Venice Cosmetics - Sonnenprodukte

[Werbung] Urlaub bedeutet bei mir in den meisten Fälle Sonne. Durch meine helle Haut muss ich mich aber gut schützen! Venice Cosmetics hat mich in den Ägypten-Urlaub begleitet und wird auch danach die UV-Strahlen in Deutschland abwehren, diese sind nämlich nicht zu unterschätzen!

Die Produkte:

  • Hyaluronic Sun Drops - LSF 50 // Preis: 39,99 €
  • Cooling Coffein Serum - LSF 50 // Preids: 39,99 €
  • Collagen Boosting Sun Drops // Preis: 39,99 €
  • Hyaluronic Sun Serum Body - LSF 30 // Preis: 39,99 €
  • Aloe Vera After Sun Serum - Body // Preis: 29,99 €
  • Golden After Sun Shimmer Lotion // Preis 39,99 €


 
 


Meine Meinung: UV-Strahlen schädigen die Haut nachhaltig. Faltenbildung wird beschleunigt und die Gefahr auf Hautkrebs steigt. Ich selbst musste mir schon ein Muttermal deswegen entfernen lassen. Das sind Langzeitschäden, die man gar nicht richtig bemerkt. Ein Sonnenbrand hingegen schmerzt spätestens am Abend. Wenn das nicht genug Gründe sind sich ausreichend zu schützen! Wichtig ist hierbei zu wissen, dass man UV-Strahlen nicht merkt. Beim Wetterbericht wird dies als UV-Index angegeben. Nicht selten bin unterwegs, wenn UV-Index 11 - extrem angezeigt wird. Auch Wolken und Schatten sollten uns nicht in Sicherheit wiegen, denn auch hier finden die UV-Strahlen zu uns.

Die Gesichtsdrops sind eine Mischung aus Wirkstoff und Sonnenschutz. LSF 50 finde ich hier super, ebenso werden beide Arten von UV-Strahlen (UVA und UVB) gefiltert.

Meine Morgen-Routine im Urlaub sah also wie folgt aus:

  • Gesicht reinigen 
  • Toner verwenden
  • Aloe Vera After Sun Serum auftragen
  • Gesichtsserum mit Lichtschutzfaktor aussuchen und Flasche schütteln
  • Produkt auftragen und einziehen lassen

Das After Sun Serum verwende ich morgens und abends. Es erfrischt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Es gibt also keinen Grund das nur einmal am Tag zu machen. Bitte beachtet, dass man fürs Gesicht einen Teelöffel Produkt benötigt, damit der angegebene Lichtschutzfaktor erreicht wird.

Die einzelnen Wirkstoffe Hyaluron, Coffein und Collagen haben verschiede Vorteile in der Gesichtspflege. In der Anwendung der Produkte merkt man jedoch keinen Unterschied. Sie lassen sich alle gleichmäßig verteilen und liegen angenehm auf der Haut. Die Seren sind sehr reichhaltig und damit auch für trockene Haut geeignet. Meine fettige Haut hat die Produkte jedoch auch einwandfrei vertragen. Wichtig: Nach jedem Baden und regelmäßig am Tag erneut auftragen!

In Deutschland habe ich die Produkte auch ausprobiert. Die Gesichtsseren habe ich in Kombination mit Make-up und transparenten Puder verwendet. Mit einem fixing Spray hat das den Tag über gut gehalten.

Für den Körper habe ich das Hyaluronic Sun Serum verwendet. Es hat einen angenehmen Duft und zieht extrem schnell ein! Die Haut fühlt sich nach der Anwendung nicht klebrig an und an der Kleidung bleiben keine Rückstände zurück. Die Haut ist weich und gepflegt. Bisher ist das das Beste Sonnen-Körper-Produkt, welches ich je ausprobiert habe.

Wenn der Tag zu Ende ist und man Salz, Chlor und Sonnencreme weggewaschen hat, dann geht es um die After-Sun-Pflege, damit sich die Haut optimal erholen kann. Beim After Sun Serum für den Körper habt ihr die Wahl zwischen einem regulären Produkt oder mit Schimmerpartikeln! Aloe Vera, Glycerin und Hyaluronsäure versorgt die Haut mit Feuchtigkeit. Dabei kühlt das Produkt leicht. Für den extra Frischekick: Flasche im Kühlschrank aufbewahren!

Damit ihr aktives Sonnenbaden vermeiden, aber trotzdem mit einer Bräune strahlen könnt, gibt es nun im Shop einige Self Tanning Produkte.

Generelle Tipps zur Vermeidung von Sonnenschäden:
  • Sonnenbaden vermeiden
  • Im Schatten aufhalten
  • Sonnenschutz regelmäßig erneuern
  • Sonnenhut und UV-Kleidung verwenden
  • Neoprenanzug bei Schnorchelgängen nutzen
  • Mittagssonne vermeiden
  • Regelmäßige Kontrolle beim Hautarzt


Rabattcode: Mit dem Rabattcode "JACSUN" erhaltet ihr 40% Rabatt auf das ganze Sortiment - ohne Mindestbestellwert!


Fazit: Tolle Produkte, die mich vor einem Sonnenbrand bewahrt haben!


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**Kooperation / PR-Sample

OP- und Heilungsbericht [Uniklinikum Frankfurt]

[Werbung] Manche lesen sich vor einer Operation einen Erfahrungsbericht durch, andere lassen alles auf sich zukommen. Hier könnt ihr meine OP-Geschichte mit Zeitangaben und Heilungsweg nachlesen.

Diagnose: Vergrößerte Nasenmuscheln, schiefe Nasenscheidewand und kleine Verwucherung
(J34.2 Z und J34.3 G) - keine ästhetische Veränderung!

