Reise geholfen und eigene Trackables ausgesetzt. Ich bin auch selbst Owner geworden und haben Geocaches ausgelegt. Erst normale Petlinge, dann besondere Caches.

Sie haben Post: Ein Amerikanischer Briefkasten bei dem erst der Schlüssel gefunden werden muss. (TB-Hotel)

UCO (Unbekanntes Cache Objekt): Der Spinsafe als Geocache. Um die Kombination zu bekommen muss man ein Rätsel im Listing lösen.

Dankes-Cache: Ein Vogelhaus, bei dem das Logbuch in einem Deckel versteckt ist

Eule der Pandora:
Aufwendiges Vogelhaus bei dem man eine Rätselbox lösen muss um an das Logbuch zu kommen.





Die Aufregung vor der Veröffentlichung war immer groß. Natürlich war ich auf diese ausgefallenen Geocaches richtig stolz. Schnell merkte ich jedoch, dass das Spiel auch seine Schattenseiten hat und man sich hier besser ein dickes Fell anlegt. Schlösser wurden mehrmals gestohlen ; eine Schlosskombination wurde verstellt, sodass ich das Schloss aufbrechen lassen musste ; Der Deckel von meinem Vogelhaus war häufig abgerissen worden ; der Spinsafe wurde aus dem Boden gerissen, beschädigt und hinter einen Container geworfen,… Unsere Mühen mit den Geocaches wurde also mit Füßen getreten und wöchentlich musste ich etwas ersetzen oder reparieren. Nach nicht einmal 3 Monaten als Owner hatte ich die Schnauzte voll und habe fast alle Geocaches wieder abmontiert und archiviert. Das Ganze ist ja nicht nur eine Frage der Zeit, sondern auch von Geld.



Bei 476 Funden erhält man zudem für seine aufwendigen Arbeiten teilweise richtig fiese oder überflüssige Kommentare / Logeinträge. Natürlich habe ich auch viele nette Kommentare bekommen und auch 52 Favoritenpunkte sammeln können. Mein Entschluss steht jedoch fest: Ich werde keine weiteren Caches auslegen. Die Bastelarbeiten, die es überlebt haben, werden von einer Freundin adoptiert und an einem anderen Ort und Bundesland ausgelegt.

Auch Trackables werden nicht so behandelt, wie sie es sollten. Das beste Beispiel ist mein Wintercoin, der ein Rennen nach Tromsö machen soll. Start war in der Nähe von Frankfurt. Der Coin wurde von einem sehr erfahrenen Cacher eingesammelt und dann passierte ersteinmal nichts. Als ich nach ein paar Wochen nett nachfragte, denn es handelt sich ja immer noch um ein Rennen, wurde der Coin in Österreich ausgesetzt. Völlig falsche Richtung also. Mein Panda wurde bisher nur ein einziges Mal bewegt und seit eineinhalb Monaten wurde keine Sichtung mehr geloggt. Vielleicht ist der Panda auch schon nach einem einzigen Cache verschwunden.



Geocaching Trackable


Eine Cacherin hingegen hat mit einem Trackable knapp 1600 Kilometer gesammelt. Es gibt auch hier unterschiedliche Erfahrungen.


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Geocachingshop - Trackables

[Werbung] Geocaching ist ein Hobby mit vielen Facetten. Nicht nur das Suchen, sondern auch selbst Caches legen. Neben Events und Sammelgegenständen gibt auch Trackables. Von Geocachingshop habe ich Trackables auf die Reise geschickt.

Was sind Trackables?
Trackables sind kleine Gegenstände, die eine Mission haben und Reisen. Du darfst sie nicht behalten (es sind keine Sammelgegenstände). Mit dem Code sind sie über Geocaching.com verfolgbar. Geocoins haben dasselbe Prinzip, sind aber -wie es der Name schon sagt- Münzen. Beides gibt es in einer großen Auswahl an Motiven. Mit den Travel Bugs (sieht aus wie Dogtags) kann man sogar jeden kleinen Gegensatz auf Reisen schicken. 





Das Vorgehen als Käufer: Gewünschten Trackable raussuchen, nach Erhalt auf Geocaching.com registrieren und „Website“ des Trackables / Geocoins gestalten. Hier wird die Mission und Beschreibung festgelegt. Platz für Fotos gibt es auch.


Danach legt man ihn in einen Geocache und wartet darauf, dass andere Geocacher sich der Challenge annehmen. Bei Micros und Nanos ist das natürlich nicht möglich, da sie zu klein sind. Oftmals werden größere Dosen als „TB Hotel“ also Trackable Hotel beschrieben.


