Summer Island Maldives: Schnorcheln

[Werbung] Nach meinem ersten Teil über das Summer Island auf den Malediven berichte ich heute über das Schnorcheln.

Hausriff: Das Hausriff ist leider sehr kaputt und abgestorben. Einige Fische tummeln sich dennoch an den Wasservillen. Das Wasser ist Unterwasser nicht so klar wie es von oben erscheint. Wenn man von den Villen gesehen nach links etwas weiter heraus schnorchelt findet man dort aber noch intakte Korallen mit vielen Fischen. Sogar eine Muräne haben wir dort entdeckt. Bei starken Wellengang ist ein Dahinkommen aber schier unmöglich.

Bei meinem ersten Schnorchelgang hatte ich schon DAS Highlight. Bereits 2 Meter von unserer Treppe ins Wasser entdeckte ich etwas Schwarzes im Wasser. Wenige Sekunden später schaute mich ein Auge an und da war mir klar: Es ist ein Hai! Ein Schwarzspitzenriffhai! Mein Puls schoss sofort nach oben. Ich hatte noch nie einen Hai gesehen, geschweige denn Unterwasser. Der Hai war von meiner Anwesenheit nicht so angetan und verabschiedete sich sehr schnell ins offene Meer.


Ab und an kam der Adlerrochen auf seiner Reise an den Wasservillen vorbei. Jedes Mal war ich jedoch zu langsam. Relativ am Ende des Urlaubes hatte ich dann endlich Glück! Seit einer Stunde war ich am Lesen und ließ den Blick nur ab und zu über das Wasser gleiten. Da entdeckte ich etwas Dunkles im Wasser. Erst ging ich davon aus, dass es sich um einen Stein handelt. Davon gibt es nämlich einige. Als der vermeintliche Stein sich aber dann bewegte habe ich in Rekordzeit meine Schnorchelausrüstung angelegt und bin ins Wasser. Der Adlerrochen war ruhig und ich konnte ihn aus nächster Nähe betrachten. Kurz sind wir noch zusammen geschwommen und dann verabschiedete er sich.


Tägliche Ausflüge von Hotel: Absehen von den kostenpflichtigen Ausflügen mit der Tauchschule bietet das Hotel täglich 3x einen Einstündigen Ausflug zum Außenriff an. Im All-inclusive-Paket ist ein Schnorchelgang am Tag beinhaltet. Hier finden sich viele Korallen, Fische und sogar Schildkröten. An einem Tag haben wir 5 Schildkröten gesehen und konnten uns so den kostenpflichten Schnorchelausflug dazu sparen.






Ausflug Ammenhai: Mit dem Boot sind wir zu einem anderen Hotel gefahren. Dort haben wir in der Tiefe den ersten Ammenhai entdeckt, welcher bestimmt 2 Meter groß war. Durch die Dunkelheit des Abgrunds konnten wir nicht viel erkennen. Wir schnorchelten am Riff entlang und einige Ammenhaie schliefen in den Korallen. Hier konnten wir nur die Flosse sehen. Irgendwann begaben wir uns auf die Rückreise zum Boot. Verzweiflung machte sich bei mir breit. Der Ausflug war nicht gerade billig gewesen und bisher habe ich von den Haien nicht viel gesehen. Am Steg legte ein Boot an. „Auch das noch. So sehen wir doch gar nichts!“ schoss mir durch den Kopf. Doch das Boot war das Beste was uns passieren konnte. Die Haie wurden wach und als der Crew auch noch Fischköpfe und Wasser warf sind die Haie sogar an die Wasseroberfläche gekommen. Berührungsängste kannten sie nicht. Mehrere Haie sind 50cm unter mir vorbei gerauscht. Ich konnte die Muster auf den Kiemen erkennen!



Manta: Auch hier muss man mit dem Boot rausfahren und beim Ankommen wird klar: Das ist eine Touristenattraktion. Gefühlt hundert Schnorchel schauten aus dem Wasser heraus. Die Mantas haben nicht lange auf sich warten lassen. Zwischen dem Gedränge und dem ein oder anderen Ellenbogen konnten wir die Tiere bestaunen. Auch sie kannten keine Berührungsängste und steuerten direkt auf mich zu. Zwischendrin brauchte ich eine Pause von den Menschenmassen und bin einfach ziellos weggeschnorchelt. Das Wasser ist hier grün und so wusste ich nicht genau, ob sich der Alleingang lohnt. Und es hat sich gelohnt! 3 Mantas kamen direkt auf mich zu und tanzen um einander herum. Ganz für mich alleine!



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***Keine Kooperation

Rohanou Beach Resort

[Werbung] Das dritte Mal im Rohanou Beach Resort ist vorbei. Da zwischen zwei Besuchen nur ca. ein Monat lag, hat sich an meiner Review nicht viel verändert. Viele Mitarbeiter haben mich sogar wiedererkannt.

Kleine Veränderungen gab es aber trotzdem: Die Desserts haben sich verbessert. Der Apfelkuchen und der Nusskuchen waren der Wahnsinn! Zudem gab es als Show keine Tanzveranstaltung wie im Mai, sondern eine Cobra Show. Das hat uns richtig gut gefallen, wobei wir natürlich auch Mitleid mit den Tieren hatten.


An zwei Abenden wurde die Terrasse wieder für jeden geöffnet und die Köche haben Pizza gemacht. Das hat mich so an 2017 erinnert und ich finde es immer noch so schade, dass die Terrasse extra bezahlt werden muss. Zudem diese nun deswegen auch kaum genutzt wird. Als ich um 20:00 Uhr daran vorbei gelaufen bin, saß dort nur ein Paar.


Uns wurde vorab ein Upgrade versprochen, welches wir vor Ort leider nicht bekommen haben.

Beauty, die Hündin auf der Anlage, hat sich so über das Hundefutter gefreut und hat auch gerne viele Kuscheleinheiten angenommen.


Das Riff ist weiterhin absolut unschlagbar. Ich habe nun auch das erste Mal einen Tintenfisch Unterwasser gesehen. Mit Worten kann ich diesen Moment gar nicht beschreiben. Zudem habe ich tatsächlich ein neues Riff entdeckt.


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