Krankenhaus: Universitäts Klinikum Frankfurt (Goethe-Universität)
 
 

 
Nach und nach habe ich schlechter Luft bekommen. Wenn ich mich hingelegt habe, war es besonders schlimm. Meine Lippen musste ich dick mit Pflege eincremen und mein Mund war nachts mehr als trocken. Kopfschmerzen begleiteten mich mehrmals die Woche, ebenso habe ich viel zu viel Nasenspray benutzt. Das habe ich einfach weggeschoben, bis es nicht mehr wegzuschieben war. Zuerst dachte ich an schlechte Luft und habe mir deshalb einen Luftreinige zugelegt. Doch das half nichts. Als ich eines Tages bei meiner Hausärztin war, habe ich also um eine Überweisung zum HNO gebeten. Natürlich dauert der Termin eine halbe Ewigkeit. Es wurde eine krumme Nasenscheidewand festgestellt und die Ärztin gab mir ein Cortison-Nasenspray. Damit würden die Schleimhäute abschwellen und ich würde besser Luft bekommen. Normales Nasenspray dürfe ich aber nicht mehr verwenden und ich müsse alldem 3 Wochen Zeit zur Wirkung geben. Ich habe wirklich versucht es durchzuziehen, aber ich wäre nicht lebensfähig gewesen. Immer wieder musste ich normales Nasenspray nutzen. Also habe ich mir erneut einen Termin beim HNO geben lassen (Oktober 2021) und die Problematik erklärt und eine Überweisung in die Uniklinik Frankfurt bekommen - für eine OP-Vorbesprechung. Termin war im November 2011, also doch relativ schnell. Doch eine richtige Untersuchung gab es nicht. Es musste nochmal meine Beschwerden vortragen, es wurde kurz in die Nase geschaut und dann konnte ich auch schon wieder nach Hause. Termine für ein CT, die OP-Aufklärung und die OP selbst würde ich per Post bekommen. Diese Post habe ich auch schnell bekommen, allerdings lag ein Termin genau in unserem Urlaub. Also hat sich der Termin erneut verschoben auf Mitte März für die Voruntersuchung und am 30.03.2022 sollte dann die OP stattfinden. Für das Vorgespräch war ich ca. 5 Stunden vor Ort und musste im Vorfeld einiges an Papieren ausfüllen und Ärzteberichte einholen. Das Wartezimmer ist immer sehr voll. Sonntags musste ich erneut in die Uniklinik für den Covid-Abstrich, montags in Quarantäne und dienstags war der OP-Termin angesetzt. Gesagt, getan. Dienstags wurde ich dann nach der Aufnahme in mein Zimmer geführt, es war gegen 10:00 Uhr. OP-Kleidung lag ebenfalls bereit. Um 13 Uhr kam eine Schwester hereingestürmt: „Genau Sie hatte ich gesucht“. Ich schaute sie mit großen Augen an. Geht es jetzt los? Nein. „Wir schaffen es heute nicht mehr Sie zu operieren. Es sind Notfälle reingekommen“. Okay. Ich fragte also, ob ich dann über Nacht bleibe, weil der Termin ja sicher auf morgen verschoben würde? „Nein, Sie gehen nach Hause. Die OP wird auch morgen nicht stattfinden. Sie bekommen den neuen Termin per Post“. Netterweise bekam ich noch Getränke und etwas zu Essen, denn für die OP muss man ja nüchtern sein. In meinem Kopf drehte sich alles. Wer kann mich abholen? Die Vorbereitungen auf der Arbeit waren hinüber, die Urlaubsplanung kommt durcheinander, …

Der nächste Termin war genau 2 Wochen später, Mitte April. Die Vorbesprechung musste ich zum Glück nicht erneut durchlaufen, aber wieder sonntags zum Covid-Test und mich montags in Quarantäne begeben. Diesmal sollte ich um 06:30 Uhr erscheinen. Mein Freund ist also einen Umweg gefahren um mich dort abzusetzen. Diesmal war alles realer. Diesmal war mir richtig schlecht vor Angst. Also wurde ich erneut aufgenommen und wurde auf mein Zimmer geleitet. Diesmal ein Privatzimmer mit Toilette! In dem alten Gebäude gibt es nämlich noch Gemeinschaftstoiletten auf dem Gang. Ich richtete mich wieder häuslich ein. Die OP sollte um 10 Uhr stattfinden. Die Zeit schritt voran und um 11 Uhr frage ich bei der Schwester nach. Man konnte mir keine Auskunft geben. Weitere Zeit verging und weitere Zeit und weitere Zeit. Mittlerweile war es 15 Uhr, ich hatte Hunger, Durst, bekam Kopfschmerzen von der Dehydrierung und war sowieso die ganze Zeit angespannt. Ich stand also auf dem Gang und fragte die Schwester erneut. „Ihre Akte liegt noch hier“. Ich frage nach dem Warum und wieso niemand mit mir sprechen würde. Mein Ton war gereizt und davon fühlte sich die Schwester angegriffen. „Ich kann für die Situation auch nichts!“. Es war zu viel. Die Tränen liefen mir übers Gesicht. Mir wurde versichert, dass gleich jemand zu mir käme um mit mir zu sprechen. Das geschah auch, aber erst eine volle Stunde später. Und wieder hieß es „Wir können Sie heute nicht operieren“. Es brachen alle Dämme. Ich hyperventilierte fast. Ist das ein Scherz? Leider nicht. Wie in Trance sammelte ich -erneut- meine Habseligkeiten zusammen und kümmerte mich erneut um eine Abholung. Wieder bekam ich endlich was zu Essen und zu Trinken. Schnell noch der Covid-Test und ab nach Hause. Diesmal durfte ich am nächsten Tag wiederkommen.

Mein Freund fuhr den Weg an diesem Tag also das zweite Mal und holte mich ab. Mein Kreislauf verabschiedete sich. Wir haben Pizza bestellt. Es dauerte fast 2 Stunden bis sich alles normalisierte. Und dann ging eigentlich auch schon wieder die Angst vor der OP los. Das man am Tag (oder bei mir Tage) zuvor nicht gut schläft, das muss ich wohl keinem erzählen.

