Ägypten Reisebericht: Mövenpick el Quseir

[Werbung] Die letzten Jahre haben wir immer abwechselnd im Shams Alam Beach Resort und im Gorgonia Beach Resort Schnorchelurlaub gemacht. Durch eine Flugänderung nach Marsa Alam waren wir quasi gezwungen eine Alternative zu suchen und haben uns für das Mövenpick El Quseir entschieden. Zum Glück!

 

 

Ägypten Reisebericht: Mövenpick el Quseir
 

Ägypten Erfahrungsbericht: Mövenpick el Quseir 

Ägypten Erfahrungen Mövenpick el Quseir


Ägypten Sternenhimmel Mövenpick el Quseir
Sternenhimmel
 
Ägypten Erfahrungen Mövenpick el Quseir Katzen


Der Flug ging nach Hurghada und von dort aus sind es nocheinmal 1,5 Stunden Transfer. In unserer Buchung war ein Privattransfer schon enthalten. Das Visum vorab haben wir wie immer am Bankschalter gekauft. Seit April 2026 kostet dieses nun aber 30 Dollar pro Person.

Bereits beim Check-in hat man den Unterschied zu den anderen Hotels gemerkt. Wir durften beim Check-in auf der Couch sitzen bleiben, unser Begrüßungsgetränk genießen während wir von dem angenehmen Duft in der Lobby umgeben waren. Ins WLAN konnten wir uns direkt einloggen und der Empfang ist auf der ganzen Anlage gut.

Sehr schnell wurden wir zu unserem Zimmer gebracht. Kleine Stein-Häuschen im nubischen Stil. Das Zimmer ist hochwertig eingerichtet und sehr sauber. Für zwei Personen empfinde ich es aber als etwas zu klein. Der Schrank bietet nicht ausreichend Stauraum und der Gang neben den Betten ist sehr schmal.
Dennoch haben wir uns sehr wohl gefühlt. Die Minibar und die Kaffeemaschine haben für geschmackliche Abwechslung gesorgt, wenn wir auf der Terasse gesessen haben. Hier gibt es einen Tisch, einen Stuhl und eine Halbliege. Wir hatten direkte Sicht auf das Meer.

Die Anlage ist so groß, dass dort E-Auto-Shuttles für die Gäste fahren! Es gibt mehrere Restaurants, mehrere Bars und zwei Pools. In beiden Pools gibt es eine Poolbar und eines der Becken ist sogar ein Infinity-Pool und neben den normalen Liege gibt es auch Pool-Betten. Zudem habe ich auch eine weitere Besonderheit entdeckt, die für uns von hoher Wichtigkeit ist: Die Sonnenschirme haben Rollen. Damit bleibt das nervige (und laute) Liegenrücken aus und man kann den Schatten bequem mit dem Schirm lenken. Genau solche Kleinigkeiten haben den Urlaub für uns sehr komfortabel gemacht. Apropos Schatten: In beiden Pools gibt es ausreichend Dach, sodass man sich auch hier in den Schatten zurückziehen kann. Mit UV-Index 12 ist eben nicht zu spaßen. 

 

 

Mövenpick el Quseir Infinity Pool
 

Bei den Bars bekommt man die Menükarten analog, man kann sich die Karten aber auch digital ansehen. Hier ist klar kommuniziert, was bei All Inclusive enthalten ist. Es werden auch Mocktails, Eis und Chips angeboten. Diese kann man sich sogar zur Liege bestellen.

Das Hotel leistet auch seinen Beitrag zur Umweltfreundlichkeit. Das stille Wasser wird selbst aufbereitet und in Glasflaschen zur Verfügung gestellt. Somit wird ganz auf Plastikflaschen verzichtet. Zwei dieser Flaschen stehen auch im Badezimmer zum Zähneputzen zur Verfügung. Zudem sind die Trinkhalme aus Bambus.
In Gregs Garden wird eigenes Gemüse angebaut und dort kann man auch einen Töpferkurs belegen. Man sollte jedoch 5 Tage für die Trockenzeit einberechnen. 

 

Mövenpick el Quseir Gregs Garden
Gregs Garden

Das angebaute Gemüse wird für die eigenen Speisen genutzt. Das Buffet hat eine große Auswahl und war geschmacklich einfach der Hammer. Alle Gerichte sind ausgzeichnet und machten mir das Wählen als Halbtags-Vegetarierin einfach. Warum Halbtags-Vegetarierin? Weil ich sehr wählerisch bin und das bei Fleisch noch mehr zum Ausdruck kommt. Und hier ist dann wohl das größte Kompliment für das Hotel: Ich habe das Chicken-Curry geliebt! Sogar deutsche Gerichte wie Kreppel, Schwarzwälder-Kirschtorte, Spätzle, Franzbrötchen, etc. gab es. Ich muss wirklich sagen, dass ich noch nie so viel in einem Urlaub gegessen habe, wie hier. Einziges Manko: Leere Gerichte werden durch andere Gerichte ersetzt. Neue Dinge probiere ich gerne mit einer Mini-Portion um Verschwendung zu vermeiden. Als ich dann einen größeren Nachschlag haben wollte, stand was völlig anderes vor mir. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.

Hier die Themenabende:

  • Montag: Internationales Buffet
  • Dienstag: Orientalisches Buffet
  • Mittwoch: Französisches Buffet
  • Donnerstag: Mediterranes Buffet
  • Freitag: Asiatisches Buffet
  • Samstag: Ägyptisches Buffet
  • Sonntag: Schweizer Buffet


Da unser Aufenthalt länger als eine Woche war konnten wir ins Fisch- und Italienisches a-la-carte Restaurant gehen. Wir haben das Al Fresco italienische Restaurant getestet und waren geschmacklich wieder total angetan.


Zum Schnorchelurlaub gehört natürlich Schnorcheln dazu. Im Mövenpick kann man über die Bucht oder den Steg ins Wasser. Das Riff ist gut erhalten und wir haben so viele Meeresbewohner getroffen: Adlerrochen, Krokodilsfisch, Tintenfisch, Barrakuda, Schildkröte, Sepia, Blaupunktroochen,...
Kleine Wermutstropfen sind, dass das Riff im Gorgonia Beach Resort lebendiger und mit größeren Korallenbergen gespickt ist. Außerdem fehlt uns im Mövenpick die Seegraswiese. So haben wir wenige Schildkröten entdeckt und konnten Turtle Watch Egypt nicht so unterstützen wie wir uns es gewünscht hätten. Wie immer ist morgens die beste Zeit zum Schnorcheln und man kann auch schon um 06:00 Uhr los! Leider gibt es keinen Boots-Shuttle-Service zum Nachbarhotel Flamenco. Das ist nur den Tauchern vorbehalten.

 

 Ägypten Reisebericht: Mövenpick el Quseir Hausriff

Ägypten Mövenpick el Quseir Schnorcheln am Hausriff

Ägypten Mövenpick el Quseir Unterwasserfotos vom Hausriff

Ägypten Mövenpick el Quseir Unterwasserbilder vom Hausriff
 Ägypten Mövenpick el Quseir Unterwasserfotos vom riff

Ägypten Mövenpick el Quseir Schnorcheln am riff
 

Fazit: Wir haben uns richtig wohlgefühlt und wollen auf jeden Fall wiederkommen!

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**Keine Kooperation
Stand: 2026