Das Vorgehen als Finder: Du hast einen Trackable gefunden? Toll! Bevor du etwas tust, schaue nach der Challenge und ob du sie erfüllen kannst. Wenn du das kannst, kannst du den Trackable entnehmen und das auch bei Geocaching.com so loggen. Wenn du dem Trackable nicht helfen kannst, dann kannst du den Trackable / Geocoin aber zumindest discovern und als gesehen markieren.


Meine Trackablemissionen:
Aktuell habe ich 5 Trackables aktiviert.
  • Trackable 1: Viele Kilometer sammeln - bestenfalls mit Foto
  • Trackable 2: Alle Bundesländer Deutschlands besuchen
  • Zoltan The Zombie: Viele Caches besuchen. Zoltan soll nie lange bei Cachern verbleiben und schnellstmöglich im nächsten Cache abgelegt werden - sofern die Cachegröße das zulässt.
  • Season Geocoin Winter: Soll -zur Erinnerung an meinen Urlaub in Norwegen- nach Tromso reisen. Zusammen mit dem Geocoin meiner Miturlauberin wird das ein Wettrennen.
  • VVV Decoder Schlüsselanhänger: Bleibt bei mir und darf nur persönlich discovered werden. Gefundene Caches werden von dem Schlüsselanhänger besucht und so werde meine Kilometer dokumentiert.

Trackable 1 und Trackable 2 wurden von einer tollen Cacherin gefunden und befinden sich aktuell in Niedersachsen. Ich bin gespannt wo die Reise noch hingeht. Auch Zoldan wurde bereits in einen anderen Cache getragen. Der Season Geocoin wird demnächst seine Reise antreten. Bisher konnte ich mich noch nicht trennen, da er einfach wunderschön ist. Beide Seiten sind mit einem Wintermotiv versehen und lassen mich gerne an meinen Urlaub zurück denken.
Mein Decoder Schlüsselanhänger wird Ende des Monats bei einem Cachertreffen ordentlich entdeckt werden.

In ca. einem halben Jahr gebe ich euch ein Update wo sich die Trackables befinden.
 

 


Weitere Ideen für Trackable Missionen:
  • Lieblingsstadt
  • Lieblingsland
  • Alle Hauptstädte von Europa
  • Kilometer-Wettkampf zwischen zwei Trackables
  • Weltwunder besuchen
  • Foto-Contest
  • Waldcaches besuchen
  • Lost Places besuchen
  • T5er Caches besuchen
  • 50.000 km Challenge
  • 1000 Caches besuchen
  • 500 mal discovert werden

Bei Geocachingshop könnt ihr aber nicht nur Trackables, sondern auch Ausrüstung, Bekleidung, Taschen, Bücher & Magazine, Fanartikel und alles was ihr fürs selbst legen eines Caches braucht kaufen. Ganz besonders toll finde ich die Spezialverstecke. Grasoptik, Mooskugel und Nussbehälter sind richtig schwer zu finden.
 
Fazit: Toller Shop und super schöne Trackables mit Sucht-Gefahr!

Vielen Dank für die Bereitstellung und den netten Kontakt!

 
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Geburtstagsgeschenke Schnitzeljagd

[Werbung] Geschenke gehören zum Geburtstag einfach dazu. Aber sie einfach nur zu überreichen reicht mir nicht! Meine liebe Freundin hatte gestern Geburtstag und da sie Geocaching und Escape-Rooms so sehr liebt habe ich mir gedacht: Das kann ich auch!

Den Glückwunsch-Brief musste sie puzzeln. Bei genauen Hinsehen war zu erkennen, dass das Wort „Schuhe“ in einer anderen Schriftart und Schriftgröße geschrieben war. Genau das war der Hinweis, denn ich hatte vorab -natürlich ohne das sie etwas mitbekommen hat- dort einen weiteren Zettel versteckt. Die Koordinaten führten sie zu einem Röhrchen, indem weitere Koordinaten enthalten waren. Diese wiederrum führten sie zu meinem Auto an dem ein weiterer Zettel hing. Sie musste mir eine vierstellige Zahlenkombination nennen, die vier Zahlen vom meinem Autokennzeichen. Das alleine wäre aber zu einfach gewesen. Ich habe den selben Trick nocheinmal angewendet und die Worte „Hinten nach vorne“ in einer anderen Schriftart und -Größe geschrieben. Daher war die richtige Kombination meine Zahlen vom Autokennzeichen rückwärts.