Am nächsten Tag also dasselbe Spiel. Diesmal sollte ich um 06:15 Uhr da sein. Die Zeit erfährt man übrigens erst am Vortag ab 19:30 Uhr. Da muss man nämlich auf der Station anrufen und nachfragen.

Am nächsten Tag hat mich mein Freund wieder in die Uniklinik gefahren. Ein Navi brauchten wir schon lange nicht mehr. Das „Armband“ hatte ich noch vom Vortag an. Die Schwestern versuchten gute Stimmung zumachen „Alle guten Dinge sind drei!“. Ich habe nicht gelacht. Diesmal sollte ich als Erste drankommen und war für 08:00 Uhr angesetzt. OP-Kleidung sollte ich schon anziehen. Wieder wurde es immer später, erst halb 9, dann 9:00 Uhr. Panik machte sich breit. Bitte nicht schon wieder. Doch um 09:30 Uhr ging die Tür auf. „Fertigmachen zur OP“. Auf einmal ging es ganz schnell. Ich durfte gerade so noch zur Toilette und wurde dann schon über den Gang geschoben. Die Schwestern freuten sich, dass es für mich nun endlich losgeht. Ich war zu überfordert. Eine Frau stürmte an mir vorbei, machte auf dem Absatz kehrt, schaute auf mein Namensschild am Bett und sagte „Ahh, wunderbar. Ich bin ihre Chirurgin, wir sehen uns gleich. Das ist eine komplikationsfreie OP!“. Danach hat man mich aber noch 20 Minuten lang im Vorraum stehen lassen und dann habe die netten Worte auch nichts mehr bewirkt. Die Stimme vom Aufklärungsgespräch wurde in meinem Kopf immer lauter „Sie hören ja auf zu atmen“. Einerseits versuchte ich mich zu beruhigen, denn das ist ja echt eine einfache Operation. Meine Mutter hat eine Transplantation hinter sich und ich übertreibe hier so? Aber geholfen hat es nichts. Als der Narkosearzt dann noch kam und sagte „Was machen Sie denn da? Sie steigern sich ja völlig rein. Das ist total unnötig“, da liefen mir wieder die Tränen. Glücklicherweise hat die Studentin ein paar nette Worte für mich gefunden und dann wurde ich schon umgeladen. Ich musste von meinem Bett aus auf eine Art Tisch rutschen, der nach und nach eingezogen wurde. So darunter befand sich der eigentliche OP-Tisch. Meinem Gesicht hat man die Angst und das Weinen trotz Maske offenbar sehr angesehen. Der Chef-Koordinator (?) schaute mich an und machte einen Witz. Ich wusste sofort, dass ich nun eine Bezugsperson hatte, der ich vertraute. Dann wurde ich durch mehrere Räume geschoben bis wir in „meinem“ OP-Raum angekommen waren. Von außen hat das gar nicht so groß ausgesehen.

Der Chef-Koordinator übernahm das Reden und erklärte mir jeden Schritt genau. Ich bekam Sauerstoff, meine Kniekehlen und Fersen wurden mit einem Kissen gebettet und schlussendlich sogar eine wärmende Decke. Im OP lief die Klimaanlage / Lüftung nämlich auf Hochtouren. Nachdem ich noch festgeschnallt wurde, habe ich ein Beruhigungsmittel bekommen. Langsam wurden meine Beine schwummerig, obwohl ich ja gelegen habe. Das rege Treiben um mich herum habe ich kaum noch wahrgenommen. In dem kleinen Raum haben sich ca. 8 Personen getummelt. Dann hieß es „Wir geben Ihnen jetzt die Narkose 1 von 3“. Da ich mich nicht so sehr damit beschäftigt habe, bin ich davon ausgegangen, dass ich meine Gliedmaßen nicht mehr spüren werde oder sonstiges. Doch nach drei Augenblinzeln war ich weg.

Langsam kam ich wieder zu mir und der erste Griff ging an die Nase. Nur kurz überprüfen, ob ich auch wirklich operiert wurde. Das Team im Aufwachraum war bei mir und ich wurde sofort gefragt „Möchten Sie Wasser zum Trinken oder ein Eis?“. Ein Auge war gefühlt noch zu, aber ich nuckelte wenige Sekunden später an meinem Eis. Wie lange ich dort war, kann ich gar nicht sagen. Der Chef-Koordinator kam nochmal durch den Raum gehuscht und machte wieder Witze. Bevor ich zurück aufs Zimmer gebracht wurde, bekam ich noch eine Tapferkeits-Urkunde. Diese ist eigentlich nur für Kinder, aber nach all dem habe ich mir das verdient! 

 
 
 
Zurück auf dem Zimmer habe ich mir meine Kleidung angezogen. So schwach war ich wahrscheinlich noch nie in meinem Leben. Zusätzlich hatte ich Halsschmerzen und meine Nase drückte. Es war nun ca. 14:00 Uhr. Essen wurde mir hingestellt, doch trotz leerem Magen habe ich nur ein paar Bissen herunterbekommen. Dann habe ich den restlichen Tag geschlafen. Natürlich nicht durchgeschlafen, immer wieder war ich kurz wach. Durch die Halsschmerzen musste ich andauernd etwas trinken und dementsprechend auch oft auf Toilette. Zwischendurch kam die Chirurgin vorbei. Die OP sei gut gelaufen, keine Komplikationen. Ich könne am Freitagmittag nach Hause. 2 Tage später also. Um 01:00 Uhr nachts bin ich aufgewacht und konnte vor Schmerzen nicht mehr. Ich habe nach der Nachtschwester geklingelt und nach Schmerzmitteln gefragt. Ob ich denn meine Schmerzmittel vom Tag schon genommen hätte, fragte sie mich. Erst da ist mir aufgefallen, dass man das völlig vergessen hatte. Die Nachtschwester war entsetzt. Ich durfte mir dann sogar aussuchen, wie ich die Schmerzmittel gerne bekommen möchte. Die restliche Nacht war trotzdem unruhig, ich hatte schließlich genug geschlafen.

