Christian Miller & Ken Armstrong - Falschaussage


[Werbung] Nachdem ich einige Thriller gelesen habe, stelle ich euch heute ein Buch zu einem sensiblem Thema von Random House vor.


Das Buch:
Christian Miller & Ken Armstrong - Falschaussage

Preis: 12,00 €


Seiten: 352 Seiten

ISBN-13: 978-3442716258

Verlag: btb Verlag

Klapptext: Ein Buch, das im Genre True Crime in der obersten Liga spielt.« (Hannes Hintermeier, FAZ) Die vielfach ausgezeichneten Journalisten T. Christian Miller und Ken Armstrong erzählen die wahre Geschichte der 18jährigen Marie, die, als sie bei der Polizei ihre brutale Vergewaltigung anzeigt, nicht als Opfer, sondern als Verdächtige behandelt wird. Die Beamten bezichtigen sie der Falschaussage und statt den Täter zu suchen, wird Marie selbst vor Gericht gebracht. Mehr als zwei Jahre später kommen zwei couragierte Kriminalbeamtinnen, die eine Verbindung zu weiteren Vergewaltigungsfällen herstellen, einem brutalen Serientäter auf die Spur und bringen am Ende die schockierende Wahrheit ans Licht.

Basierend auf Ermittlungsakten und Interviews mit den wichtigsten Beteiligten, ist »Falschaussage« eine unglaubliche Geschichte über Lügen, Zweifel und den unbeirrbaren Kampf um Gerechtigkeit, die schonungslos offenlegt, wie bis heute mit sexueller Gewalt umgegangen wird – und dass viel zu oft immer noch die Opfer an den Pranger gestellt werden und nicht die Täter.

 


Meine Meinung: Das Cover und der Einband sind wie ein Polizeiprotokoll gestaltet und passen daher zum Thema. Zudem findet man eine Karte mit Ortsangaben um die Geschichte noch besser verfolgen zu können.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Titel, Datum und Ort. Die Erzählperspektive ändert sich in jedem Kapitel.

Vergewaltigung ist ein sensibles Thema und direkt auf den ersten Seiten wird durch einen Blogger provoziert.

Die Geschichte wird sachlich erzählt und es gibt wenig Dialog bzw. direkte Rede. Am Ende des Buches gibt es die Quellenangaben zum Nachlesen. Es ist eher als eine Art Dokumentation zu sehen.

Durch die sachliche Schreibweise gibt es keinerlei Spannung und gelegentlich ist das Buch so wirklich langatmig. Gerade weil die Ermittler ausschleifend und detailreich beschrieben werden. Für den Verlauf der Geschichte hat das aber keine Notwenigkeit.

Während der Langatmigkeit hatte ich aber genügend Zeit mir Gedanken zu diesem Thema zu machen. In der Realität, wie im Buch, sind Spuren oftmals nicht nachweisbar und die Situation schwer zu beurteilen. Die Opfer erinnern sich nicht oder falsch an den Tathergang. Das Adrenalin und der Stress sind dafür verantwortlich. Ich kann das mit meinem Autounfall vergleichen, bei dem mir auch einige Momente fehlen und ich danach nicht rational gehandelt habe.

Am Ende des Buches wird die Geschichte aufgeklärt. Zwei Zitate möchte ich hier noch erwähnen:

„Man sollte immer erst dem Opfer glauben, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist“
„Bei Vergewaltigung ist jedes Stadium der Ermittlungen mit Zweifeln durchtränkt.



Fazit: Eine Art Dokumentation über ein wichtiges Thema, aber ohne Spannung.

Vielen Dank für die Bereitstellung!

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