Nun folgte quasi das Highlight dieser Suche. Sie musste eine Stimme erkennen. Vorab habe ich ihren Lieblings-Podcaster gebeten eine Glückwunsch-Sprachnachricht zu senden. Freundlicherweise hat er das auch gemacht und so hat es auch nur wenige Sekunden gedauert, bis sie mir den passenden Namen nannte. So kam sie dann endlich an ihre Geschenke und war mega begeistert.


 (Auf die Bilder klicken zum Vergrößern)


Der Aufwand war gar nicht so groß, der Effekt dafür aber umso mehr!


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Urlaub in Corona-Zeiten

[Werbung] Meine Island Reise ist ja leider ins Wasser gefallen. Da ich aber Urlaube sehr ungern zu Hause verbringe musste ein Plan B her. Wir haben uns dann für einen Kurz-Trip in den Norden Deutschlands entschieden.

Bereits früh morgens ging es los und wir hatten wirklich Glück. An diesem Sonntag waren die Straßen sehr leer und trotz einigen Autobahnsperrungen, die umfahren werden mussten, sind wir richtig gut durchgekommen. Während ich gefahren bin haben wir den Podcast Verbrechen von Nebenan gehört. Bei Pausen auf Rasthöfen haben wir noch zwei Geocaches mitgenommen.

Zur Mittagszeit hatten wir unser Ziel erreicht. Wir hatten großen Hunger und haben uns eine Pizza bei Mamma Mia in Tornesch genehmigt. Ohne Reservierung haben wir noch ein schönes Plätzchen gefunden. Eine große Verdauungspause blieb aus und wir sind gleich wieder Geocachen gegangen. Da wir am den Vormittag ja viel gesessen haben war das eine willkommene Bewegung. Zu dritt hatten wir richtig Spaß und haben fast alles gefunden. Als Abschluss des Tages gab es noch ein Spaghetti Eis in der Eisdiele Venezia in Wedel. Hier gibt es normalerweise sogar eine ganze Spaghetti Eis-Karte!

Abend haben wir in unserem gebuchten Hotel Rosarium in Uetersen eingecheckt. Das Hotel ist klein und gemütlich und der anliegende Park wunderschön. Nach dem Frühstück ging es direkt in den Wildpark Schwarze Berge. Auch wenn mein Lieblingshaus -das Feldermaushaus- geschlossen hatte, hatten wir eine tolle Zeit. Frische Luft, Bewegung, viele tolle Tiere und sogar füttern der Rehe war möglich. In Engstellen wurde man angehalten Masken zu tragen. Daran haben sich alle Parkbesucher gehalten. Generell war durch die breite Fläche Abstand halten gut möglich. Ich musste lediglich eine Mutter mit Kind zurechtweisen.



Am nächsten Morgen stand nach dem Frühstück wieder Geocaching auf dem Weg. Eigentlich wollten wir etwas ausschlafen, dies war aber durch einen Termin in der Werkstatt nicht möglich und so haben wir die Zeit nochmal dafür genutzt. Mit der S-Bahn ging es direkt nach Hamburg und wir haben den Escape-Room Hidden Escape auf einem Boot besucht. Das Boot ist super gestaltet und im Warteraum gibt es tolle Rätsel um freie Zeit zu überbrücken. Wir haben den Raum „Das verbotene Spiel“ gespielt. Ziel ist es hier nicht aus dem Raum zu entkommen, sondern die Geschichten durchzuspielen und zu Ende zu bringen. Die Mitarbeiterin war nicht nur zum Überwachen zuständig, sondern hat sich auch vorher verkleidet um die Geschichte maximal authentisch rüber zu bringen. Der Raum war wirklich toll gestaltet und die Rätsel auf jeden Fall lösbar. Ab und zu haben wir kleine Hilfen durch Lichtsignale bekommen. So mancher Schreckfaktor ist in dem Spiel inklusive! Weil uns das so gut gefallen hat, haben wir direkt noch einen Raum gespielt. „Der goldene Schädel“ war ebenfalls toll gestaltet, kommt aber an den ersten Raum nicht heran. Wir haben einige Rätsel übersprungen, auch wenn die Mitarbeiterin dies nicht bestätigt hat. In jeden Fall ist Hidden Games darauf aus, dass die Spieler das Boot mit einem guten Gefühl verlassen.


Danach haben wir noch bei Gilde Bowling noch drei Bowlingsspiele gespielt und sind dann wieder bei Mamma Mia essen gegangen. Diesmal waren wir aber leider nicht zufrieden, denn die Bedienung war sehr unfreundlich, die falsche Pizza wurde gebracht, Zutaten wurden vergessen und zum Schluss wurde uns sogar eine falsche Rechnung überreicht. Das negative Bild wurde abgerundet, weil alle Kellner ihre Maske nicht getragen haben.