Am nächsten Morgen waren die Schmerzen nicht unbedingt besser. Ich versuchte so gut wie möglich die Zeit totzuschlagen. Fürs Telefonieren oder für Besuch war ich nicht bereit. Nach und nach konnte ich etwas mehr Essen. Geschmack hatte ich natürlich keinen. Dann die nächste Nachricht: Im Pflegepersonal hätte es Corona-Fälle gegeben. Wir müssten nun umziehen, da die Schwestern keine zwei Etagen abdecken könnten. Einen Tag nach der OP musste ich also den Koffer packen und ein neues Zimmer beziehen. Hier gab es wieder nur Gemeinschaftstoiletten.

Das Drücken der Nase wurde immer stärker, sodass ich am Freitag um 04:00 Uhr aufgewacht bin. Meine Zimmernachbarin hat sich gefreut… Um 05:00 Uhr bin ich zu den Schwestern und habe gebeten, mir die Tamponaden zu ziehen. Nein, hieß es. Ich müsse mich noch ein bisschen gedulden. Die Ärztin käme erst ab 07:00 Uhr. Natürlich verging die Zeit im Schneckentempo. Zwischenzeitlich war ich fast soweit mir die Tamponaden selbst zu ziehen. Ein anderer Patient hat dies offensichtlich getan. Um kurz nach 7:00 Uhr war es endlich so weit. Ich saß auf dem Behandlungsstuhl und hielt die Auffangschalte unter die Nase. Ein, Zwei, Drei: Zack, waren sie draußen. Die Tamponaden waren in Gummi (sieht aus wie eine Art Luftballon) gehüllt und konnten so nicht festkleben. Das Gefühl der Befreiung war unglaublich. Da habe ich sogar die leichten Schmerzen vergessen. Mir wurde mein Care-Paket für die Nachbehandlung mitgegeben und dann sagte sie auf einmal „[...] ja, wenn sie morgen entlassen werden“. Morgen? Moment mal! Und da fing die Diskussion an. Ich solle das mit einem Arzt abklären, …

Zurück auf dem Zimmer war ich nach 30 Minuten ein anderer Mensch. Ich habe mehr gegessen und war wieder einigermaßen fit. Um 14:00 Uhr machte ich mich auf die Suche nach einer Person, die mich entlassen kann. Doch es war Feiertag und niemand wollte mit mir sprechen oder mich entlassen. Jetzt hatte ich wirklich die Schnauze voll. Raus hier! Ich habe mich um 16:00 Uhr selbst entlassen und mein Freund hat mich dann abgeholt. Auf dem Rückweg gab es noch ein Eis, auch wenn ich nichts geschmeckt habe. 
 
Das Essen in der Uniklinik war übrigens sehr abwechslungsreich und es wurde sogar auf meinen Wunsch vegetarische Kost zu bekommen eingegangen. Zum Geschmack kann ich natürlich nichts sagen.

Zuhause war der erste Gang unter die Dusche (kalte Dusche, denn Hitze ist nicht erlaubt!) und dann habe ich es mir auf der Couch bequem gemacht. Regelmäßig musste ich meine Nase eincremen und mit Feuchtigkeitsnasenspray versorgen. Zudem darf der Blutdruck nicht steigen, daher ist auch eine heiße Dusche untersagt. Kopfüber ist natürlich auch verboten. Eine Nasendusche gibt es nicht mehr. Schnäuzen war auch erst einmal verboten. Nach und nach ging es mir immer besser. Ich ruhte mich tatsächlich nur aus. Nicht einmal Geschirr räumte ich weg. Den Nasenschleim entfernte ich vorsichtig mit einem Ohrenstäbchen. Das geht natürlich mehr schlecht als recht. Daher war in der kommenden Woche mein Gesundheitszustand eine Achterbahnfahrt. Von verschleimt, zu weniger verschleimt und zurück zu stark verschleimt. Generell war alles sehr anstrengend. Nach einem Besuch beim HNO zu Fuß habe ich beispielsweise ersteinmal für einen Mittagsschlaf hinlegen müssen. Nach ca. 4 Tage Zuhause habe ich langsam wieder riechen und schmecken können und meine Nase war abgeschwollen.

Nach einer Woche wurden in der Uniklinik die Schienen aus der Nase gezogen. Ich musste fast gar nicht warten und das Entfernen hat überhaupt nicht wehgetan. Danach wurde der Schleim angesaugt und ich sage euch: So gut Luft habe ich wahrscheinlich noch nie in meinem Leben bekommen! Leider hat die Nase natürlich Schleim weiterproduziert, sodass der Effekt schnell wieder weg war. Doch bereits einen Tag später durfte ich vorsichtig anfangen zu Schnäuzen und mich wieder belasten. Das bedeutet, ich habe auch vorsichtig mit meinem Alltag angefangen und konnte wieder eine warme Dusche genießen.

Nach und nach kam einiges an Schleim -meist grün und/oder mit Blutresten- aus der Nase. Teilweise richtige Brocken. Montags hatte ich leider frischen Blut im Taschentuch. Ich bin zu unserem HNO, denn die Uniklinik ist schon ein Stück entfernt, doch diese wollen einen 3 Wochen nach einer OP nicht behandeln. Lediglich meine Krankmeldung wurde verlängert. Ich habe dann mit der Uniklinik telefoniert. Solange es nur wenig Blut wäre, müsste ich mir keine Gedanken machen. Ich bin schlussendlich auch Zuhause geblieben und das war der einzige Vorfall.

Ich habe die OP bzw. den Heilungsverlauf sehr unterschätzt. Insgesamt war ich 2,5 Wochen krankgeschrieben.

Nach fast zwei Monaten produziert die Nase immer noch eine große Menge Schleim. Nun ist dieser aber hauptsächlich klar. So frei wie nach dem Absaugen nach dem Schienen ziehen ist meine Nase nicht, aber ich merke definitiv eine Verbesserung und würde die OP immer wieder machen. Dadurch, dass der Schleim gut abfließen kann, habe ich auch weniger Kopfschmerzen. Normales Nasenspray habe ich bisher nicht nutzen müssen.

Die Nase sieht unverändert aus. Nur an der Innenwand kann man bei sehr genauem Hinsehen eine Narbe erkennen.


Disclaimer: Natürlich habe ich einiges negatives erlebt, aber der Großteil der Ärzte und Schwestern war immer sehr hilfsbereit und freundlich. Mir ist bewusst, dass der Job eine enorme Kapazität an Kraft und Geduld fordert. Ich bin überzeugt, dass die Operations-Technik auf dem Neusten Stand ist, da ich keine Nasendusche nutzen musste und schon so früh wieder Schnäuzen durfte.


*Werbung
***Keine Kooperation

Hochzeits-Planung Update #4

[Werbung] Weiter geht es mit der Hochzeitsplanung! Wir haben schon so viel erledigt, aber es ist noch viel mehr zu tun.


Farbkonzept: Die Hauptfarben werden weiß / creme, grün, gold und bordeaux sein.


Ringe: Der Goldpreis steigt und wir hatten uns an einem Samstag nichts vorgenommen. Daher sind wir spontan zu 123Gold gefahren und hatten Glück, dass eine Mitarbeiterin Zeit für uns hatte. Im Vorfeld haben wir uns Ringe auf der Website raugesucht. Es kam aber, wie es kommen musste: An meinem dünnen Finger hat der Ring mir nicht mehr gefallen. Wir haben eine wunderbare Beratung bekommen. Es wurden Empfehlungen ausgesprochen, jedoch auch die eigene Meinung akzeptiert. Ich habe mehrere Ringe probiert und mich dann gegen den Rat der Verkäuferin entschieden und mir einen sehr dünnen Ring ausgesucht. Sie hatte mehrere Ringe auf einem Ringkissen präsentiert. Das Ringkissen hat nicht einmal auf dem Tisch gestanden da sagte ich schon „Der da!“ und tatsächlich konnte mich nichts anderes mehr überzeugen.

Mein Freund hat den Ring ausgewählt, den wir uns vorab online angeschaut hatten. Hier wurden nur kleinere Änderungen wie Breite und Rundung geändert. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und der Ring kann den individuellen Ansprüchen personalisiert werden. Wir haben uns für die Legierung Platin entschieden. Aktuell gibt es keinen großen Preisunterschied mehr zwischen Weißgold und Platin, wobei Platin natürlich hochwertiger ist.

Mein Ring ist durchgängig mit Steinen besetzt, Dennis' Ring hat keine Steine, sondern Perlfugen an beiden Seiten.



Catering:
Für unsere Location haben wir die Auswahl an 4 Caterern. Einerseits ist das gut, weil man von der Auswahl nicht erschlagen wird, andererseits ist man natürlich auch sehr eingeschränkt. Zwei von den Caterern hatte nicht einmal eine Speisekarte bzw. ein Vorschlag-Menü auf der Website.

Wie dem auch sei, haben wir uns für einen der Vier entschieden. Wir waren auch schon vor Ort und haben das Menü besprochen. Die Dame war am Telefon schon mega herzlich und beim persönlichen Gespräch hat man gemerkt, dass sie für Ihren Beruf lebt.


Das wird unser Büffet:

Vorspeise:

  • bunte Marktsalate mit Hausdressing
  • gemischtes Stangenweißbrot/ Frischkäsedip / Gewürzbutter


Hauptgericht:

  • Maispoulardenbrust mit frischen Champignons in-Rahm
  • Rinderragout in Schalottenjus
  • Semmelknödel / frische Fusolloni
  • Crespelle gefüllt mit Ricotta, Tomate & Blattspinat


Nachtisch:

  • dunkle Schokoladenmousse
  • Erdbeer-Tiramisu


Traum-Ideen:
Passend zu zum Farbschema haben wir angefangen die Dekoration festzulegen. Beim Abendessen wird es eine feste Sitzordnung geben und die Platzkarten von Traum-Ideen** werden dafür sorgen, dass jeder seinen Platz schnell findet. Im Online-Shop gibt es nicht nur verschiedene Arten von Platzkarten (Für Gläser, verschiedene Motive,…) sondern auch Gästebücher, Tischnummern, Caketopper, Einzelbuchstaben, Bilderrahmen,…

Wir haben uns für die Platzkarten Typ Uc beidseitig chrome gold entschieden. Sowohl die Schrifthöhe, als auch Lackierung und Oberfläche sind frei wählbar. Im Shop gibt es Vergleichsbilder der Lackierung und Beispielbilder für die Farben. Es kann also nichts schief gehen! Auch Doppelnamen oder Zusatznamen sind kein Problem, werde jedoch extra berechnet. Bald wird es ein Update im Shop geben, bei dem man auch die Holzstärken zwischen 3mm bis 18mm wählen kann.

Wir sind in die Platzkarten verliebt. Sie sehen hochwertig und filigran aus und werden sich gut in das Gesamtbild einfügen. Bei den Namen haben wir uns übrigens für die Klarnamen und keine Spitznamen entschieden, aber das muss jeder für sich entscheiden. Einzige Ausnahme: Dennis und ich. Wir haben Bräutigam und Braut gewählt.

Am Ende des Tages können die Gäste die Platzkarten als Andenken mitnehmen.

Tipp: Die Gästebücher als Holz können auch für die Zeremonie der freien Trauung „zweckenfremdet“ werden.




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**Kooperation / PR-Sample

Tapetenshop - Kissenhüllen Wine London

[Werbung] Ich liebe unsere Wohnung. Manchmal stehe ich trotzdem morgens auf und sage: Ich brauch etwas Veränderung! Da wir aber gerade mit der Hochzeitsplanung komplett ausgelastet sind, müssen diese Veränderungen schnell gehen. Zusammen mit Tapetenshop hat das Heim ein kleines, aber wirkungsvolles Upgrade erhalten!