Am vorletzten Tag ging es nach dem Frühstück und Auschecken zum Serengeti-Park in Hodenhagen. Da wir Übernachtungen gebucht haben, konnten wir die Autoschlange umfahren. Der Check-In war sehr freundlich und hilfsbereit. Vorab ist einiges mit der Reservierung und den Tickets schiefgelaufen. Vor Ort konnte direkt alles geklärt werden. Kurze Zeit später ging es schon in den Park. Angefangen mit der Safari-Tour und einem motivierten Busfahrer. Die vielen Informationen hat er mit Humor gut verpackt und war auch sichtlich erfreut, dass ich mich sogar umgesetzt habe um noch mehr davon mitzubekommen.  In der Dschungel-Safari gibt zwar keine Informationen, dafür aber jede Menge Spaß und Action. Der Fahrer war noch mehr in seiner Rolle als bei der Safari-Tour und hat diese kleine Fahrt zu einem echten Erlebnis gemacht. Der Park hat noch viele weitere Attraktionen wie Wasser-Safari, Achterbahn oder Wasserbahn zu bieten. In der Corona-Zeit sind leider die Durchlaufgehege der Affen und die Elefantenwelt gesperrt. Mundschutz muss beim Anstehen und im Restaurant bis zum Tisch getragen werden. Die Mitarbeiter setzen das -notfalls auch lautstark- durch.

Der Tag neigte sich dem Ende zu, doch das Abenteuer war noch nicht zu Ende. Eine Nacht in der Ranger-Lodge stand und noch bevor. Um Punkt 20:00 Uhr wurden wir bei den Wohnmobilen von unserem Ranger abgeholt und wir haben das Wohnmobil selbst gefahren. Wir durften nochmal -ganz alleine- durch die Safari-Welt fahren und haben einen Stop bei den Elefanten eingelegt, die für „normalen“ Tagestouristen ja gesperrt sind. Hier haben wir die Einweisung erhalten und uns danach auf den Weg zu unserem finalen Schlafplatz gemacht: Zwischen Strauß, Böcken und Zebras. Die Fenster lassen sich ausklappen und so kann man bequem von der Bank aus die Tiere beobachten. Der Ranger hat Futter direkt vor das Wohnmobil gestreut und so wurden die Tiere angelockt. Nach dem Beobachten haben wir uns noch eine Weile mit dem Ranger unterhalten, weil er so freundlich ist und einen interessanten Lebenslauf hat. Tatsächlich waren wir seine ersten Übernachtungsgäste! Langsam ging die Sonne und wir verabschiedeten uns. Ein Funkgerät steht zur Verfügung um jederzeit Kontakt mit dem Ranger aufzunehmen. Er befindet sich in der Nähe und kann im Notfall schnell eingreifen. Das Wohnmobil ist sehr klein. Für zwei Personen war es noch ausreichend für eine Nacht. Die Ranger-Lodge ist mit bis zu 4 Personen belegbar, aber das halte ich für zu stressig. Der Nassraum ist ebenfalls sehr klein. Dusche, Waschbecken und Toilette im Einem. Bedeutet auch: Wenn man duschen möchte, dann ist alles nass. Klorollen vorher in Sicherheit bringen!

Leider hatten wir ein Bett, welches sehr gequitscht hat. Meine Nacht war deswegen nicht sehr erholsam. Natürlich hat auch die Aufregung ihren Teil dazu beigetragen. Nachts habe ich Hufgetrappel gehört und morgens klopfte der Strauß ans Fenster. Um 07:00 Uhr kam der Ranger wieder vorbei und fütterte die Tiere erneut direkt vor unserer Nase. Danach ging es wieder zurück zum Parkplatz. Ich bin sehr froh, dass wir erst den Parkeintritt und dann die Übernachtung gewählt hatten. Den ganzen restlichen Tag war ich hundemüde und sehr unmotiviert. Auf der Rückfahrt nach Hause war das natürlich irrelevant.





So ging ein Kurz-Trip zu Ende. Wir haben viel erlebt und die restlichen Tage in der Heimat haben wir für einen neuen Hamster, ein Fotoshooting, eine Wanderung und einen Familientag genutzt. So schnell waren dann auch schon 9 Tage (inkl. Wochenende) voller Programm vorbei. Eigentlich bräuchte ich jetzt doch Urlaub von Urlaub.

 



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Corona-Lockerungen: Fitness und Urlaub

[Werbung] Die ersten Lockerungen der Corona-Pandemie sind umgesetzt. Das heißt auch, dass endlich wieder die Fitnessstudios offen haben. Zwar noch mit Einschränkungen, aber endlich wieder offen.