 
 
 



Meine Meinung: Leider haben wir aktuell nicht die Zeit um die Wohnung neu zu tapezieren. Die schwarze Tapete in Steinoptik würde optimal an die TV-Wand passen. Oder aber die Aquarell Marmor Tapete um das in weiß gehaltene Ankleidezimmer aufzupeppen. Die Auswahl im Shop ist riesig und trifft jeden Geschmack. Schnell können da Projekte entstehen, die man vorher gar nicht geplant hatte!

Für die Tapeten gibt man die Abmessungen ein und schon wird einem errechnet wie viele Rollen man benötigt. Nach der Registrierung / Anmeldung kann man auch ein kostenloses Muster bestellen.
Bei Fototapeten wird einem nach Eingabe der Maße die Vorschau und der Preis direkt angezeigt.  Ein kostenloses Muster ist hier auch möglich, allerdings nicht vom Foto, sondern nur von den Materialien.

Mit Leinwandbildern, Gardinen oder Kissen kann man aber für schnelle und unkomplizierte Verschönerung sorgen.

Wir haben uns für die Kissenhüllen Samt Wine „London“ mit dem Maßen 45*45cm entschieden. Wir haben bereits Kerzen in bordeaux und so passen sie sich gut ins Gesamtbild ein. Die Farbe Sea (grünblau) hat uns auch gut gefallen (selbe Maße, selbes Muster und selbes Material). Da fehlt uns aber definitiv das Dekorationsgeschick und vorab die Vorstellungskraft.

Die Kissen sind ein Hingucker ohne die Aufmerksamkeit zu sehr auf sich zu lenken. Zusammen mit den Trockenblumen und der Decke in derselben Farbe sieht der Wohnbereich nun sehr einladend aus.

Die Kissen werden aber eine weitere Verwendung finden: Als Sitzkissen in der Trauscheune. Bordeaux gehört zu dem Farbschema, welches wir gewählt haben. Die gelben Kissen der Location werden ganz rausfliegen und Tapetenshop ist so auch bei unserer Hochzeit dabei. Natürlich wird es nächstes Jahr dazu auch Fotos geben.

Wer genauso ungeschickt im räumlichen gestalten ist wie wir, der kann sich in der Rubrik Inspirationen umschauen und tolle Ideen finden.

Kleine Veränderungen können großes Wohlbefinden auslösen. Wir haben den Vibe daher genutzt, ungenutzte Gegenstände aussortiert und eine To Do-Liste für die nächste Renovierung geschrieben.


Fazit: Bei Tapetenshop ist der Name zwar Programm, bietet aber so viel mehr!



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***Kooperation / PR-Sample

Fairy Box - Juni 2022

[Werbung] Wie auch in der Vergangenheit zeige ich euch Anfang des Monats den Inhalt, den Wert und mein erster Eindruck der Fairy Box!




Der Inhalt:
  • La Saponaria - Hyaluronsäure // Inhalt: 30 ml // Preis: 7,89 €
  • Luvos - Hydro Maske // Inhalt: 2x 75 ml // Preis: 1,49 €
  • Peri cosmetics - Make-up Set // Preis: 19,95 €
  • Sol de Ibiza - Feste Sonnencreme // Inhalt: 100 ml // Preis: 24,00 €
  • Seifein Feinein - Seife // Inhalt: 100 g // Preis: 7,90 €
  • Natumi - Bio Kokos Cuisine // Inhalt: 200 ml // Preis: 1,35 €

= Die Box Juni 2022 hat einen Wert von ca. 62,58 €.


 

 
 

 
Meine Meinung: Hyaluronsäure gehört zwei Mal täglich zu meiner Routine dazu. Das Produkt von La Saponaria lässt sich durch die Pipette gut dosieren. Es kann eine große Menge an Feuchtigkeit binden und kann die Haut so optimal versorgen. Von der Textur her ist es sehr leicht und kann daher auch im Sommer und unter dem Make-up getragen werden. Für einen extra Feuchtigkeits-Boost trage ich das Serum auf die angefeuchtete Haut / nach einem Toner auf.

Die Marke Luvos begleitet mich schon seit meiner Jugend. Auch dieses Produkt ist für die wärmeren Tage bestes geeignet, da die Maske keinen großen Fettfilm zurücklässt. Produktreste werden jedoch nur mit einem Pad abgenommen, sodass ich solche Masken dennoch nur abends verwende. Die enthaltende Heilerde bekämpft zusätzlich Unreinheiten.

Sollten Kinder Make-up verwenden und wenn ja, ab wann? Das sind große Fragen, die jedes Elternteil und jeder Mensch für sich selbst entscheiden muss. Peri cosmetics ist ein Online-Shop nur für Kinderkosmetik. In der Beschreibung steht „[…] jedoch sind reguläre Schminkprodukte, für eben diese Personengruppen, nicht für die zarte Kinderhaut ausgelegt.“ Ob ich dem zustimme? Nein. Es gibt genug Kontrollen in Deutschland und es gibt auch genug dekorative Kosmetik in cremeform und ohne Allergene, ect. Im Vergleich zu Theater-Schminke macht das vielleicht Sinn, aber es gibt ausreichend Alternativen.

Bisher habe ich weder was von der Marke Sol de Ibiza gehört, noch von Fester Sonnencreme. Gut, dass ich das nun ändert! Ich bin ein großer Freund von plastikfreier Verpackung und festen Produkten. Das spart Gewicht, ist sparsamer und verhindert das Auslaufen im Koffer. Mit den Fingern lässt sie sich - nach kurzen Anwärmen - gut verteilen und schützt dann vor UVA- und UVB-Strahlen. Allergiker werden sich freuen, denn diese Sonnencreme kommt ganz ohne Duft aus! Der Schutz ist 40 Minuten wasserfest, was für mich und meine Schnorchelgänge leider zu wenig ist. Dennoch wird die Sonnencreme in den nächsten Reisekoffer gepackt, denn ich bin ja nicht nur im Wasser unterwegs.

Ich sage es immer wieder und werde dabei auch nicht müde: Eine Körperseife ist die einfachste Art die Umwelt zu schützen (im Vergleich zu Duschgel). Der frische Duft nach Pfefferminz, Lemongrass und Patchouli strömte schon durch die Verpackung hindurch. Meine aktuelle Körperseife wird demnächst leer und dann darf Seifein Seifein 007 zum Einsatz kommen.

Als Goodie gab es diesmal ein Kokosdrink von Natumi. Entweder pur genießen oder zum Kochen verwenden! Hierbei ist das Produkt vegan, gluten- und laktosefrei.


Fazit: Die Box konnte mich -bis auf die Kinderschminke- überzeugen und sind ab nun (oder zum Urlaub hin) im Einsatz!



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**Kooperation / PR-Sample

Meine Urlaubswoche

[Werbung] Normalerweise nehme ich keinen Urlaub ohne wegzufliegen. Jetzt hatte ich jedoch noch ein paar Tage Resturlaub und daher habe ich diese „Regel“ nun doch gebrochen und die Tage sinnvoll genutzt!

Sonntag - Dienstag:
Für einen Kurztrip waren wir in Freiburg unterwegs. Hier haben wir zwei Escape Rooms gespielt, waren in der VR Arena und auf der Messe. An den Tagen waren wir viel zu Fuß unterwegs und daher hat meine Garmin 16.000 bzw. 18.000 Schritte angezeigt. Zwischendurch haben wir immer mal wieder Geocaches gesucht, diese waren aber nicht spektakulär.

Der Saw Escape Room ist mein absoluter Favorit unter den bereits gespielten Räumen. In der VR Arena haben wir sehr lange Elven Assassin gespielt. Das hat im Team viel Spaß gemacht und war gleichzeitig ein Armtraining!

Ich kam erst Dienstagabend nach Hause. Nach kurzer Familienzeit habe ich meinen Koffer ausgepackt und bin früh schlafen gegangen. 


 
 
 
 
 
 
Mittwoch: Durch den Kurztrip hat sich natürlich auch mein Trainingsplan verschoben. Daher startete der Tag mit einem Beintraining.

Nach einem gesunden Frühstück habe ich meine Schränke ausgewischt und neu sortiert. Ein paar Schuhe und ein Makramee Set wurden ausgemistet bzw. gleich auf Ebay Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten.

Am Nachmittag sind wir zu meinen Eltern gefahren, haben Essen bestellt und die letzten Vorbereitungen für ihren Urlaub getroffen.


Donnerstag: Der Wecker klingelte um 01:50 Uhr, da ich meine Eltern zum Flughafen gefahren habe. Um 03:30 Uhr war ich wieder Zuhause und konnte Gott sei Dank weiterschlafen.

Der Tag startete mit einem Armtraining und für den restlichen Tag kam meine Schwägerin in Spe vorbei. Wir waren Gassi, haben draußen gesessen, Kuchen gegessen und eine Runde Mario Party gespielt. Eigentlich sollten wir Abends erneut die Hochzeits Location besuchen, das haben wir aber aufgrund des Gewitters abgesagt.


Freitag:
Nach dem Ganzkörpertraining habe ich den Keller aufgeräumt und dann hatte ich erneut Besuch von meiner Schwägerin in Spe. Dann hatte ich nur noch 30 Minuten um mich fertig zu machen und dann ging es auch schon weiter. Wir waren erneut bei District44, diesmal aber für Lasertag und PitPat! Ich habe den zweiten Platz belegt und danach waren wir mit den Freunden noch Essen.

 
Samstag: Aufstehen, fertigmachen und Tasche packen! Es ging mit einer Freundin in Richtung Bad Kissingen zum Ausreiten. Dort waren wir schon mehrmals und haben erneut den 2 Stunden Ausflug gebucht. Nach ca. 30 Minuten sind wir durch einen Wald geritten und da passierte es: Mein Pferd rutschte ca. 2 Meter und ist hingefallen. Mich hat es dementsprechend auch aus dem Sattel gerissen, doch ich konnte mich offenbar gut abrollen. Der Ellenbogen schmerzte etwas und die Knie waren durch den Schock weich. Nach einem kurzem Check bei mir und dem Pferd habe ich mich aber wieder in den Sattel gesetzt ohne groß darüber nachzudenken. Immerhin war es ja ein Versehen gewesen. Im Nachhinein haben alle anderen Reiterinnen jedoch gesagt, dass für sie an dem Punkt der Ausflug zu Ende gewesen wäre.

Reiten ist ein sehr anstrengender Sport, gerade wenn man die Bewegungen nicht gewöhnt ist. Durch das Adrenalin und die lange Fahrt bin ich extrem müde geworden. Zuhause habe ich geduscht und dann einen Mittagsschlaf gemacht. Richtig wach wurde ich aber den Rest des Tages nicht mehr. 


 
 
 
Sonntag: Date-Tag! Nach einem tollen Frühstück in einer Bar sind wir Mittags nach Nidda gefahren um noch einen Escape Room zu lösen, leider waren wir nicht ganz erfolgreich. Den Tag haben wir mit einem Film ausklingen lassen. 



 
 
Montag: Dieser Tag war nur zum Ausruhen da, nach dem Training natürlich. Ich habe meine Taschen für den nächsten Tag vorbereitet, am Blog gearbeitet, Diamond Painting gemacht und Podcasts gehört. Abends wurden meine Verspannungen mit der Massagepistole gelockert und ich bin überraschend früh ins Land der Träume gewandert.


Fazit: Ich habe in den Tagen viel erlebt, einiges erledigt, aber auch ausgeruht. Die perfekte Mischung!



*Werbung
***Keine Kooperation

Unnötige Kosmetikprodukte

[Werbung] Normal schreibe ich hier auf dem Blog größtenteils über meine Empfehlungen. Doch es gibt auch einige Kosmetikprodukte, die für mich einfach unnötig sind.