Die ersten drei Trainingseinheiten habe ich hinter mir und extremen Muskelkater. Adbduktoren habe ich in unserem Homegym eher weniger trainiert und das bekomme ich nun zu spüren.

Zugenommen habe ich in den zwei Monaten der Beschränkungen nicht, da ich zu Hause trainiert, weiter auf meine Ernährung geachtet und generell mich ausreichend bewegt habe. Durch das Geocaching hat die Bewegung auch richtig Spaß gemacht. Nun habe ich sogar selbst vier Geocaches ausgelegt. Diese sind kostenfrei verfügbar - also nicht über den Premium-Account.

 


Meine Island-Reise ist natürlich auch abgesagt worden. Das Geld für die Ausflüge habe ich bereits wieder und das Apartment konnte ich kostenfrei stornieren. Einzig das Geld für die Flüge bekomme ich nicht wieder bzw. nur einen Gutschein. Da ich Island aber unbedingt besuchen bzw. meine bereits getätigte Planung umsetzen möchte, werden wir die Urlaubsreise 2021 nachholen. Stattdessen fahren wir nun nach Hamburg und werden da einen Wildpark und den Serengetipark besuchen. Zudem möchten wir gerne ein Escape spielen, Geocaches suchen und -sofern möglich- ins Dungeon Hamburg gehen. Im Seriengeti-Park werden wir in den Rager-Lodges übernachten. Das sind kleine Wohnmobile, die mitten auf der Wiese der Wildtiere abgestellt werden. Raus dürfen wir dann natürlich nicht mehr, aber durch das Fenster können wir gut beobachten. Hoffentlich besuchen uns Zebras und Strauße.

Noch vor der Corona-Krise haben wir das Shams Alam in Marsa Alam für Oktober gebucht. Ob dies stattfinden kann ist weiterhin fraglich. Da es sich aber um eine Pauschalreise handelt, würden wir im Ernstfall unser Geld einfacher wieder zurückbekommen.

Die Frage nach dem Urlaub für Januar stand nun auch im Raum. Ich verbringe meinen Geburtstag gerne im Ausland und eigentlich war Punta Cana geplant. Fernreisen sind mir aber zu riskant und daher haben wir uns für Finnland / Lappland entschieden. Im Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi haben wir eine Aurora Suite gebucht. An einem Geburtstag werden wir in das Glass Resort umziehen und so luxuriös feiern.


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Geocaching: Die Schnitzeljagd / Schatzsuche für Erwachsene

[Werbung] In einem vergangenen Blogpost habe ich über meine zwei Liebsten Hobbys gesprochen: Krafttraining und Schnorcheln. Beides ist in der Corona-Zeit nicht möglich. Natürlich ist mir weiterhin das Hobby Bloggen geblieben, allerdings benötige ich auch einen körperlichen Ausgleich. Das Training im Keller ist gut, aber ich habe dennoch noch Energie zur Verfügung. Spazierengehen ist ganz nett, aber eben nicht dauerhaft. Da habe ich mich erinnert, dass ich vor ein paar Jahren Geocaching ausprobiert habe und die App erneut heruntergeladen.

Geocaching: Die Schnitzeljagd / Schatzsuche für Erwachsene.




Ich liebe Escape-Rooms und so kann ich diesen Teil mit Bewegung kombinieren. In der App sind die Geocaches hinterlegt, die andere Nutzer versteckt haben. Mit der Navigation erreicht man das ungefähre Ziel bis auf ein paar Meter. Danach muss man anhand des Namens, der Beschreibung oder der Tipps die Geocaches suchen. Von den Größen sind alles dabei: Mini-Caches, die nicht größer als mein kleinster Fingernagel sind bis hin zu Zeichnungs-Rollen. Hat man die Cache gefunden, trägt man sich in das Logbuch ein, markiert den Fund in der App und legt alles an seinen Platz zurück.

Die Verstecke sind manchmal einfach nur genial. Ein „künstlicher“ Baumstumpf war das Highlight bisher. Aktuell habe ich 17 Geocaches gefunden, eine nicht gefunden und sogar selbst eine ausgelegt. Diese ausgelegte Geocache wartet gerade auf die Freischaltung.



Bei der App gibt es die Basis- und Premium-Mitgliedschaft. Die Premiummitgliedschaft hat einige Vorteile wie Zugriff auf alle Caches, andere Kartenansicht, Benachrichtigungen über neue Caches, benutzerspezifizierte Suchen,…


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