Abschminktücher: Abschminktücher verursachen viel Müll und reinigen überhaupt nicht gründlich. Durch das Reiben wird die Haut zusätzlich gereizt. Ein Waschgel, eine Waschlotion oder ein Reinigungsöl sind viel effektiver und schonender. Wer viel Make-up trägt kann Double-Cleansing machen. Ich habe diese Reinigungstücher mal im Flugzeug verwendet. Jedoch bin ich auch hier darin übergegangen auf Langstreckenflügen mir die Zeit zu nehmen mein Gesicht auf der Toilette (nach dem Händewaschen und Desinfizieren) ebenso mit normalem Waschgel zu reinigen.


Proben: Auch Proben haben für mich keine Daseinsberechtigung. Auf Reisen kann man sich Produkte abfüllen und auch das Argument zum Ausprobieren ist für mich nicht ebenso nicht schlüssig. Die meisten Produkte kann man Zweckentfremden. Gesichtscreme kann man beispielsweise für die Füße verwenden oder man gibt die Produkte einfach an Freunde weiter. Ich habe ungeliebte Produkte auf der Arbeit auch schon in die Toilette gestellt mit einem Zettel „zu verschenken“. Bisher hat sich immer ein dankbarer Abnehmer gefunden. Abgesehen vom verursachten Müll zahlt man für Proben, im Vergleich zum Originalprodukt, mehr. Bei High-End Marken kann man eine Ausnahme machen. Zur Schonung der Umwelt verzichte ich aber auch darauf und habe daher auch keinen Douglas-Adventskalender mehr.


Deodorant: Ich verwende ausschließlich Antitranspirant und mir ist der Sinn des Deos nicht klar. Der Schweißgeruch wird übertüncht, gegen die feuchten Achseln ist das Deo jedoch machtlos.


Intim-Waschlotion: Spätestens nach dem Glow-Below Skandal müsste es jede Frau erreicht haben, dass man den Intimbereich nur mit Wasser reinigen sollte. Auch Deos oder Parfums haben hier nichts zu suchen und können im schlimmsten Fall Reizungen oder sogar Pilze hervorrufen.


Nose-Strips: Mitesser sind unschön und lästig. Nose-Strips können dagegen aber nicht viel ausrichten. Ich habe einige ausprobiert und kann sagen, dass darunter bisher keine wirklich guten Produkte dabei waren. Die Nose-Strips ziehen nur wenige Mitesser aus den Poren. Die Poren werden aber nicht verkleinert. Die Talgproduktion sorgt dafür, dass die Haut nach kurzer Zeit wieder aussieht wie vor der Anwendung. Ich habe mich damit abgefunden, dass Poren absolut normal sind und gelernt diese zu akzeptieren. Gerade die Filter auf Instagram vermitteln ein falsches Bild. Natürlich gibt es auch Menschen, deren Poren wirklich minimal sind. Das hängt aber von der Genetik ab.
Mit chemischen Peelings oder eine Behandlung bei der Kosmetikerin ist einem viel mehr geholfen und auch so kann man wieder Müll einsparen.


Anti-Cellulite-Produkte: Cellulite finden wohl die wenigsten Menschen schön, doch auch hier hängt alles vom Bindegewebe bzw. den Genen ab. Diese Anti-Cellulite-Produkte machen rein gar nichts. Sie lassen die Haut vielleicht kurzzeitig glatter aussehen, doch das war’s schon mit dem angeblichen Zauber. Selbst Sportlerinnen -und darunter zähle ich mich auch- leiden an diesem Problem und das eben trotz Sport und gesunder Ernährung. Wie bei den großen Poren gilt: Produkte nicht kaufen, Geld sparen und sich selbst akzeptieren.


Liproller: Der Liproller ist weniger in der Drogerie vertreten, sondern eher online. Das Schlimme hieran: Es ist nicht nur unnötig, sondern auch schädlich. Mit den vielen kleinen Nadeln verletzt man die Lippenhaut, die dünner ist als die Gesichtshaut. Die Folgen: Trockene Lippen, Bakterien haben ein leichtes Spiel, Herpes und im schlimmsten Fall sogar Warzen.


(Mechanisches) Peelings: Ich habe schon Jahrelang kein mechanisches Peeling mehr gekauft. Für mein Gesicht nutze ich sowieso nur chemische Peelings und für den Körper verwende ich Hausmittel. Zucker oder (bereits aufgebrühtes) Kaffeepulver solo oder mit einem Öl gemischt erfüllen den selben Zweck. Dabei spart man Geld und Plastik! 

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Die Kosmetikindustrie ist voll mit Produkten und es werden immer mehr. Warum? Weil Umsatz und somit Gewinn generiert werden soll. Dabei wird mit den Trigger-Punkten der Verbraucher gespielt und den Himmel auf Erden versprochen. Man sollte immer einen Schritt zurücktreten und sich fragen, ob man das Produkt wirklich braucht. Der Geldbeutel und die Umwelt werden es einem danken. Zudem sollte es einem bewusst sein, dass Influencer für ihre Werbung Vergütung erhalten. Sie werden einem also nicht sagen „Das ist Produkt XYZ und das ist schlecht“, wenn davon ihr Einkommen abhängt. Man kann sich auch ein bisschen an der Kennzeichnung orientieren, wenn es denn eine gibt. Ich arbeite zum Beispiel nur mit PR-Samples. So kann ich auch kritische Punkte ansprechen oder eine Vorstellung komplett ablehnen. Es gibt auch eine Reihe von Influencern, die generell aufklären zum Beispiel eben über Gesichtspflege. Hier sollte man sich auch im Englischsprachigem Raum umsehen. Ich habe so auch schon einiges gelernt und lege Wert auf eine gründliche Reinigung, verschiedene und hochwertige Wirkstoffe und Sonnenschutz. Wie immer im Leben ist das mit Arbeit verbunden sich zu informieren und diese Informationen korrekt einzuordnen. Das Ergebnis ist jedoch: Weniger Produktverschwendung, weniger Geldverschwendung, weniger Frust und dafür optimale Ergebnisse.



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